... WEIL DAS LEBEN LEIBLICH LIEBT : 

 ®                                                     

  ist eine die üblichen Massagen

durch Bio-Physiologische, Anthropologisch/Leib-Philosophische sowie Religionswissenschaftliche Erkenntnisse anreichernde 

        PSYCHOSOMATISCHE*- bzw. SOMATOPSYCHISCHE*-

MASSAGE-BeHANDlungs-Techné. 

In ihrem Fokus steht die Körper und Geist integrierende Leiblichkeit ** des Menschen.

     Sie erfolgt daher in einem u.a. an der TEM (Traditionellen Europäischen Medizin) orientierten drei-phasigen     

 SALBUNGS-RITUAL (PURIFICATIO, SAKRAL-EKSTASE, ANASTASIS)

in den dafür adaptierten Formen

der KLASSISCHEN MASSAGE,

der SEGMENT-MASSAGE,

der FUSSREFLEXZONEN-MASSAGE

sowie der MANUELLEN LYMPHDRAINAGE,

v.a. aber mit AKUPUNKT-MERIDIAN-MASSAGE  

 

In 6 verschiedenen Behandlungs-Formen sucht SYMBALLESTHAI® einen an unseren ganzheitlich verstandenen Organen [1] orientierten Wandlungs-Prozess  von einem defizitären Lebensstil hin zur Entfaltung IHRER Salutogenen POTENZEN zu initiieren:

 

                 TYP A    Blase # Niere-Symballesthai   

0ssäre Achtsamkeit wandelt

Ängstliche Verspannung

in konkrete Gefahr Fürchtende Anspannung

 

      TYP B   Perikard # 3-Facher Erwärmer-Symballesthai

Vasale Resilienz wandelt

Schamhafte Gewebs-Verklebung

in Geheimnisvolle Immunität

 

       TYP C     Gallenblase # Leber-Symballesthai   

Muskuläre Authentizität wandelt

Distonisches Burnout

in Effektvolle Eutonie

 

TYP D    Lunge # Dickdarm-Symballesthai

Dermale Sophrosyne wandelt

Depressive Verschlaffung 

in Ur-Vertrauende Spannkraft

 

TYP E  Magen # Milz-Pankreas-Symballesthai

'Bindegewebige' Gelassenheit wandelt

Narzisstische Gewebs-Verquellung

in Charismatischen 'Flow'

 

TYP F    Herz # Dünndarm-Symballesthai 

Sanguinale E.Motionalität wandelt 

Dis-stressige Verkrampfung

in Eu-Stressige Lockerheit 

 

Welche der 6 Behandlungsformen

indiziert ist, wird eruiert auf Basis

Ihrer Anamnestischen Angaben

sowie der Palpativen Begutachtung

ihres Gewebshabitus.

 

Der Aufbau aller 6 Behandlungsformen ist freilich ident, nämlich insoferne als


 ®                                                     

SOLL AUS EMOTION E:MOTION WERDEN

EMOTION WIRD DABEI FOLGENDERMASSEN VERSTANDEN:

"ist verhaltenssteuernd,

variiert in der Ausprägung mit der Bedeutsamkeit der Situation,

besteht in einer spezifischen körperlichen Aktivierung, die der Situationsanpassung dient,

ist verortbar vor allem im limbischen System,

wird spürbar vor allem als Muskelaktivität,

ist messbar in der Ausschüttung unterschiedlicher Neurotransmitter (Serotonin, Adrenalin, Oxytocin usw.),

 

kann bewusst wahrgenommen werden und, im Unterschied zum Affekt, beeinflusst werden."[2]

 

E:MOTION hingegen entsteht m.E.  (wobei ich auf Jaspers zurückgreife): "Erst nach allseitigem Durchdenken und Vergegenwärtigen einer Sache, ständig begleitet, geführt und gestört von Gefühlen, kommen wir zum wahren Gefühl, aus dem wir jeweils verlässlich zu leben vermögen." [3]

Die ebenerdig gelegene

SYMBALLESTHAI-MASSAGE-PRAXIS

von Dr.phil. et Dr.theol. Hermann HOLD,

ao. Univ. Prof. (em.), gewerblicher Masseur

befindet sich im

Innenhof Simmeringer Hauptstr. 86

(100m von U3-Station Enkplatz), 1100 Wien

 

Email: hermann.hold@gmail.com

 

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Wissenschaftstheoretische Einordnung sowie Spezifität der                                                                                                                                SYMBALLESTHAI(R)-Behandlungs-Methodik

Die für SYMBALLESTHAI-BEHANDLUNG wesentliche (aus dem Arabischen stammende) Ableitung des  Wortes "MASSAGE" von                                                                                                                     

"BERÜHRUNG"

"Denn es gilt auch für SYMBALLESTHAI-Massagen was van der Vlies bezüglich der Psychotonik Glasers formuliert:

"Die Psychotonik Volkmar Glasers lässt sich deuten als die Lehre vom positiven Lebensgefühl. Die Lehre orientiert sich am gesunden, lebenslustigen Menschen und an den affektiv-motorischen Komponenten der Berührung  und der Nähe. In der Hinwendung als der positiven Kontaktform zwischen Menschen kann Wohlbefinden auf verschiedene Weise manifest werden."

 

eröffnet einerseits neue Horizonte,

"Die Psychotonik ist aus der Empirie der körperlichen Berührung entstanden. Aufgrund seiner Erfahrungen mit Atemmassage und kommunikativem Bewegen hat sich Glaser systematisch mit dem menschlichen Hinwendungsverhalten befasst und verschiedene Grundformen (KeiRaKu) daraus entwickelt. Er hat sie wie ein Entdecker aus der unmittelbaren Erfahrung heraus erforscht, mit anderen überprüft und 'kartographiert'. Glaser hat damit eine ursprüngliche Anthropologie entworfen."

 

andererseits wird damit die Distanz zu gängigen Disziplinen teils vergrößert:

"Diese Anthropologie ist aus mehreren Gründen relativ isoliert geblieben. Der wichtigste Grund ist, dass in der Psychotonik völlig neue Gesichtspunkte formuliert werden, die nur schwierig in die bestehenden Disziplinen der Neurophysiologie, der psychosomatischen Medizin und der Psychologie zu integrieren sind."

Die Physiologie ist kaum imstande, die affektiv-motorischen Komponenten der Berührung in der Hinwendung zu begründen. Eine Wissenschaft, die auf der Unabhängigkeit des Beobachters besteht, ist ungeeignet, die Phänomene des menschlichen Wohlbefindens und der Nähe zu verstehen."

Freilich heißt das nicht, dass für den Masseur Kenntnisse der Physiologie nicht unbedingt erforderlich sind. Aber die Beschränkung auf Physiologie reicht nicht aus ... . Denn: SYMBALLESTHAI-Massage ist wie "die Psychotonik keine distanzierte akademische Disziplin. Wer das Wesen der Psychotonik kennenlernen möchte, muss das Wesen auch unmittelbar körperlich erfahren." Und -in einer gewissen, allerdings weitergeführten Analogie dazu: Wer das Wesen der SYMBALLESTHAI-Massage kennenlernen  möchte, sollte sie LEIBLICH ERLEBEN, näherhin im zwischenmenschlichen Kontakt von Masseur und KlientIn ... . Das heißt, dass bei SYMBALLESTHAI-Behandlung ein im eigentlichen Sinn des Wortes zu verstehendes partnerschaftliches (und nicht ein Subjekt-Objekt-) Verhältnis intendiert ist: der SYMBALLESTHAI-Masseur trägt mit seinem Können, der Klient mit seiner Erlebnisfähigkeit jeweils seinen Part bei.

So ergibt sich auch für SYMBALLESTHAI-Behandlungen was für Psychotonik orientierend ist: "Die Verhaltensmuster des Wohlbefindens sind Muster zwischenmenschlichen Kontakts und damit neurophysiologisch kaum zu verstehen."

Allerdings: bezüglich obiger These van de Vlies' ist doch einschränkend zu bemerken, dass die WHO-Umschreibung von 'Gesundheit" eben nicht nur auf die soziale Ebene abstellt ...

 

"Die Psychotonik hat sich bisher auch nicht an die klinische Psychologie anschließen können. Das ist nicht verwunderlich; denn im Wesen der Psychologie ist inhärent, dass sie das psychische vom körperlichen Verhalten isoliert betrachtet und damit die ursprüngliche Einheit der affektiv-motorischen Erfahrungen unbeachtet bleibt."

Allerdings: etwa unter Hinweis auf  Giselher Guttmann's Psychologie-Verständnis wird man obige These nicht generell aufrecht halten können. Andererseits ist herauszuheben, dass SYMBALLESTHAI-Behandlungen eben zentral vom Erlebnis der ursprünglichen Einheit der affektiv-motorischen Erfahrungen getragen sind: der Zusammenhang etwa von muskulärem Tonus bestimmter Stellen und dem, was jemanden beschäftigt, ist für die palpativ erhobene ganzheitliche Diagnose der Symballesthai-Behandlung wesentlich.

 

 

Wesentlich für Symballesthai-Behandlungen ist auch was van de Vlies bzgl. der Psychotonik Glasers ausführt : "Die Verbindung [der Psychotonik] zur Psychosomatischen Medizin ist ebenso problematisch. Die Psychotonik basiert auf positiven Kontaktformen und dem menschlichen Wohlbefinden. Die psychosomatische Medizin hingegen orientiert sich am Missbefinden. Die experimentellen Ergebnisse der  Psychosomatischen Medizin entstammen weitestgehend dem Tierexperiment und der Klinik. In experimentellen Tieruntersuchungen wird in der  Regel Stress- und Vermeidungsverhalten in defjnierten Belastungssituationen untersucht: Wohlbefinden hingegen ist ein natürliches Phänomen, das in der Laborsituation nicht eindeutig zu erzeugen ist, Ähnlich verhält es sich in der ärztlichen Praxis: Ausgangs- und Orientierungspunkt im Arzt-Patienten-Kontakt ist das jeweilige Leiden, nicht das Wohlbefinden; Patienten rufen die Hilfe eines Arztes oder Therapeuten wegen eines Krankheitsgefühls. So basieren in der Konsequenz die theoretischen Konzepte inn der Psychosomatik auf dem Studium des gestörten Wohlbefindesn; das Stresskonzept von Hans Selye ist dafür ein gutes Beispiel.

Gerade durch ihre Orientierung auf das natürliche Verhalten des gesunden Menschen hat die Psychotonik ein radikal anderes Menschenbild als die meisten Schulen der Psychotherapie. Genau wie die psychosomatische Medizin basieren nahezu all  diese psychotherapeutischen Richtungen auf dem Verhalten des gestörten Menschen. Besonders deutlich zeigt sich dies in der Psychoanalyse. Hinzu kommt, dass der direkte körperliche Kontakt in der Welt der Psychotherapie  noch heutzutage häufig ein Tabu ist, während körperliche Ausdruck und körperliche Begegnung in der Psychotonik zentral sind. So entziehen sich Phänomene körperlicher Nähe und Berührung der Sicht verbal eingestellter Therapeuten.

Aber auch körperzentrierte Therapierichtungen, wie z.B. die Bioenergetik von Lowen, unterscheiden sich in ihren Menschenbildern von der Psychotonik. Sie orientieren sich ohne Ausnahme an der Psychotherapie Wilhelm Reichs und seiner der  Psychoanalyse entnommenen Metapher  S.18/S.19 der Dampfmaschine. Das Motiv zur Kommunikation wird nach dieser Lehre bestimmt durch biologische Bedürfnisse und unbewusste Triebe. In der Psychotonik hingegen wurzelt der Mensch in seinem Verhalten zum Mitmenschen; die kleinste menschliche Einheit ist hier nicht das einzelne Individuum, sondern die Zwei-Einheit." (van der Vlies Ronald, Der Gestaltkreis in der Psychotonik, 17-31, in: Neue Wege der Atem- und Körpertherapie. Die Psychotonik Glaser (R) im Licht aktueller Entwicklungen, hrsg. Matthias Glatzer, Hippokrates Vlg. Stuttgart 1997, ISBN 3-7773-1321-1, 18-19)

 

Da -vom Grundsätzlichen her- SYMBALLESTHAI-Massage mit Psychotonik viele Übereinstimmungen aufweist, gilt wohl auch für diese, was van de Vlies für Psychotonik formuliert: "Aufgrund der Unterschiede in den Grundannahmen ist die Psychotonik gezwungen, neue Denkrahmen und eine spezifische Sprache zu entwickeln."(van der Vlies Ronald, Der Gestaltkreis in der Psychotonik, 17-31, in: Neue Wege der Atem- und Körpertherapie. Die Psychotonik Glaser (R) im Licht aktueller Entwicklungen, hrsg. Matthias Glatzer, Hippokrates Vlg. Stuttgart 1997, ISBN 3-7773-1321-1, 19) Wie dieser Aufgabe nachzukommen versucht wurde siehe etwa im Abschnitt

** Weshalb Leib-Massage?

Zur Massage kommt der/die Einzelne. Allerdings: "Nicht nur unser Fühlen, Denken und Handeln, sondern auch die diesen Reaktionen zugrundeliegenden neuronalen Verschaltungen werden ganz entscheidend durch die Erfahrungen geprägt, die wir in unseren Beziehungen zu anderen Menschen und der uns umgebenden Welt machen." (Huether G., Biologische Korrelate von Trauer und Depression, 45, in: Trauer und Depression. Wo hört das eine auf, wo fängt das andere an?, hg. Heinz Katschnig, Ulrike Demal, Facultas Univ. Vlg. 2001, ISBN 3-85076-501-6, 45-56)

Demgemäß ist eine Massage-Form zu wählen, in der der/die Massierte nicht als Wesen, das mit den Grenzen der Haut aufhört, zu verstehen ist. LEIB-Massage kann-so meine Hypothese- dies ermöglichen.

[*] Mit dieser doppelten Terminologie wird versucht dem gerecht zu werden, was Servan-Schreiber, Die neue Medizin der Emotionen. Stress, Angst, Depression: Gesund werden ohne Medikamente, 141 erzählt: "... besuchte ich das Institut für tibetische Medizin und unterhielt mich mit einem Arzt darüber wie man hier mit Depressionen und Ängsten umgeht. 'Ihr aus dem Westen betrachtet emotionale Probleme genau verkehrt herum', erklärte er. 'Immer wieder seid ihr überrascht, wenn ihr feststellt, dass das. was ihr Depression oder Angst nennt oder auch Stress, sich in körperlichen Symptomen äußert. Ihr redet von Erschöpfung, von Gewichtsverlust oder -zunahme, von unregelmäßigem Puls, als wären dies körperliche Manifestationen eines mentalen Problems. Wir sehen das eher andersherum: Traurigkeit, Verlust des Selbstwertgefühls, Schuldgefühle, Freudlosigkeit, all das sind mentale Manifestationen eines körperlichen Problems.'"

 

[1] "Jedes ... Organ hat neben seiner physischen eine geistige und seelische Funktion. Seele und Geist sind nicht nur im Gehirn angesiedelt, sondern in jeder Körperzelle und im gesamten Schwingungsfeld des Organismus. Die inneren Organe werden in der chinesischen Medizin auch mehr als geistig-seelisch-physische Funktionseinheiten aufgefasst denn als anatomische Form und physiologische Funktion. Wichtig ist, welchen Beitrag ein Organ zur Gesamtpersönlichkeit des Menschen leistet und welche Wechselwirkung es mit anderen Organen hat." (Eckert Achim, Das heilende Tao: gesund im Gleichgewicht der fünf Elemente; ein Übungsbuch, Freiburg im Breisgau: Bauer 1996 (6.Aufl.), ISBN:3-7626-0365-0, S.16)

[2] wikipedia Art. "Emotiion" (Abfr. 10.9.2021)

 

[3] Jaspers Karl, Die Schuldfrage. Zur politischen Haftung Deutschlands (= Serie Piper, Bd. 698), München 1965 (Neuausgabe Mai 1987), 16