A. Anstelle von ÄNGSTLICHER ('bis in die Knochen gehender') ERSTARRUNG, die uns weder vor Gefahr flüchten noch uns dagegen kämpfen lässt ('Aus Angst g'storbn, is a'gstorbn') braucht's (das reale GefahrenPotential) FÜRCHTENDE AGGRESSION. Diese entsteht nicht aus dem Appell, sondern aus der sich in SAKRAL-EKSTASE eröffnenden OSSÄREn ACHTSAMKEIT

 

Gerade auch in Tagen der Corona-Krise brauchen wir OSSÄRE ACHTSAMKEIT ...

... wenn wir uns nicht vor konkreten Gefahren/Gefährdern fürchten (also z.B. nicht auf Distanz gehen zu Leuten, die aufgrund ihrer Beruflichkeit mit vielen in Kontakt stehen und daher wahrscheinliche Spreader sind; nicht auf Distanz gehen zu Leuten, die offenkundig Symptome zeigen,...) sondern überall und jederzeit Angst verspüren (D.h.: jeder Mensch erscheint uns 'verdächtig') wenn sich also "die Angst verselbständigt hat ...

fangen Menschen im Kopf an, „the worst case“, die schlimmsten Befürchtungen vorwegzunehmen. Auch dies ist ursprünglich ein Schutzmechanismus, um in inneren Bildern die Situation mit verschiedenen möglichen Ausgangsszenarien zu erleben, und sich so mental und emotional zu wappnen, um sich zu schützen vor der Angst und den weiteren Gefühlen, wenn die befürchtete Situation eintritt… Verselbstständigt kann sich diese Angst entkoppeln von realen Bedrohungen, sie kann in Situationen auftauchen, in denen man sich evtl. früher schützen musste, dies heute aber nicht mehr nötig ist. Die Szenen im Inneren und im Außen haben sich verändert, Anspannung und Angst bleiben und begleiten den Menschen weiterhin." [1]

 

[1] Kohler-Spiegel, Helga: Es gibt viele Gründe, Angst zu haben (http://www.feinschwarz.net/es-gibt-viele-gruende-angst-zu-haben/30. Januar 2018)

 

 

... sodass wir zum

"Angsthasen"  

                                 WERDEn ...