D.      DERMALE SOPHROSYNE                                      WANDELT                                          DEPRESSIVE GEWEBS-                                  ERSCHLAFFUNG                      IN URVERTRAUENDE SPANNKRAFT

 

 

Auch wenn man DEPRESSION von folgenden drei Hauptsymptomen

Gedrückte, depressive Stimmung;

Interessensverlust und Freudlosigkeit;

Antriebsmangel und erhöhte Ermüdbarkeit

her bestimmt, handelt es sich dabei nicht um rein/hauptsächlich Psychisches (das dann wieder konterkariert würde mit der Behauptung des bloß Körperlichen), sondern m.E. um 

Daher kann hypothetisch vermutet werden, dass die

 

DYSPHORIE DEPRESSIVER

WANDELBAR WIRD

DURCH EINE AN LEIBLICH VERSTANDENER (näherhin durch eine an 'LUNGE#DICKDARM' orientierte)

SYMBALLESTHAI-BEHANDLUNG

 

  

              Was ist mit DYSPHORIE gemeint?

 

Wenn die hinter der Medikation durch SSRI's liegende Serotonin-Hypothese stimmt, dann ...

  • erfolgt bei Depression eine Falschverteilung dieses Neurotransmitters an Stellen, an denen er die seiner Neurotransmitter-Funktion entsprechende Wirksamkeit nicht entfalten kann.     
  • fehlt Serotonin eben im Synapsenspalt.

Wenn die hinter Seligmans Theorie der Depression, also die der erlernten Hilflosigkeit stimmt, dann ...

  • erfolgt bei Depression eine Fixierung auf Ausweglosigkeit.
  • fehlt die mentale Fluidität, um auch aus schwierigen Situationen einen Ausweg zu finden.

Wenn im Zentrum  Aaron T. Becks kognitiver Theorie der Depression  kognitive Verzerrungen der Realität stehen, dann ...

  • erfolgt bei Depression eine Fixierung auf pessimistische Selbst- und Weltsicht
  • fehlt die Wahrnehmung des Guten, Schönen und Wahren.

Wenn Vertreter des Konzepts der emotionalen Intelligenz, die auf die Fähigkeit abstellen, eigene und fremde Gefühle (korrekt) wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen, dann ...

  • stellen sie bei Depressiven eine Tendenz fest, Wahrnehmungen negativ, also depressionsverstärkend, zu interpretieren.
  • und dass Depressiven ein solides Können in der Handhabung zwischenmenschlicher Beziehungen fehle (Eltern, Peergroup, Sexualpartner).  

 

 

Depression ist also nicht bloß eine falsche Positionierung von Energie, sondern auch ein Fehlen von Energie, wobei das Fehlende und das Falsche nur die zwei Seiten eines einzigen Geschehens sind /sein sollten

 

Dieser oben aufgezeigte Doppelcharakter der DEPRESSION, also die falsche Positionierung von Energie als auch das Fehlen an den benötigten Stellen, lässt die als die drei Hauptsymptome genannten Phänomene in ihrem inneren Zusammenhang erkennen: 

  • "Gedrückte, depressive Stimmung" entspricht eben dem Positionieren von Energie an der falschen Stelle
  • "Interessensverlust und Freudlosigkeit" entspricht dem Fehlen der Energie an der richtigen Stelle
  • "Antriebsmangel und erhöhte Ermüdbarkeit" fasst Fehlen und falsche Positionierung zusammen.

Dementsprechend könnte man

"Dysphorie" nicht nur als Zustand, sondern:

DAS DEPRESSIV MACHENDE GESCHEHEN ALS DYSPHORIE CHARAKTERISIEREN, 

 

'Phorie' verstanden von φορείν/ phorein „tragen“ und von Dys als: nicht nur etwas an die falsche Stelle geben, sondern damit implizieren, dass es anderer Stelle, an der es gebraucht wird, eben nicht vorhanden ist.

 

 

 

In dieses dysphorische Geschehen einzugreifen könnte Aufgabe einer                              

 

 

       LUNGEN#DICKDARM-Symballesthai-Behandlung sein:

 

 

  • nämlich insoferne als der von M. Seligman entwickelte, kognitiv-behavioristische Ansatz der 'Erlernten Hilflosigkeit' die Ätiologie der Depression zu erklären vermag:

 

 

" Ihm zufolge werden Menschen depressiv, wenn sie der Ansicht sind, in ihrem Leben keine Kontrolle zu besitzen und zudem für diesen Zustand der Hilflosigkeit selbst die Verantwortung zu tragen: die Wahrnehmung der Kombination aus Hilflosigkeit und Selbstbeschuldigung bedingt die Störung.

Zunächst zeigte ein Konditionierungsexperiment an Hunden ..., daß diejenigen Tiere, die zufällige, unvermeidbare Schocks erhalten hatten, passiv reagierten, statt den aversiven Reizen durch aktive Vermeidung entgehen zu wollen. Anhand von "Hilflosigkeitstrainings" mit Versuchspersonen gelang es, die Parallelen zwischen der menschlichen Depression und den Folgen der im Labor induzierten Hilflosigkeit bei Tieren aufzuzeigen.

Wie Erweiterungen der Theorie aufzeigten, ist nicht der tatsächliche Kontrollverlust über Verstärker entscheidend, sondern dessen Wahrnehmung, die zur Ansicht führt, keinen Einfluss ausüben zu können. Aus der Erkenntnis, dass die Hilflosigkeit via dysfunktionale internale, globale und stabile Attributionen zu Selbstbeschuldigungen führt, erwuchs Ende der 70er Jahre eine attributionstheoretische Neufassung des Ansatzes: Die Selbstbeschuldigungen führen dazu, nicht nur in der momentanen Situation, sondern auch in Zukunft bei allen Gelegenheiten unfähig zur Kontrolle zu sein." (https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/hilflosigkeit-erlernte/6552)

 

Diese Theorie der Erlernten Hilflosigkeit bot lange Zeit den Hintergrund  für therapeutische Intervention durch ein Attributionstraining.

Allerdings: Mit Blick auf das von Steve F. Maier und Martin Seligman 2016 korrigierte  (Steven F. Maier, Martin E. P. Seligman: Learned helplessness at fifty: Insights from neuroscience. In: Psychological Review. Band 123, Nr. 4, S. 349–367) Konzept der Erlernten Hilflosigkeit, nach der Passivität als Reaktion auf einen Schock nicht erlernt, sondern die standardmäßige, ungelernte Reaktion auf längere aversive Ereignisse ist, empfiehlt sich  -zusätzlich- doch eine Therapie, die orientiert ist an einer Anthropologie der 

WESHALB eine an 'LUNGE#DICKDARM' ORIENTIERTE SYMBALLESTHAI-BEHANDLUNG DEPRESSIVER?

Die Dysphorie Depressiver, verstanden von φορείν/ phorein „tragen“ und von Dys als: nicht nur etwas an die falsche Stelle geben, sondern damit implizieren, dass es anderer Stelle, an der es gebraucht wird, eben nicht vorhanden ist, kann analog gesehen werden in falscher sowie fehlender Funktionalität von Lunge bzw. Dickdarm:

Bedenkt man: "Die elementare Funktion der Lungen ist die Atmung, d.h. der Gasaustausch zwischen Außenwelt und Organismus" und dass "Zur Erfüllung dieser Aufgabe ein wohl koordiniertes Zusammenspiel zwischen der zentralen Steuerung durch das Nervensystem (Atemantrieb), der Atemmuskulatur wie dem Zwerchfell (Atempumpe) und dem Blutkreislauf (Transport von Sauerstoff und Kohlendioxid zwischen Gewebe und Lunge) erforderlich (ist)." (Borst Mathias. M., Anatomische und physiologische Grundlagen, 3, in: Göhring Hannelore, Atemtherapie - Therapie mit dem Atem Georg Thieme Verlag, Stuttgart-New York 2001, ISBN: 3-13-124261-2, 1-13), so wird man verstehen, dass es auch zu Dysphorie etwa im Sinne einer unvollständigen Abgabe von CO2, die wieder nicht Platz für neue Sauerstoffaufnahme lässt, kommen kann.

Analog dazu wird man etwa Verstopfung im Darmbereich auch als Dysphorie verstehen können. 

 

Diese leiblich-ganzheitlich verstandene Behandlungs-Methode unterscheidet sich von medizinisch-medikamentösen sowie von psychotherapeutischen Verfahren. 

Wie aus dem Nachfolgenden ersichtlich ersetzt sie aber nicht diese Therapien, sondern ist als ganzheitliche Ergänzung zu verstehen.

 

Die in der Medizin der Depression als Anti-Depressiva eingesetzten Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die den Serotonintransport an für die Transmitter-Funktion ungeeignete Stellen zu blockieren suchen, setzen eben auf ein inhibitorisches Verfahren.

In psychotherapeutischer Hinsicht sei auf Aaron T. Becks kognitive Theorie der Depression hingewiesen: kognitive Verzerrungen (als typische kognitive Verzerrungen werden u. a. willkürliche Schlüsse, selektive Abstraktion, Übergeneralisierungen und Über- oder Untertreibungen angesehen) der Realität durch den Depressiven seien zu behandeln. . 

Diese Verfahren sind bekanntlich anerkannt gute Heilmethoden. Insoferne sie aber beide (mit Inhibition; mit Korrektur) auf ein Wegbringen des Depressiv-Machenden abzielen, werten sie Depression nur als unerwünschte Sache - eben als eine Krankheit, die zu beseitigen ist.

 

Nun wird jeder, der eine Depression durchgemacht hat, sich erinnern, wie sehr man sich wünscht, dass die Depression verschwindet (daher z.B. möglichst rasch wirksame Medikation) - es also überaus not-wendig ist, dass es dbzgl. Medikation bzw. Psychotherapie gibt.

 

Neben diesen not-wendenden Maßnahmen braucht es aber freilich salutogene Inputs ...

 

 

 

 

Denn: reicht es aus, wenn die Depression verschwindet? Ist man dann gesund? Ist man gesund, wenn es nicht mehr die oben genannten Hauptsymptome des Interessensverlusts und der Freudlosigkeit, des Antriebsmangels und der erhöhten Ermüdbarkeit gibt? Stellen sich Interesse und Freude, Engagement und Lebenslust durch Einnahme von Antidepressiva ein? Oder braucht es einen mit einem Funktionieren der Neurotransmitter einhergehenden Wandel des Lebensstils?

Bewusst wurde -wie sonst so oft- nicht von einer Änderung im Neurotransmittergeschehen/im Lebensstil gesprochen, sondern eben von 'Wandel'.

Dies weil es eben nicht nur als krankhaft (und daher als zu bekämpfen sollend) angesehen werden kann, wenn -etwa bei massivem sozialen Druck- die Serotonin-Positionierung an für die Funktion des Neurotransmitters ungeeigneter Stelle erfolgt. Und -weil es eben nicht nur krankhaft (und daher abzustellend) ist wenn ein Lebensstil der überbordenden Hingabe an ein Du  (Fritz Riemann bringt dies als Charakteristikum der depressiven Persönlichkeit [Grundformen der Angst. Eine tiefenpsychologische Studie, Ernst Reinhardt Vlg., München Basel 2002, 34.Aufl., 19 ff.]) gepflogen wird.

 

 

Dies aufgreifend, sind SYMBALLESTHAI-Behandlungen der Depression nicht auf Depression als Erkrankung bezogen (das wird eben medikamentös bzw. psychotherapeutisch abgedeckt), sondern auf DEPRESSION ALS EXISTENZIELL-LEIBLICHE KRISE, die in  

 

 

gewandelt wird in den im folgenden aufgeführten Schritten: 

 

 

Umgang mit Corona (offener Brief)

 

Nur ungenügend ist die hohe Corona-Ansteckungswahrscheinlichkeit mit moralisch/sozial-politischen Quarantäne-Appellen, selbst dann, wenn sie sanktioniert werden, bzw. mit dem Hinweis auf das Erkrankungs-Risiko in den Griff zu bekommen …

Nachhaltig wirksam ist hingegen die jedem von uns aufgegebene Förderung von Gesundheit wie sie die WHO versteht: Soll Gesundheit als Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen“ angestrebt werden, so kann der Slogan „Schau auf dich, schau auf mich!“ dann dazu beitragen, wenn

SCHAUEN

nicht bloß als mentales Sich-Sorgen (oder überhaupt degeneriert: als Publicity-Show …) verstanden wird,

sondern als LEIBLICH-SALUTOGENE POTENZ

die getragen ist von

von dermaler sophrosyne / Besonnenheit*

 

*Dermale Sophrosyne/Besonnenheit entsteht bei SYMBALLESTHAI® Akupressur, die Lunge 11 (1mm proximal und lateral vom radialen Nagelwinkel des Daumens): und Dickdarm 1 (1mm proximal und lateral vom radialen Nagelwinkel des Zeigefingers) symballiert (zu dieser spezifischen Behandlungs-Methode siehe meine homepage unter Salutogenität des Zwerchfells): Sie führt u.a. zu einer Zwerchfelldisposition, die einerseits unsere Lungen weitet und andererseits unsere Dickdarm-Peristaltik weder krampfhaft werden noch erschlaffen lässt …

 

ACHTUNG: DAMIT WIRD NICHT BEHAUPTET, dass die genannte Akupressur eine anti-virale, gegen das CORONA-Virus gerichtete Behandlung darstellt !!!, wohl aber, dass wir u.a. durch ZWERCHFELL-GESUNDHEIT auf meine/Deine Gesundheit SCHAUEN! Mag das auf den ersten Blick auch lächerlich klingen – Sie werden ‚ganz schön schau’n‘, wenn Sie (in diesen Tagen durch Selbst-Akupressur – hilfreich wäre ein Blick auf meine homepage: www.massage-hold.at) so auf ihre Gesundheit schau’n.

 

Mit salutogenen Wünschen

 

Dr. theol. Dr. phil. Hermann Hold, ao.Univ.Prof. i.R., gewerblicher Masseur