Herr S. ist im Bereich der Lendenwirbelsäule ungemein druck-empfindlich; Prolaps bzw. Protrusion wurden ausgeschlossen.

Ferner: Eine Hautschicht großer Dicke zieht sich von der Brustwirbelsäule zum vorderen Bereich der Brust. Die lateralen Teile des querliegenden Trapezius weisen hingegen diese dicke, auch schrundige Haut nicht auf.

Er erzählt von der Enttäuschung, dass die ihm versprochene Position mit der Bemerkung, dass er ja doch nicht dafür geeignet gewesen sei, einem Kollegen gegeben wurde. Das sei ihm 'unter die Haut gegangen' ...

 

Frau A. kommt während der Massage nicht aus dem Seufzen heraus. Es presst ihr den Brustkorb zusammen und dennoch bringt sie -wie sie sagt- gar nicht voll aus ihrer Lunge all das heraus, was sie belastet. Bei der Bauchmassage fällt der prall gefüllte Dickdarm auf. "Gut wär's"  sagt Fr. A. daher, "wenn bei der  Massage auch irgendetwas gegen ihre Obstipation gemacht werden könnte."

 

Beide sind vom Hausarzt überwiesen worden: Der Psychiater sagt Hrn. S., das sei eine Depression. Die Klinische- bzw. Gesundheits-Psychologin kommt in Bezug auf Fr. A. zur selben Aussage.

Als Fr. A und Hr. S. zu Hause gefragt werden, "was denn bei der Untersuchung herausgekommen sei", wird gesagt: "Depression".'

 

DEPRESSION' - (WIE) ZEIGT SIE SICH (AUCH) BEI MASSAGE ?

 

 

Allerdings seien sie sich nicht ganz sicher, ob sie "wirklich depressiv sind". Ja, in ihrem Leben seien sie enttäuscht worden bzw. belastet, aber deswegen erlebten sie sich nicht als: "Ich bin depressiv". [54] Andererseits sei es aber dringlich notwendig, dass sie sich eine Auszeit nehmen und deswegen auch 'ganz hilfreich, wenn ihnen ärztlicherseits bestätigt wird, dass sie eine Depression haben."

Damit korreliert:

"Die Diagnostik depressiver Erkrankungen beruht auf kategorialen Klassifikationssystemen, die eine Vielzahl heterogener und teils konträrer Symptome zusammenfassen ..."[52]

"... deren komplexe biologische Grundlagen noch weitgehend ungeklärt sind. Die Diagnosestellung in der Psychiatrie und die damit verbundene Wahl der Behandlung erfolgen primär nur durch Sprache." [52]

"Die biologische Charakterisierung der Pathophysiologie und Therapiemechanismen durch Biomarker und Gentests stellt eine der Sprache überlegene Organisation der Behandlung mit entsprechend höherer Erfolgsrate in Aussicht. Mithilfe von genetischen Untersuchungen, proteomischen und metabolomischen Profilen, neuroendokrinen und elektrophysiologischen Parametern und multimodaler zerebraler Bildgebung konnten bereits potentiell wichtige Biomarker für die biologische Charakterisierung depressiver Störungen und die Vorhersage des anti-depressiven Behandlungserfolges identifiziert werden. Daraus wurden spezifische pathophysiologische Modelle entwickelt, so z. B. das Stress-Modell der Depression, das Serotoninmodell und das Modell der frontocingulären Dysfunktion. Dennoch konnte bislang kein Biomarker Eingang in die klinische Praxis der Depressionsbehandlung finden. Bis Ergebnisse aus der Labordiagnostik in die klinische Behandlungsroutine integriert werden, wird in der Depressionsbehandlung weiterhin die Sprache das letzte Wort haben." [52] [70]

 

 

 

Da also -wohl mit einem gewissen Recht- diverse Modelle der "Depression"[63] bestehen, werden diese diversen "Depressionen" auch unter mehreren  SYMBALLESTHAI-Behandlungen, wie z.B. unter Behandlung von Stress durch Massagen, die bei einer  SYMBALLESTHAI-Behandlung an "Magen" und "Milz-Pankreas" orientiert sind, gebracht. Damit wird es möglich, Stress-Behandlungen von 'Serotonin-Depressions'-Behandlungen zu unterscheiden. Oder: durch die an 'Blase' und 'Niere orientierte Angst-bezogene SYMBALLESTHAI-Behandlung des Typs A wird eine Differenzierung zwischen Angst und 'Serotonin-Depression' möglich.

Für den in diesem Abschnitt näher zu besprechenden Typ D der organisch orientierten SYMBALLESTHAI-Behandlung  wird die Serotonin-Hypothese ausgewählt, nämlich insoferne als Serotonin  sowohl in LUNGE als auch im DICKDARM, -dort eben als Gewebshormon- und im Stammhirn, -dort eben als Neurotransmitter fungierend- vorkommt.

Die Begriffe "Hormon" bzw. "Transmitter", also Begriffe, die Bewegung implizieren, fügen sich in die Bestimmung der "Depression" im ICD unter F3 "Affektive Störungen":

"Bei diesen Störungen bestehen die Hauptsymptome in einer Veränderung der Stimmung oder der Affektivität entweder zur Depression ... oder zur gehobenen Stimmung. Dieser Stimmungswechsel wird meist von einer Veränderung des allgemeinen Aktivitätsniveaus begleitet.") geführt. 

Vielleicht, weil's häufig übersehen wird, sei hingewiesen, dass die Hauptsymptome Affektiver Störungen "in einer Veränderung" angesetzt werden: "Depression" erscheint so als das Resultat eines Veränderungsprozesses.

Bedenkt man noch dazu, dass  Alain Ehrenberg meinte: "Die Depression ist das Geländer des führungslosen Menschen, sie ist nicht nur sein Elend, sondern das Gegenstück zur Entfaltung seiner Energie" [66], so wird man bei SYMBALLESTHAI-Behandlung des Typs D Wert legen auf AUS DER GENANNTEN APORIE HERAUSFÜHRENDER, religionswissenschaftlich fundierter RITUELLER GESTALTUNG SEROTONIN KORRELIERTER, üblicherweise MIT DEM BEGRIFF "DEPRESSION" ASSOZIIERTER,  AFFEKTIVITÄT.

... dann  mag in den Sinn kommen, dass Serotonin, auch als 5-Hydroxytryptamin (5-HT) oder Enteramin bezeichnet, sowohl ein Gewebshormon als auch ein  Neurotransmitter ist. "Es kommt unter anderem im Zentralnervensystem, Darmnervensystem, Herz-Kreislauf-System und im Blut vor. Der Name dieses biogenen Amins leitet sich von seiner Wirkung auf den Blutdruck ab: Serotonin ist eine Komponente des Serums, die den Tonus (Spannung) der Blutgefäße reguliert und zur Blutgerinnung beiträgt. Es wirkt außerdem auf die Magen-Darm-Tätigkeit und die Signalübertragung im Zentralnervensystem." (siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Serotonin; Abfr. 22.12.2021).

 

Veränderungen in der neuronalen Positionierung des Serotonins, also die Wiederaufnahme aus dem Synapsenspalt, werden in Verbindung gebracht mit 'Depression', also einem Begriff, der durch die auch interessensgeleitete gesellschaftliche Diskussion der diversen Aspekte von "Niedergeschlagenheit" bestimmt ist. [62] 

Dementsprechend wird versucht über SSRI-Medikation diesen Vorgang der Wiederaufnahme zu bremsen. Gelingt dies, so ist eine neuronale Erregungs-Weiterleitung möglich - und damit die Aktivierung des Depressiven.

Freilich ist dies eine "künstliche" Aktivierung, die den durch Erlebnisse bedingten Reuptake-Vorgang des Serotonin korrigieren soll.

Gleichzeitig wird damit das neuronale Korrelat des v.a über den Seh- und Hör-Sinn ausgelösten Affekts (verstanden als eine vorübergehende Gemütserregung oder Gefühlswallung) verändert.

Allerdings: nehmen wir einmal an, dass dieser Affekt -als er aktuell auftrat-  wichtig war, hat er doch über eine Ist-Situation, die als Beeinträchtigung charakterisierbar ist, informiert: man wurde eben "niedergeschlagen" ...; man kann sich zwar sagen, dass man vielleicht zu überempfindlich, dass die eigenen Erwartungen zu hoch waren, dass man zu 'leichtgläubig' war, etc., aber: dass man tatsächlich, also von außen her "niedergeschlagen" wurde oder realisieren musste, dass man die eigenen (beruflichen, privaten, persönlichen) Ideale nicht erreicht hat: das ist keine Einbildung ...

Dementsprechend empfindet man sich -insbes. wenn solche "Bedrückungen" wiederholt eintreten- als "schwach", als "Versager" etc. - und dieses Empfinden deckt sich wieder mit dem Serotonin-Re-uptake aus dem Synapsenspalt. (64)

 

Ein Problem würde allerdings entstehen, wenn es -über die aktuelle Affektuierung hinausgehend- zu einem dauerhaften (chronifizierten)  Reuptake von Serotonin und Noradrenalin kommt. Dies wird insoferne als Problem eingeschätzt, weil es den Betroffenen tatsächlich dazu bringt, dass er -salopp gesagt- "nichts mehr angehen mag".

Die Frage ist freilich (etwa wenn man mitberücksichtigt, dass SSRI-Medikation auch zu Hyperaktivität und Schlafstörungen [zu bedenken ist ja auch der Serotonin/Melatonin-Umwandlungsvorgang] führen kann), ob man damit nicht einen, durch vor allem über den Sehsinn ausgelösten Affekt (verstanden als eine vorübergehende Gemütserregung oder Gefühlswallung) anspricht.  

Im psychiatrisch/ psychologischen Gespräch wird dementsprechend Lust- und Freudlosigkeit, Antriebslosigkeit etc. konstatiert. Die Frage ist freilich, ob man damit nicht bloß die Symptomatik beschreibt  -eine Symptomatik, die einen bestimmten Stil der Verarbeitung je aktueller Affekte, die aber formale Gemeinsamkeiten aufweisen, meint. Das mag dann als 'leichte Beeindruckbarkeit' klassifiziert werden, könnte aber einem wiederholten Reuptake-Vorgang des Serotonins bzw. Noradrenalins entsprechen. Dieser könnte sich in der Veränderung der Struktur einer Synapse [60] [60] siehe dazu Spitzer Manfred, Neurobiologische Grundlagen psychotherapeutischer Prozesse, 53-72,  in: Psychotherapie und Neurowissenschaften. Integration, Kritik, Zukunftsaussichten, hrsg. von Pöker Heinz, Seifritz Erich, Vlg. Hans Huber 2012, 62: Hier wird in einer Skizze die Veränderung der Struktur einer Synapse aufgrund von Lernvorgängen einander gegenüberstellt: Durch Wachstums des Endkopfs sowie eines zusätzlichen Dorns wird die Kontaktfläche größer und auch der Kontakt 'besser'] ausgewirkt haben. Was also bei dem als depressiv Klassifizierten in der Veränderung der Synapsenstruktur beobachtbar ist, könnte die Folge von ähnlicher Affizierung sein. 

Allerdings reicht es - so meine Hypothese- nicht aus, die Wirksamkeit des Serotonins allein in den Nervenbahnen des Gehirns zu berücksichtigen.   Serotonin ist ja auch ein Gewebshormon, das in der Lunge und der  Darmschleimhaut gebildet wird. Serotonin hat unter anderem Einfluss auf die Stimmung, Schmerzwahrnehmung oder den Schlaf-Wach-Rhythmus. Die komplexe Wirkung auf die Psyche spiegelt sich zudem etwa in der Impulskontrolle oder bei der Entstehung von Depressionen wider. Weitere Wirkungen von Serotonin sind beispielsweise: Steigerung des Muskeltonus im Atemtrakt, Anregung der Peristaltik (Bewegungen von Hohlorganen z.B. des Darms) oder Beeinflussung des Tonus (Spannungszustand) der Blutgefäße.

Gleichzeitig wäre es zu einer Verstärkung jener neuronalen Bahnen gekommen, die durch das formal weitgehend idente Reizmuster affiziert wurden, während andere neuronale Bahnen 'unbenutzt' blieben.

 die durch äußere Anlässe oder innere psychische Vorgänge ausgelöst wird.

 

nach demselben Prinzip funktionieren wie das SEROTONIN an den Nervenendigungen bzw. im Synapsenspalt [53], wobei das GESCHEHEN [55] im Synapsenspalt [54] in Analogie gesehen wird zu dem des ZWERCHFELLS [57].

https://www.gesundheit.gv.at/lexikon/s/lexikon-serotonin#:~:text=Serotonin%20ist%20ein%20Gewebshormon%20und,den%20Schlaf%2DWach%2DRhythmus.

DASS ZWISCHEN LUNGE UND PSYCHE EIN ENGER ZUSAMMENHANG BESTEHT (und dementsprechend so auch Affektive Störungen beeinflusst werden können) IST HINLÄNGLICH BEKANNT; ALLERDINGS GILT DIES WENIGER FÜR DEN DICKDARM:

"Besonders überraschend ist die Missachtung, mit der das enterische Nervensystem gestraft wurde, jener riesige Anteil des Nervensystems, der den Verdauungstrakt vom Rachen und der Speiseröhre an abwärts steuert. Es wird im medizinischen Unterricht nur selten erwähnt. Wenn überhaupt darauf Bezug genommen wird, behandelt man es allgemein als ´peripheren´ Bestandteil des Nervensystems. ...  In Wirklichkeit ist das enterische Nervensystem kein peripherer sondern ein zentraler Bestandteil. Es ist riesig in seinem Umfang und unverzichtbar in seiner Funktion. Insgesamt besteht es aus schätzungsweise 100 bis 600 Millionen Neuronen. ... Die Neuronen sind in ihrer Mehrzahl genau wie in dem höher angesiedelten Gehirn intrinsisch, d.h. sie gehören zu der eigentlichen Struktur und stammen nicht von anderen Organen im Organismus, und ebenso erfüllen sie ihre Aufgabe innerhalb der Struktur, statt Fortsätze an andere Orte auszusenden. Nur einen kleinen Anteil machen die extrinsischen Neuronen aus, deren Fortsätze - im Wesentlichen über den berühmten Vagusnerv- mit dem ZNS verbunden sind. ... Entsprechend unterliegen die Funktionen des enterischen NS größtenteils einer eigenen Kontrolle. Das ZNS gibt an das enterische System keine Anweisungen, was es tun oder wie es sich verhalten soll, kann aber dessen Tätigkeit beeinflussen. Kurz gesagt, besteht ein ständiges ´Zwiegespräch ´´zwischen enterischem NS und ZNS, der Kommunikationsfluss verläuft allerdings größtenteils vom Darm zum Gehirn. "[200]

 

Nach diesem "werden Depressionen durch Gefühle der Hilflosigkeit bedingt, die auf unkontrollierbare, aversive Ereignisse folgen." [1] 

"Das Modell erlernter Hilflosigkeit postuliert, dass einer Depression Gefühle der Hilflosigkeit zugrunde liegen. Sie basiert auf Experimenten mit Menschen und Tieren und beschreibt ausführlich, wie Lebewesen lernen, dass ihr Verhalten keinerlei Einfluss auf eine Situation hat und sie infolgedessen ihre Versuche aufgeben. Mit diesem Lerneffekt sind motivationale, kognitive und emotionale Veränderungen verbunden, die einer Depression ähneln." (Seligman M., Helplessness: on depression, development and death, San Francisco, California: Freemann)" [19]

"Menschen erlernen dieses Gefühl der Hilflosigkeit nicht nur in unkontrollierbaren Situationen, sondern auch unter dem Eindruck, durch ihr Verhalten keinen Einfluss auf wichtige Ereignisse ausüben zu können. Diese Frustration kann dazu führen, aufzugeben. Den Betroffenen fehlt der Antrieb, Situationen zu entkommen oder sie zu ändern, da sie gelernt haben, dass sich trotz ihrer Bemühungen doch nichts ändern wird." [19]

"Durch erlernte Hilflosigkeit verringert sich die Chance, dass jemand später wieder vom Einfluss seiner Handlungen überzeugt ist. Dies wurde beispielsweise an Hunden untersucht, die sich in einer Shuttle-Box (zwei durch einen Durchgang verbundene, identische Boxen ...) befanden und unvermeidbaren elektrischen Schocks ausgesetzt wurden. Danach wurden sie in eine andere  shuttle-Box gebracht, in der sie durch das Wechseln in die andere Box den Schoicks ausweichen konnten. Anstatt sich durch einen Sprung in die andere Box zu retten, blieben sie jedoch oft lethargisch liegen und ließen die unangenehmen Reize über sich ergehen. Erlernte Hilflosigkeit fördert das Erleben negativer Kognitionen und führt so zu affektiven Defiziten (Abramson L., Seligman M., Teasdale J., Learned helplessness in humans: critique and reformulation, in: Journal of Abnormal Psychology  87 (1978), 49-74).

Als nachgewiesen werden konnte, dass die meisten Menschen durch das Erleben unkontrollierbarer Situationen nicht depressiv werden, wurde die Theorie modifiziert. Laut der revidierten Theorie (Abramson L., Seligman M., Teasdale J., Learned helplessness in humans: critique and reformulation, in: Journal of Abnormal Psychology  87 (1978), 49-74) entwickeln manche Betroffene einen 'depressogenen' Attributionsstil, d.h.

 

 

Ohne in die Komplexität der Lern-Theorie auch nur einsteigen zu können sei -aus religionswissenschaftlicher  Sicht-  nachgefragt, wie die angesprochenen 'Frustrationen' strukturiert sind: das in ihnen enthaltene Gemisch aus Einladendem, das dann aber doch nicht erreicht wird, könnte artikuliert worden sein als Mysterium tremendum et fascinosum (wie es Rudolf Otto verstanden hat: also als „Geheimnis, das Furcht und Zittern auslöst“; das mysterium tremendum bildet  ein Gegensatzpaar mit dem mysterium fascinosum) Sind nicht viele Situationen sowohl  anziehend als auch abschreckend, fesselnd und bedrohlich? Ist nicht die Begegnung mit dem Mächtigen im sozialen Leben bzw. in der Natur eigenartigerweise sowohl anziehend als auch abstoßend?

"Entscheidend für die erlebte Kontrollierbarkeit von Ereignissen sind die Ursachen, auf die die Person ein Ereignis zurückführt.  Nach Seligman führt die Ursachenzuschreibung unangenehmer Ereignisse auf interne, globale und stabile Faktoren zu Gefühlen der Hilflosigkeit, die wiederum zu Depressionen führen." [1]

Solche Ursachenzuschreibungen für unangenehme Ereignisse können sein Hinweise auf nicht epi-genetisch, sondern bloß determinierend verstandene Gene; die 'Zustände' in der Herkunftsfamilie, Schule, Gesellschaft ...; aber auch subtiler: das Alter, das (weibliche) Geschlecht ...; Schicksals-Ideologien ...

 

Für Symballesthai-Behandlungen sei an Seligman's Depressions-Modell angefügt:

Die in diesem Abschnitt angesprochene 'Depression' ist bestimmt von

Seligmans Depressions-Verständnis  

DEPRESSION wird bedingt gesehen durch HOHE BEEINDRUCKBARKEIT BEI FRUSTRATION IDEALISTISCHER ERWARTUNGEN ("Das darf ja nicht wahr sein!") und damit einhergehender SELBST-FIXIERUNG AUF das SOWOHL KÖRPERLICHE ALS AUCH GEISTIGE UNREALISTISCHE ... 

Im Rahmen  von TCM ist dies -so meine Hypothese- charakterisierbar als "Störung des emotionalen Gleichgewichts"; Näherhin: "DIE UNFÄHIGKEIT, KUMMER ZU ÜBERWINDEN SCHWÄCHT DAS QI UND SCHNEIDET DEN BETROFFENEN VOM LEBEN AB." [29] 

Damit angesprochen ist eine SPEZIFISCHE [30] FORM DER DEPRESSION, nämlich:

 

"DEPRESSION MIT LETHARGIE UND SCHWÄCHE, PSYCHOMOTORISCHER VERLANGSAMUNG, ERSCHÖPFUNG" [29]

 

LUNGE#DICKDARM SYMBALLESTHAI-MASSAGE (also des TYPS D):

 WANDELT

DEPRESSIVE VERSTIMMUNG

MIT IHREN durch GEWEBSVERKRUSTUNG bedingten ERSCHLAFFUNGEN

mittels

DERMALER  ZWERCHFELL-SOPHROSYNE

in

URVERTRAUENDE  SPANNKRAFT

 

in den dafür adaptierten Formen

der KLASSISCHEN MASSAGE,

der SEGMENT-MASSAGE,

der FUSSREFLEXZONEN-MASSAGE

sowie der MANUELLEN LYMPHDRAINAGE,

v.a. aber mit AKUPUNKT-MERIDIAN-MASSAGE  

Bereits während des Ablegens der Oberkleidung erzählt Frau S. dem Masseur, wie sehr es sie deprimiere, dass sie trotz Diät noch immer nicht ihre Idealfigur erreicht habe. Der Masseur gibt ihr aber zu bedenken, dass sie -weil ja auch Fortschritte beobachtbar seien- eigentlich zufrieden sein könne. Das überflüssige Fett allerdings könne er  auch nicht wegmassieren.

Was er aber könne, sei: Frau S.  zu einem 'langen Nasen-Atem' und -weil sie auch über Obstipation klagt- zu regelmäßigem Stuhlgang zu helfen.

Dies würde sich auch seelisch zeigen: Frau S. würde nicht so hyperkritisch gegenüber sich selbst sein - eben weil sie nicht mehr so stark beeindruckbar wäre durch Idealmaße.

"Von Major Depression Betroffene berichten häufig von Überwältigungs-, Taubheits- und Erstickungsgefühlen, Hilflosigkeit und Verzweiflung. Die Major Depression kann dabei von geringer Niedergeschlagenheit bis hin zu vollständiger Hoffnungslosigkeit reichen und wird oftmals von einer Neigung zum Weinen begleitet. Personen mit stärkeren Depressionen sind oft trotz eines starken Drangs unfähig zu weinen. Schwerstdepressive Menschen stehen häufig unter dem Eindruck, dass ihnen von niemandem geholfen werden kann." [32]

In seiner schweren, keuchenden Atmung spürt Herr K. die Last, seine Mutter im Altersheim besuchen zu müssen: einerseits bedrückt ihn, wie 'schlecht sie beisammen ist', andererseits belastet ihn, dass es ihm auch einmal so ergehen könnte ...

Als er  bei der Massage davon erzählt wird ihm 'ganz übel'. nicht nur seine Lunge bekommt bzw. liefert weniger Sauerstoff, auch die Dick-Darm-Peristaltik erschlafft, Verstopfung stellt sich ein ...

 

All das möchte er loswerden ...; möglichst schlagartig;

Allerdings muss er feststellen, dass seine Bemühungen, die psychosomatische bzw. somatopsychische  Depression mental loszuwerden 'eigenartigerweise' nicht nur nicht zufriedenstellend gelingen, und schon gar nicht zu der von ihm sosehr gewünschten Lebensqualität hinführen.

 

Vielleicht -so hörte er mal- sollte er ernst nehmen, dass 'es ihm -eben angesichts der depressiven Verstimmtheit und seinem Verlust an Freude- zum aus der Haut fahren' war ...

Es brauchte also einen ganzheitlich-leiblichen, so in Richtung auf 'Entpuppung' bzw. 'Häutung' gehenden Wandlungsprozess: 

Depression liegt dann vor,

wenn man das körperlich/geistig Belastete / Belastende nicht mehr wegbringt.

Dieses Wegbringen soll  -wie Meta-Analysen zur Effektivität von Psychotherapie und Antidepressiva-Medikation, bei denen sich die beste Heilungsrate bei Anwendung beider Methoden zeigt, erweisen-  möglichst sowohl die körperliche als auch die geistige Ebene erfassen. 

Wenn man daher nach ganzheitlich verstandenen Organen sucht, so liegt es nahe, dabei an 'Lunge' und 'Dickdarm' zu denken: die Lunge, die Kohlendioxid aus dem Blut abtransportieren und der Dickdarm, der ernährungsmäßig Unbrauchbares abtransportieren

soll.

Diese Vorgänge werden -wie man, wenn man unter Verstopfung leidet, aus eigener leidvoller Erfahrung weiß, weder bloß willentlich noch bloß durch Medikamente in Gang gebracht. Es scheint vielmehr auf deren Zusammenwirken anzukommen - also scheint daher eine ganzheitliche Heil-Methode angebracht, ...

Als dies erklärende Hypothese füge ich an:

Des DEPRESSIVEN LUNGE sowie DICKDARM 

FUNKTIONIEREN eben NICHT ALS AUSTAUSCHORGANE,

 

sind zusammengekrümmt und somit sowohl mit ihren wegzubringenden Inhalten fixiert als auch unfähig zur Aufnahme von Lebensnotwendigem ...

Diese Lebens-Restriktion wird nach dem taoistischen Fünf-Elemente-Schema in Verbindung gebracht mit 'Metall' und dieses wieder mit in bestimmter Weise verstandener "TRAUER"; Eckert lädt daher in seiner Vorstellung des  Heilenden Taos ein "Die Trauer (zu) schätzen": "Das ist eine schwierige Übung, da unser kulturelles System die Fähigkeit zu trauern und Abschied zu nehmen nicht oder nur wenig entwickelt. Beim nächsten Anlass nimm dir mehr Zeit für deine Trauer. Es mag der Verlust eines Verwandten oder eines Freundes sein oder auch ein heftiger Streit mit deinem Partner, bei dem ihr euch nicht verständigen konntet. Ziehe dich zurück und spüre die Trauer, verdränge sie nicht." [31]

Dieses sowohl körperliche als auch geistig/psychische Wirkungsfeld des Serotonins wird im Rahmen einer Symballesthai-Salbungs-Massage des Typs D angesprochen durch Behandlung der ganzheitlich verstandenen 'Lunge' bzw. 'Dickdarm'.

Denn: Beide brauchen für ihre Funktion

A.) des Austausches von verbrauchter zu wertvoller Luft bzw. Nahrung/Flüssigkeit einen Wechsel zwischen Zu- bzw. Ab-nahme der Spannung der diesen Organ-Inhalten umgebenden Muskulatur (bei der Lunge die Atemhilfs-Muskulatur, beim Darm der lokale Reflex der Peristaltik). Zusätzlich wird die Peristaltik durch den Parasympathikus gefördert und durch den Sympathikus gehemmt.

B.) der Nutzung der lebensförderlichen Inhalte von Lunge und Dickdarm eine verweilen-lassende (Darm: hier retrograde Peristaltik genannt die der Stuhlspeicherung dient) bzw. Sauerstoff aufnehmen lassende Situation (Anhalten der Atmung).

 

 

Eine retrograde Peristaltik findet sich als Transportbewegung in die umgekehrte Richtung in der Speiseröhre bei Erbrechen sowie bei Wiederkäuern, physiologischerweise aber auch im Dickdarm, wo sie der Stuhlspeicherung dient.

Im Gegensatz zu der gleichmäßigeren Peristaltik des Dünndarmes wird der Dickdarminhalt durch periodische Massenbewegungen angetrieben. Sie treten etwa ein- bis dreimal pro Tag im Dickdarm auf und treiben den Darminhalt zum Rektum voran. Diese Massenbewegungen sind durch den gastrokolischen Reflex auslösbar.

Dies insoferne als Serotonin außerhalb des Gehirns Einfluss hat auf die Weite der Blutgefäße, der Bronchien und des Darms. Außerdem stimuliert es die Blutplättchen (Thrombozyten) und spielt so eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung.

Im zentralen Nervensystem hingegen ist das Serotonin ein wichtiger Botenstoff, der Prozesse, die mit "Depression" assoziiert werden, beeinflusst: so Emotionen, das Zentrales Belohnungssystem, Stimmung und Antrieb, Bewusstseinslage und Schlaf-Wach-Rhythmus sowie Schmerzbewertung. (vgl. dazu: https://www.netdoktor.at/laborwerte/serotonin/ Abfr. 21.12.2021)

 

 

Diese 'Trauerarbeit' braucht/sollte aber nicht bloß mental zu erfolgen.

Ganzheitlich wird sie, wenn -wie in Tabelle 3.3. zum "Verhältnis zwischen den fünf Wandlungsphasen, den Zang-Fu-Organen, psychischen und physischen Funktionen sowie in deren Übereinstimmung mit Depression nach DSM-IV-Kriterien (Quelle: Beinfield und Korngold)" von Schnyer Rosa N., Allen John B., Akupunktur bei Depressionen [29] ersichtlich ist- "Trauer" als "Affekt" bzw. "Störung des emotionalen Gleichgewichts"

heilsam beeinflussbar wird durch

BEHANDLUNG

DER NACH TCM VERSTANDENEN                                                                              LUNGE (DICKDARM)

"Wenn es einen gedanklichen Sprung gibt, unter dem die zukunftsliebende Lunge am meisten leidet, dann ist es der Sprung zurück, zu Ereignissen, die zu hängenden Schultern und Atemnot geführt haben" [16]

"Eine Störung im Lungen-Meridian ... blickt zurück und nicht nach vorne. ... Man trauert um verlorene Personen, verlorene Möglichkeiten, verlorene Lebenszeit. Das ist für die Lungenenergie so, als würden wir einatmen und den Atem anhalten. Wir konservieren die bereits verbrauchte Luft, anstatt uns für Neues zu öffnen. Das raubt Perspektiven und Möglichkeiten. Letztendlich wird man zur traurigen Gestalt. Und traurige Gestalten tendieren zu einer eher pessimistischen Grundeinstellung." [16]

Dementsprechend geht es in der Phase der Purificatio der Dysphorie Depressiver darum: die Vergangenheit nicht nur  "schwarz" zu sehen, sich in den Wunden der Vergangenheit zu suhlen ...!

Damit kommt das oben angesprochene Wirkprinzip von Serotonin an den Nervenendigungen bzw. im Synapsenspalt  unter dem Stichwort "Erregungsübertragung", näherhin als "exzitatorische" und "inhibitorische" Synapsentätigkeit in den Blick.  [60]

An diese Beobachtungen fügt sich -wenn man die Entstehung von Depression innerhalb des Ja-Nein-Rahmens erklären will- die Frage an, wie es zu einem Überwiegen der inhibitorischen Synapsentätigkeit kommen kann. Ein Riesenfeld an Antworten (z.B. aus der Entscheidungs-, Lerntheorie bis hin zur Frage der Gewissensbildung ) tut sich damit auf.

Für die Massage legt sich daher eine Begrenzung auf ein -im Rahmen dieser Behandlung-  leiblich spürbares- Ja/Nein nahe. Konkreter heißt das, darauf zu achten, ob eine vollständige Ein- und auch eine vollständige Ausatmung stattfindet und weiters, ob der Dickdarm sowohl eine vollständige Entleerung und eine vollständige Aufnahme zustande bringt.

"Etwa 70 % der immunologisch aktiven Zellen befinden sich in der Darmschleimhaut und werden durch das Darmmikrobiom in ihrer Funktion unterstützt. So trägt das Darmmikrobiom zur Aufrechterhaltung der Darmbarriere bei, die ein ungehindertes Eindringen von pathogenen Keimen und anderen Substanzen verhindert. Kurzkettige Fettsäuren, die von den Bakterien aus Ballaststoffen synthetisiert werden, vermindern Entzündungsreaktionen, nicht nur im Darmgewebe, sondern wahrscheinlich auch in der Lunge. Nach neueren Erkenntnissen stehen Darm und Lunge in einem bidirektionalen Austausch über das Blut- und Lymphgefäßsystem, der sogenannten Darm-Lungen-Achse. Diese Beobachtung macht das Mikrobiom als potenzielles therapeutisches Ziel für die Behandlung von Atemwegserkrankungen sowie von COVID-19 interessant."

(https://www.doccheck.com/de/detail/trainings/1633-wie-das-darmmikrobiom-unser-immunsystem-und-atemwegserkrankungen-beeinflusst?utm_source=DC-Newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=cme_220121)

Der Lungen Meridian: Das große Ja zum Leben; Der Dickdarm Meridian: die Kraft des Nein

Dementsprechend

.) hat Polyakov, der 167 depressive Patienten mit Akupunktur behandelt hat (wobei sich nicht nur die Hauptsymptome der Depression verringerten, sondern auch Ausprägung und Stärke der Nebensymptome: die besten Resultate wurden bei Patienten mit melancholischer Depression erzielt. Schlechte Ergebnisse hingegen zeigten sich bei Patienten mit Angstdepression und apathischer Depression. Bei zyklothymen Depressionen war Akupunktur fast so wirksam wie der Einsatz von Antidepressiva, während sie bei Patienten mit psychotischen Merkmalen bedeutend weniger anschlug als trizyklische Antidepressiva) [10] u.a. Lu 7 und Di 4 akupunktiert. [11]

 

LU 7 ('Fehlende Ordnung'; 'Fehler in der Reihe'; Funktion: Verbindung zu Di 4; "entfaltet die Lungen, der Brustkorb dehnt sich, die Atmung vertieft sich. Er regt den Solarplexus - den Ursprung des Lungenmeridians- an, aktiviert die Zwerchfellatmung und die Dickdarmperistaltik." [14]

Im Seirin-Bildatlas der Akupunktur heißt es von Lu 7: "breitet das Lungen-Qi aus und zerstreut schädigende Einflüsse, entstaut die Leitbahn und macht sie durchgängig, reguliert den Ren Mai" [21]

Allerdings kann die Behandlung von Lu7 Zweierlei erwirken: "Es kann eine helle und freundliche Stimmung entstehen - oder überschäumende Lebenslust. Manchmal werden aber auch Mutlosigkeit, Trauer, Verzweiflung und Verletzlichkeit  bewusst. Lié Que wirkt als Verstärker, als Lupe, als Mikroskop: Er verstärkt und vergrößert vorhandene Gefühle und Gedanken, ändert aber zuerst einmal nichts daran. er macht sie einfach in ihrer Qualität bewusst. Man bleibt im Zwiespalt, so man einen hat." [15].

 

Lu 7 steht auch an erster Stelle bei der Anwendung der TCM bei Diagnose und Behandlung von 'Zorn'-Depressionen (siehe dazu Typ A der Symballesthai-Behandlungen), also des Typs "Leber-Qi-Stagnation attackiert Herz und Lunge" [23]: Charakteristisch für dieses Muster ist ein zugrundeliegender Lungen-Qi-Mangel, sowie möglicherweise Herz-Qi-Mangel kombiniert mit einer Leber-Qi-Stagnation. Das Qi stagniert primär im Thoraxbereich und beeinträchtigt die Funktion der Lunge, das Qi zu regieren (Atmungs-Qi und wahres Qi). Zu einem gewissen Grad wird auch die Funktion des Herzens, das Blut zu regulieren (Bewegung des Blutes), beeinflusst, da Herz- und Lungen-Funktion in Wechselwirkung stehen." [23]

 

 

DI 4 ('Zusammenschluss des Tals'; Verbindung zu Lu 7; zu seiner Wirksamkeit siehe unten unter: 'Rituelle Reinigung', 'Sakral-Ekstase' und 'Anastasis') - für dessen erfolgreiche Akupressur ist - da er auf der höchsten Stelle des Musc. adductor pollicis liegt- hilfreich, das der gesamte Muskel langsam durchgeknetet wird [15] (es braucht also auch Kenntnisse und Fertigkeiten der Klassischen Massage)

Di 4 wird auch als Zusatz-Punkt bei der Anwendung der TCM bei Diagnose und Behandlung von Depressionen des Typs "Leber-Qi-Stagnation attackiert Herz und Lunge" [23] genannt.

 

 

.) nennt Eckert 

..) an erster Stelle der Hauptpunkte bei Depression Lu 1 [12]: Dessen "Yáng-Wirkung: Man fühlt sich groß, stark, unverwundbar, manchmal auch schlagkräftig und aktiv; Yin-Wirkung: man fühlt sich zuversichtlich, weich und ruhig, geborgen. Man hat das Gefühl in der Welt zu Hause zu sein - die Lunge stellt die Verbindung her, das Eingebundensein in die Welt." [13]

Bei Lu 1 Akupressur wurde erzählt: "Die Atmung verlangsamt sich und wird tiefer. Ich sehe mich, wie ich nackt, mit ausgebreiteten Armen, am Strand im Sand liege. Der Wind streichelt sanft meine Haut. Es stellt sich ein Gefühl des Loslassens und der Entspannung ein."[13]

..) dann Ma 12 ('Unvollkommenes Becken'; fördert die Schlüsselbein- und Lungenspitzenatmung: Die Lunge kann sich besser entfalten, eine depressive Stimmungslage hellt sich auf [18])

 

Allerdings:

Die bei der obigen Besprechung der Depression erfolgende Betonung des Lungen- und des Dickdarm-Meridians unterscheidet sich von der These von Rosa N. Schnyer und John J.B. Allen in deren Darlegung der "Akupunktur bei Depressionen"; sie setzen nämlich breiter an "Eine Depression kann sich, wie jede andere affektive Störung, als gestörtes Gleichgewicht bestimmter Funktionen der Zang-Fu-Organe [also von Leber (Gallenblase), Herz (Dünndarm), Milz (Magen), Lunge (Dickdarm), Niere (Blase) manifestieren." [24]

Dahinter steht die "Annahme, dass die westlich definierte Depression heterogen ist und durch eines oder mehrere Disharmoniemuster charakterisiert werden kann, die von Fall zu Fall variieren."[25]

Freilich wissen Rosa N. Schnyer und John J.B. Allen auch: "Genau genommen existiert in der chinesischen Medizin keine Krankheitskategorie, die exakt der Depression entspricht." [26]

Dementsprechend taucht im weiteren Sinne des Worts gemeinte Depression z.B. auch auf bei der Besprechung von Typ A  der Symballesthai-Behandlungen.

 

 Allerdings: zöge man aus der Betonung von 'Lunge' und 'Dickdarm' für die Behandlung der 'Hilflosigkeits'-Depression die Forderung an Lunge und Dickdarm, sie mögen eben als Austauschorgane funktionieren, so überforderte man sie

(denn: Lunge z.B. ist auf Atemhilfsmuskulatur angewiesen)

Ruhetonus der Atemhilfsmuskulatur / des Zwerchfells: Wenn -etwa bei der am Beginn einer Symballesthai-Behandlung erfolgenden Palpation- Muskel-hyper bzw. hypotonie festgestellt wird, so  kann  dies als Hinweis genommen werden auf die Sinnhaftigkeit einer auf Serotonin-'Falschverteilung' Bezug nehmenden und damit depressive Tendenzen abfangenden Symballesthai-Behandlung des Typs D. 

Dies geschieht unter Beachtung folgender Einsicht: "Alle Muskeln haben einen gewissen Ruhetonus. Dieser Tonus charakterisiert im Allgemeinen eine Kraft, hier die Kraft, welche der Muskel einer von außen auf ihn einwirkenden Kraft entgegensetzt." (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Tonus: Abfr. 22.12.2021)

Setzen wir zunächst einmal bei der Beobachtung der Lungenatmung bzw. der Dickdarm-Peristaltik an. Die Lungenatmung kann flach sein, d.h., dass weder vollständig ein- bzw. vollständig ausgeatmet wird. Und auch beim Dickdarm kann sich eine Erschlaffung einstellen, die weder die Kotausscheidung  noch die etwa die für den Wasserhaushalt wesentliche Aufnahme von noch wertvollen Nahrungsbestandteilen zulässt. 

Es gibt also ein "Durcheinander"/"Diabolisches"

der weggebenden und aufnehmenden Funktionalität von LUNGE [58] als auch des DICKDARMS [59]:

Konkret heißt das: Bei der Lungen-Atmung fließen Ein- und Ausatmung ineinander und auch beim Dickdarm werden Aufnahme und Abgabe  vermischt.

Metaphorisch könnte man sagen, dass es in diesen Organen weder zu einem vollständigen "Ja" noch zu einem vollständigen "Nein" kommt.

Naheliegend wäre es nun, Lunge und Dickdarm zur 'Verantwortung ziehen' zu wollen. Dabei würde man allerdings übersehen, dass sowohl die Lunge als auch der Dickdarm von Außen- und Innenverhältnissen abhängige Größen sind. Neben den vielen Faktoren, die jeweils für das Funktionieren des einzelnen Organs zuständig sind, spielt für die Ausdehnung bzw. Zusammenpressung von Lunge und Dickdarm das Zwerchfell die entscheidende Rolle. 

FÜR DIE SYMBALLESTHAI-BEHANDLUNG BEDEUTET DIES  AUF 'DIABOLISCHES' INEINANDERFLIESSEN DER EIN-UND AUSATMUNG

SOWIE DER UNGENÜGENDEN DIFFERENZIERUNG ZWISCHEN SPEICHERUNG UND ABTRANSPORT IM DICKDARM

ZU ACHTEN ! 

 

MITTELS  DAFÜR GEEIGNETER MASSAGEGRIFFE IST DAHER ANZUSTREBEN

VOLLSTÄNDIGKEIT 

einerseits der EINATMUNG  bzw. der AUFNAHME des AUSZUSCHEIDENDEN

andererseits der AUSATMUNG bzw. der AUSSCHEIDUNG

Näherhin: Könnte es der Glaube, nicht nur verstanden als fides quae, sondern v.a. als fides qua, an die eigene, sich von Belastendem befreien wollende Willenskraft als auch an die, die Peristaltik anregende Wirksamkeit des Medikaments sein, also ein "Glaube" verstanden und praktiziert als "vielleicht der tollste Trick der Evolution" (siehe dazu den "Tagesspiegel", der in einem unter der Überschrift "Der Glaube ist vielleicht der tollste Trick der Evolution" sich findenden Bericht (x) von Müller-Lissner Adelheid [https://www.tagesspiegel.de/wissen/religion-und-naturwissenschaften-der-glaube-ist-vielleicht-der-tollste-trick-der-evolution/1638180.html;  Abfr. 10.1.2022]), der den korrupten Zöllner, der trotz vorhandener Skepsis Jesu Einladung annimmt, vom Baum heruntersteigen lässt?

 

Dementsprechend lautet die Hypothese: Flache Atmung bzw. inadäquate Peristaltik des Dickdarms ist u.a. auf eine Fehlsteuerung des Zwerchfells zurück zu führen.

 

 

 

DIESER SPEZIFISCHEN FORM DER DEPRESSION ENTSPRECHEND

WIRD BEI SYMBALLESTHAI-BEHANDLUNG des Typs D GEACHTET AUF BEHANDLUNG DER GANZHEITLICH VERSTANDENEN LUNGE UND DES DICKDARMS:

WENN 'LUNGE' und 'DICKDARM' ALS  AUSTAUSCH-ORGANE FUNKTIONIEREN GIBT'S KEINE 'TRAUER'-DEPRESSION.

 

Vielmehr könnte es jeweils

-so meine Hypothese für Typ D der Symballesthai-Behandlung-

durch eine 'dritte Instanz', die sich zwischen diesen beiden Körperräumen befindet,

also DURCH DAS ZWERCHFELL,

ZU JEWEILS 'GEGENGLEICHER' AKTIVIERUNG

VON LUNGE UND DICKDARM KOMMEN, 

DIE DEPRESSION BEWÄLTIGEN LÄSST

Sondern ZU TRAUERN, DASS 'WIR DAS KIND MIT DEM BAD AUSGESCHÜTTET  HABEN*, also die UNERFREULICHEN BIS HIN ZU VERWUNDENDEN UMSTÄNDE  UNS DIE WERTHAFTIGKEIT DES WESENTLICHEN IN UNS BZW: DEM ANDEREN HABEN ÜBERSEHEN LASSEN

Also:

ABWASCHUNG der Depressive kennzeichnenden ÜBERWERTIGKEIT/ÜBERBEACHTUNG KÖRPERLICHER BZW. GEISTIGER DEFEKTE AN SICH BZW. AN ANDEREN und der damit einhergehenden ÜBERFORDERUNG; 'trotzdem JA zum Leben  zu sagen'; ENTDECKEN lassen, dass es ein SELBST GIBT, das es verdient, gefördert zu werden.

Wie sich nun von dieser Überbetonung der Defizienz lösen ?

Der Versuch der

.) Vertuschung scheint nicht sonderlich hilfreich - betont  er für einen selbst doch (hinterhältigerweise; siehe die Relation von These und Antithese) genau diese Defizienz - und führt auf diese Weise noch tiefer in die Depression

 

.) Überkompensation wird sehr anstrengend - und wird letztlich aber doch durchschaut

 

Eckert schlägt stattdessen vor, "sich auf das Wesentliche zu konzentrieren":

 

"Schreibe Briefe an Menschen, die dir viel bedeuten oder viel bedeutet haben. Drücke Gefühle und Gedanken aus, vor allem Konflikte, die du bisher für dich behalten hast. Versuche, entstandene Missverständnisse aufzuklären, und konzentriere dich dabei auf das Wesentliche." [31]

DAFÜR GEEIGNET ERSCHEINT DIE IN GEWISSER WEISE VERSTANDENE TRAUER:

"Trauer ist in der TCM die Emotion, die den größten Einfluss auf die Lunge hat. Trauer ist die natürliche Reaktion auf einen Verlust und benötigt ihre Zeit. Das Geschehene muss verarbeitet werden, Wunden müssen heilen. Zum Verarbeiten gehört auch das sukzessive Loslassen der emotionalen und gedanklichen Verknüpfungen mit dem jeweiligen Ereignis. (Hervorhebung von mir) [16]

Nehmen wir z.B. 'schlechte' Erlebnisse in der Schule: der Chemie-Unterricht war unverständlich, der Prüfungsdruck trotzdem groß ...; häufig wird damit Chemie als solche abgelehnt; oder im Sport: man hat nie gewonnen, wurde deklassiert und wird zur Couch-Potato...

Das Problem dabei? die Werthaftigkeit des Lernens, des Sports etc. geht verloren ...

DEMENTSPRECHEND BRAUCHT ES PURIFICATIO, DURCH DIE DAS EIGENTLICHE, DAS WERTHAFTE z.B. des Lernens, des Sports ... herausgestellt wird.

 

Das mit Purificatio Angesprochene wird auch erkennbar anh. der Frage:

In welchem Verhältnis steht die SYMBALLESTHAI-Behandlungs-Methode der Depressio zu medizinisch-medikamentösen sowie psychotherapeutischen Verfahren ? 

Wie aus dem Nachfolgenden ersichtlich, ersetzt sie selbstverständlich diese nicht, sondern sie ist als ganzheitlich-leibliche Ergänzung zu psychologischen und medikamentösen Behandlungsformen zu verstehen !

 

Wenn die hinter der Medikation durch SSRI's liegende Serotonin-Hypothese stimmt, dann ...

... erfolgt bei Depression eine Falschverteilung dieses Neurotransmitters hin zu Stellen, an denen er die seiner                                  Neurotransmitter-Funktion entsprechende Wirksamkeit nicht entfalten kann.     

... fehlt Serotonin eben im Synapsenspalt.

 

Wenn die hinter Seligmans Theorie der Depression, also die der erlernten Hilflosigkeit stimmt, dann ...

               ... erfolgt bei Depression eine Fixierung auf Ausweglosigkeit.

               ... fehlt die mentale Fluidität, um auch aus schwierigen Situationen einen Ausweg zu finden.

 

Wenn im Zentrum  Aaron T. Becks kognitiver Theorie der Depression  kognitive Verzerrungen der Realität stehen, dann ...

                ... erfolgt bei Depression eine Fixierung auf pessimistische Selbst- und Weltsicht

                ... fehlt die Wahrnehmung des Guten, Schönen und Wahren.

 

Wenn Vertreter des Konzepts der Emotionalen Intelligenz, die auf die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle (korrekt) wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen abstellen, dann ...

                 ... stellen sie bei Depressiven eine Tendenz fest, Wahrnehmungen negativ, also depressionsverstärkend, zu interpretieren.

                 ... fehle Depressiven ein solides Können in der Handhabung zwischenmenschlicher Beziehungen                                                                             (Eltern, Peergroup, Sexualpartner).  

 

Depression ist also nicht bloß eine falsche Positionierung von Energie, sondern auch ein Fehlen von Energie, wobei das Fehlen und das Falsche nur die zwei Seiten eines einzigen Geschehens sein könnten

 

Dieser oben aufgezeigte Doppelcharakter der DEPRESSION, also die falsche Positionierung von Energie als auch das Fehlen an den benötigten Stellen, lässt die als die drei Hauptsymptome genannten Phänomene in ihrem inneren Zusammenhang erkennen: 

  • "Gedrückte Stimmung" entspricht eben dem Positionieren von Energie an der falschen Stelle
  • "Antriebsmangel und erhöhte Ermüdbarkeit" entspricht dem Fehlen der Energie an der richtigen Stelle
  • "Interessensverlust und Freudlosigkeit" fasst Fehlen und falsche Positionierung zusammen

Dementsprechend könnte man "Dysphorie" (bzw. die dieser entsprechende "Depression") nicht nur als Zustand ("jemand hat eine Depression"), sondern auch als Geschehen ("jemand wird depressiv") charakterisieren.

 

Die in der Medizin der Depression [34] als Anti-Depressiva eingesetzten Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die den Serotonintransport an für die Transmitter-Funktion ungeeignete Stellen zu blockieren suchen, setzen eben auf ein inhibitorisches Verfahren.

In psychotherapeutischer Hinsicht sei auf Aaron T. Becks kognitive Theorie der Depression hingewiesen: kognitive Verzerrungen (als typische kognitive Verzerrungen werden u. a. willkürliche Schlüsse, selektive Abstraktion, Übergeneralisierungen und Über- oder Untertreibungen angesehen) der Realität durch den Depressiven seien zu behandeln. . 

Diese Verfahren sind bekanntlich anerkannt gute Heilmethoden.

Insoferne aber beide Verfahren (mit Inhibition bzw. mit Korrektur) auf eine Beseitigung der Depression abzielen, brauchen sie eine Ergänzung durch das spezifisch Menschliche, das an die Wandelbarkeit von depressiver Verstimmung glaubt und ein freudvolles Leben erhofft.

Mit dem Hinweis auf das Zwerchfell als das Da-Zwischen-Seiende (also das "Inter-essierende) ist für Behandlungs-Typ D genannt der Kern des 

Unter den vielen Aufgaben, die das Zwerchfell erfüllt, 

ist die bekannteste, die Ermöglichung der Atmung. Ohne die Kontraktionsfähigkeit des Zwerchfells können wir nicht leben. 

Ferner hilft das Zwerchfell  durch seine Auf- und Ab-Bewegung, Flüssigkeiten im Körper zu mobilisieren. Dazu zählt die  Unterstützung des Blutkreislaufs und der Weitertransport der Lymphe. 

Durch ständige Bewegung mobilisiert das Zwerchfell alle Bauchorgane.

Außerdem hilft das Zwerchfell bei der Stabilisierung der Wirbelsäule, beim Heben beziehungsweise Tragen von Lasten. 

Das Zwerchfell ist ebenfalls ein wesentlicher Modulator der Stimme, weil es den Luftfluss entlang der Stimmbänder steuert. Eine flexibles Zwerchfell ist wichtig für die Betonung beim Sprechen. 

 

Dementsprechend kann formuliert werden: "Es klingt paradox, dass ein Zwerchfell einerseits stark und stabil sein muss, andererseits aber auch flexibel und nachgeben muss.

Ein optimales Spannungsverhältnis gewährleistet eine optimale Gesundheit." [22]

Da Massage mit Spannungsverhältnissen zu tun haben sollte wäre also das Augenmerk auf eine Zwerchfellbehandlung zu legen.

 

 

 

 

"Die zentrale Steuerung des Zwerchfells erfolgt über das Atemzentrum im verlängerten Mark und in der Brücke. Von hier aus werden die motorischen Wurzelzellen des Nervus phrenicus im Halsmark willensunabhängig rhythmisch angeregt. Das Zwerchfell unterliegt damit teilweise einer autonomen Steuerung. Wie die übrige Skelettmuskulatur ist das Zwerchfell aber auch willkürlich beeinflussbar. Dies erfolgt über Nervenbahnen aus der Großhirnrinde, die beispielsweise das „Luftanhalten“ ermöglichen." Art. Zwerchfell in: wikipedia, Abfr. 9.11.21

"Die Kontraktion des Zwerchfells verdrängt die Organe des Oberbauchs ... nach unten. Durch eine Erschlaffung der Bauchmuskulatur und Vorwölbung der Bauchdecke wird den Organen jedoch der notwendige Raum bereitgestellt, sodass es bei normaler Atmung zu keinem Druckanstieg in der Bauchhöhle kommt." 

"Beim Ausatmen (Exspiration) entspannt sich das Zwerchfell. Durch die elastischen Fasern in der Lunge sowie die Oberflächenkräfte in den Lungenbläschen (Retraktionskräfte) zieht sich die Lunge zusammen und das Zwerchfell wieder in die Kuppelform zurück. Die Ausatmung vollzieht sich während der Atmung in Ruhe also ohne aktive Mitwirkung von Muskeln." Art. Zwerchfell in: wikipedia, Abfr.9.11.21

"Neben der Atemfunktion kann das Zwerchfell zusammen mit den Bauchmuskeln zum Druckaufbau in der Bauchhöhle eingesetzt werden, nämlich wenn sie sich gleichzeitig kontrahieren, die Vorwölbung des Bauches also unterbunden wird. Dies findet z. B. beim Stuhlgang oder bei Presswehen statt. Bei Ausatemtechniken wie der Atemstütze wirkt das Zwerchfell mit der übrigen Atemmuskulatur zusammen. Auf die Beteiligung des Zwerchfells beim Lachen wurde bereits im Abschnitt „Wortbedeutungen“ hingewiesen." (Art. Zwerchfell in: wikipedia, Abfr. 9.11.21)

"Infolge erhöhter Drücke in einer der beiden Körperhöhlen kann es zu Lageveränderungen des Zwerchfells kommen.

Ein erhöhter Druck in der Bauchhöhle führt zu einem Zwerchfellhochstand, zum Beispiel bei Lebervergrößerung, Milzvergrößerung, Magenüberladung, Tumoren oder Schwangerschaft. Ein Zwerchfelltiefstand kann durch eine obstruktive Lungenerkrankung oder einen Pleuraerguss entstehen. Bei diesen Lageveränderungen des Zwerchfells ist die Atmung eingeschränkt." (Art. Zwerchfell in: wikipedia, Abfr. 9.11.21)

"Beim Hyperventilationssyndrom kommt es aufgrund einer psychischen Störung zu einer Erhöhung der Kontraktionsfrequenz („Zwerchfellsneurose“)."(Art. Zwerchfell in: wikipedia, Abfr. 9.11.21)

 

Registerstudie

Vagus-Nerv-Stimulation lindert Depressionen langfristig

Eine elektrische Stimulation des Vagusnervs kann Patienten mit therapieresistenter Depression über fünf Jahre hinweg helfen. In einer Registerstudie sind damit im Vergleich zur üblichen Behandlung fast doppelt so viele Betroffene in Remission gelangt.

Von Thomas MüllerVeröffentlicht: 

https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Vagus-Nerv-Stimulation-lindert-Depressionen-langfristig-301420.html

 

Through practices unique to yoga—Ujjayi Breath, Prachardhana (a husky Bhastrika-type breath that stimulates the soft palate and the glandular and brain area above), breath control in Viparita Karani (Inverted-Action Pose), Matsyasana (Fish Pose), Agni Sara, and more—the vagus receives stimulation. As a result, a systematized, therapeutic approach to asana (rather than a typical fitness-type yoga workout) can provide ground for deep healing to begin. While Vinyasa Flow Yoga or Power Yoga can cause a rise in endorphins and an ensuing feeling of calm, and fit people have overall better vagal tone, it takes a skilled teacher to make such a practice a subtle exploration of energy. I’ve seen it done, but rarely.I can’t help but notice that the diagrams of the vagus nerve look remarkably like the anatomy of the chakras. And the fact that the vagus nerve produces an altruistic bliss state when activated is very interesting indeed.Our body naturally stimulates the vagus nerve with acts like coughing, sneezing, yawning, and bearing down for a bowel movement. Natural pranayama! But yoga can provide a direct boost for the parasympathetic nervous system, unlike any other form of medical treatment or “exercise.” When the vagus nerve is stimulated, the parasympathetic nervous system has its day—think rest and digest, the sweet buzz of well-being.When vagal tone is poor, organs function poorly: Our heart races and the lungs strain, and the liver, kidneys, and stomach can all suffer. Since vagus nerve stimulators are being used to treat seizures, depression, and Alzheimer’s, the importance of this nerve is apparent.

MLA 8th Edition (Modern Language Assoc.)
Beth Spindler. Yoga Therapy for Fear : Treating Anxiety, Depression and Rage with the Vagus Nerve and Other Techniques. Singing Dragon, 2018.

APA 7th Edition (American Psychological Assoc.)
Beth Spindler. (2018). Yoga Therapy for Fear : Treating Anxiety, Depression and Rage with the Vagus Nerve and Other Techniques. Singing Dragon.

Yoga therapy for fear : : treating anxiety, depression and rage with the vagus nerve and other techniques

Verantwortliche
Beth Spindler with Kat Heagberg, Kevin Richardson.
Ort / Verlag
London : : Singing Dragon,
Erscheinungsjahr
2018
Umfang / Format
1 online resource :, illustrations (black and white)
Standardnummern
ISBN: 0857013319
ISBN: 9780857013316

 

Beschreibung
Enthält: Unearthing fear -- Yoga therapy as social activism : evolution through healing our karmas -- Six months of living without fear -- Being okay with not being okay -- Viva la vagus! -- Issues in the tissues -- PTSD and how pat-a-cake can make you brave -- Fear and the creative process -- But I thought all yoga was therapeutic? -- Guts! Yoga and digestive health -- The breath with the creative process as a path toward fearlessness -- Heal the world by living courageously.
1. Unearthing Fear. 2. Yoga Therapy as Social Activism. 3. Six Months of Living without Fear. 4. Being Okay with Not Being Okay. 5. Viva la Vagus. 6. Issues in the Tissues. 7. PTSD and How Pat-a-cake Can Make You Brave. 8. Fear and the Creative Process. 9. But I Thought All Yoga was Therapeutic? 10. Guts! Yoga and Digestive Health. 11. The Breath with the Creative Process as a Path Toward Fearlessness. 12. Heal the World By Living Courageously.

 

näherhin indem sich ausbildet die salutogene Potenz

DERMALE  SOPHROSYNE

 

d.h. anstelle eines 'Sich-Einigelns' und 'vor der Welt Verschließens'

tritt ein 'mit allen Sinnen' sich in der Welt wahrnehmen können. 

Damit wird möglich

 

die auch in vermeintlich aussichtslosen Situationen

 

-in UR-VERTRAUENDER SPANNKRAFT-

 

das Lebensbejahende zu entdecken und anzugehen weiß  

 

 

[1] Art. Depression, in wikipedia, Abfr. 19.11.20

[2] Borst Mathias M., Anatomische und physiologische Grundlagen, 3, in: Göhring Hannelore, Atemtherapie - Therapie mit dem Atem Georg Thieme Verlag, Stuttgart-New York 2001, ISBN: 3-13-124261-2, 1-13

 

[4] Riemann Fritz, Grundformen der Angst: eine tiefenpsychologische Studie, München 2002, 34.Aufl., 59-104

[5] Riemann Fritz, Grundformen der Angst: eine tiefenpsychologische Studie, München 2002, 34.Aufl. 83-84

[6] Riemann Fritz, Grundformen der Angst: eine tiefenpsychologische Studie, München 2002, 34.Aufl., 59

[7] Riemann Fritz, Grundformen der Angst: eine tiefenpsychologische Studie, München 2002, 34.Aufl.,, 60

[8] Schulz von Thun, Friedemann,  Miteinander reden 3. Das innere Team und situationsgerechte Kommunikation, Rowohlt Taschenbuch Vlg., Hamburg 15.Aufl., 2006, ISBN 3 499 60545 7, 16.

[9] Schulz von Thun, Friedemann,  Miteinander reden 3. Das innere Team und situationsgerechte Kommunikation, Rowohlt Taschenbuch Vlg., Hamburg 15.Aufl., 2006, ISBN 3 499 60545 7,

[9] Riemann Fritz, Grundformen der Angst: eine tiefenpsychologische Studie, München 2002, 34.Aufl., 84

[10] Polyakov Se, Acupuncture in the treatment of endogenous depressions, in: Soviet Neurology und Psychiatry 21 (1988), 36-44

[11] Schnyer Rosa N., Allen  John J. B., Akupunktur bei Depressionen. Das Krankheitsbild aus Sicht der Psychiatrie und TCM, Urban u. Fischer, München / Jena, ISBN 978-3-437-57720-8,  5-6

[12] Eckert Achim, Das Tao der Akupressur und Akupunktur. Die Psychosomatik der Punkte, Karl F. Haug Vlg. (Stuttgart), 3.Aufl. 2005, ISBN 978-3-8304-7307-7, S.323

[13] Eckert Achim, Das Tao der Akupressur und Akupunktur. Die Psychosomatik der Punkte, Karl F. Haug Vlg. (Stuttgart), 3.Aufl. 2005, ISBN 978-3-8304-7307-7, S.78

[14] Eckert Achim, Das Tao der Akupressur und Akupunktur. Die Psychosomatik der Punkte, Karl F. Haug Vlg. (Stuttgart), 3.Aufl. 2005, ISBN 978-3-8304-7307-7, S.81

[15] Eckert Achim, Das Tao der Akupressur und Akupunktur. Die Psychosomatik der Punkte, Karl F. Haug Vlg. (Stuttgart), 3.Aufl. 2005, ISBN 978-3-8304-7307-7, S.82

[16] Mandl Mike, Meridiane. Landkarten der Seele, Bacopa Vlg., 3.Aufl. 2020, 49

[17] Mandl Mike, Meridiane. Landkarten der Seele, Bacopa Vlg., 3.Aufl. 2020, 59-60

[18] Eckert Achim, Das Tao der Akupressur und Akupunktur. Die Psychosomatik der Punkte, Karl F. Haug Vlg. (Stuttgart), 3.Aufl. 2005, ISBN 978-3-8304-7307-7, S.110

[19] Schnyer Rosa N., Allen  John J. B., Akupunktur bei Depressionen. Das Krankheitsbild aus Sicht der Psychiatrie und TCM, Urban u. Fischer, München / Jena, ISBN 978-3-437-57720-8,  25

[20] vgl. wikipedia: Alain Ehrenberg, Abfr. 29.8.2021

[21] Yu-Lin Lian, Chun-Yan Chen, Michael Hammes, Bernard C. Kolster, Seirin-Bildatlas der Akupunktur. Darstellung der Akupunkturpunkte, hrsg. Hans P. Ogal u. Wolfram Stör, Könemann Vlg. 1999, ISBN 3-8290-2995-0, S.30

[22] zit. nach https://osteopathiepraxis-mueller.de/index.php/gesundheitsnews/zwerchfell (Abfr. 31.8.21)

[23] Schnyer Rosa N., Allen John B., Akupunktur bei Depressionen. Das Krankheitsbild aus Sicht der Psychiatrie und TCM, Urban u. Fischer, München - Jena 2007, ISBN 978-3-437-57720-8, 108

[24] Schnyer Rosa N., Allen John B., Akupunktur bei Depressionen. Das Krankheitsbild aus Sicht der Psychiatrie und TCM, Urban u. Fischer, München - Jena 2007, ISBN 978-3-437-57720-8, 54

[25] Schnyer Rosa N., Allen John B., Akupunktur bei Depressionen. Das Krankheitsbild aus Sicht der Psychiatrie und TCM, Urban u. Fischer, München - Jena 2007, ISBN 978-3-437-57720-8, 2

[26] Schnyer Rosa N., Allen John B., Akupunktur bei Depressionen. Das Krankheitsbild aus Sicht der Psychiatrie und TCM, Urban u. Fischer, München - Jena 2007, ISBN 978-3-437-57720-8, x

[28] Damasio Antonio, Im Anfang war das Gefühl. Der biologische Ursprung menschlicher Kultur, Siedler Vlg. München 2017, 155-156 (amerikan. Originalausgabe unter dem Titel: The strange Order of Things. Life, Feeling and the Making of Cultures)

[29] Schnyer Rosa N., Allen John B., Akupunktur bei Depressionen. Das Krankheitsbild aus Sicht der Psychiatrie und TCM, Urban u. Fischer, München - Jena 2007, ISBN 978-3-437-57720-8, S. 67

[30] Zur Behandlung von anderen Formen einer begrifflich weit gefassten Depression siehe die anderen Typen der Symballesthai-Massagen.

[31] Eckert Achim, Das heilende Tao. Die Lehre der fünf Elemente. Basiswissen für Qi Gong und Tai Ji, Akupunktur und Feng Shui, Vlg. Herman Bauer, Freiburg/Breisgau, 9.Aufl. 2002, ISBN 3-7626-869-5, S.100

[32]  Schnyer Rosa N., Allen John B., Akupunktur bei Depressionen. Das Krankheitsbild aus Sicht der Psychiatrie und TCM, Urban u. Fischer, München - Jena 2007, ISBN 978-3-437-57720-8, S.10.

[33] "Eine Episode einer Major Depression gemäß DSM-IV-Kriterien wird diagnostiziert, wenn mindestens fünf von neuen möglichen Symptomen innerhalb einer zweiwöchigen Zeitspanne vorliegen. Sie sind durch eine zu vorher deutlich abgrenzbare Veränderung der psychosozialen Leistungsfähigkeit gekennzeichnet. Als eines dieser Symptome muss entweder depressive Verstimmtheit oder der Verlust von Interesse bzw. Freude (Anhedonie) an allen oder fast allen Aktivitäten vorliegen. Zudem müssen diese Symptome, wie auch alle weiteren Begleitsymptome an fast jedem Tag die meiste Zeit des Tage anhalten. Begleitsymptome sind:

.) erheblicher Gewichtsverlust ohne Diät bzw. erhebliche Gewichtszunahme (mehr als 5% des Körpergewichts in einem Monat), verminderter bzw. vermehrter Appetit,

.)  Schlaflosigkeit bzw. vermehrtes Schlafbedürfnis,

.) beobachtbare psychomotorische Agitiertheit oder Verlangsamung

.) Ermattung oder Energielosigkeit, Gefühle der Wertlosigkeit,

.) übermäßige oder unangemessene Schuldgefühle,

.) verminderte Fähigkeit zu denken, sich zu konzentrieren oder Entscheidungen zu treffen,

.) immer wiederkehrende Gedanken an den Tod (nicht nur Angst vor dem Sterben) oder Suizidvorstellungen."(Schnyer Rosa N., Allen John B., Akupunktur bei Depressionen. Das Krankheitsbild aus Sicht der Psychiatrie und TCM, Urban u. Fischer, München - Jena 2007, ISBN 978-3-437-57720-8, S.10-11)

[34] Siehe etwa dazu die in Schnyer Rosa N., Allen John B., Akupunktur bei Depressionen. Das Krankheitsbild aus Sicht der Psychiatrie und TCM, Urban u. Fischer, München - Jena 2007, ISBN 978-3-437-57720-8, S.20-21 gebrachte tabellarische (2.3.) Übersicht zu: "Antidepressiva, Nebenwirkungen und Wirkungsmechanismen (Quellen: Diamond 1988, Kellner und Folks 1997, Maxmen und Ward 1995)"

[50] "Ehrenberg beschreibt die Veränderungen der seit Sigmund Freud bis heute verwendeten Krankheitsmodelle und Erklärungsansätze für das, was zu einer jeweiligen Zeit mit „Depression“ benannt wurde. Er zeigt dabei auf, wie die Veränderungen der Normen in der Gesellschaft und parallel dazu die Veränderungen in den Erklärungsansätzen und in den Diagnosestellungen für die „Depression“ sowie die mediale Verbreitung der zeitgenössischen Konzeptionen von Depression zu einer heutzutage verzeichneten Zunahme dessen führt, was aktuell unter depressiven Symptomen verstanden wird (in den westlichen Ländern). Dabei ist Ehrenbergs Aussage nicht, dass es eine feste Entität „Depression“ gibt, die aufgrund der heutigen sozialen Umstände und Normveränderungen per se zugenommen hat, sondern er möchte aufzeigen, wie sich die Definitionen und Erklärungsmodelle von Depression, die Praxen der Diagnosestellung, die Behandlungsansätze und deren Akteure (Psychiater, Allgemeinmediziner) über die Jahre verändert haben und wie daraus heute eine durch Psychiater und Hausärzte konstatierte Zunahme der Depression resultiert. Zu der Veränderung der Normen sagt Ehrenberg, dass an die Stelle von Gehorsam und Disziplin mit der allgemeinen Ausbreitung einer „Kultur der Autonomie“ Entscheidungsfähigkeit und persönliche Initiative getreten sind, so dass das Individuum heutzutage nicht mehr an seiner Disziplin und Regelbefolgung, sondern an Tatkraft und Handlungskompetenz gemessen wird." (https://de.wikipedia.org/wiki/Alain_Ehrenberg, Abfr. 2.1.2022)

[51] Ehrenberg Alain, Das erschöpfte Selbst. Depression und Gesellschaft in der Gegenwart, Campus Vlg. Frankfurt/New York, 2.Aufl. 2015, ISBN: 978-3-593-50110-9, S.25  

[52] Bosch Oliver G.,  Breitenstein Barbara, Biomarker in der Depressionsbehandlung: mehr als nur Worte?, 217,  in: Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie 63. Jahrgang, Heft 4, Oktober 2015, 217-233

[53] siehe dazu "Synapse" Wikipedia-Abfrage vom 5.2.2022; hilfreich ist dort auch die Skizze zum Aufbau einer chemischen Synapse bzw. die weiterführenden Hinweise zur elektrischen Synapse, so wie die unter "weitere Klassifikationen von Synapsen" angeführten Hinweise.

[54] In dem Kontext "Ich bin depressiv - Ich habe eine Depression" siehe die "Überlegungen zum epistemischen, experientiellen und therapeutischen Gehalt solcher Gegenüberstellung."(Scharfetter Christian, in Psychotherapie und Neurowissenschaften. Integration, Kritik, Zukunftsaussichten, hrsg. Böker Heinz, Seifritz Erich, Vlg. Hans Huber 2012, ISBN 978-3-456-85047-4, 128-132)

  

 

[54] siehe z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Serotonin#/media/Datei:5-HT_Neuron.svg).

[55] Das Geschehen zu betonen, impliziert, dass die Serotonin-Hypothese und die daran anschließende Therapie der Depression nicht im Sinne der Registrierung einer Abweichung bzw. der Anhebung auf einen Soll-Wert des Serotonin verstanden werden sollte. 

Vielmehr sollte berücksichtigt werden, dass -eben weil vom Serotonin  des lebenden Menschen die Rede ist-  es sich dabei um ein Auf-/Ab-, Umbau-Geschehen handelt, näherhin um das der "Biosynthese, Abbau und molekularen Wirkungen des Serotonins im synaptischen Spalt". [54] 

Und ein Zweites: man sollte berücksichtigen, dass für einen gesunden Schlaf-Wach-Rhythmus der Seratonin-Melatonin-Wechsel wesentlich ist.

Wenn man aber den Akzent nur auf die statisch-chemische Charakteristik legt (z.B. sich nur auf Substanzen wie 5-HT, Trp, 5-HTP, MAO) und nicht auch auf Serotoninrezeptoren (5-HTR), Serotonintransporter (SERT) und auch nicht auf die Frage, wie bzw. unter welchen Bedingungen Umwandlungsprozesse (etwa der von Trp zu 5-HTP) stattfinden, so trägt man dem Geschehnischarakter des Lebendigen nicht hinreichend Rechnung (bedingt wird dies durch die idealistische Annahme, dass es -unabhängig von je aktuellen Zeit- und  Raum-, aber auch unabhängig  von individueller bzw. sozialer Situation- ideale bzw. defizitäre Werte gäbe [= die Problematik, wenn im Tages-, Monats-, Jahres- Verlauf sich ändernde Werte etwa des Blutdrucks, von Hormonen etc., nur punktuell erhoben werden].

Das heißt freilich nicht, dass man nicht bestimmen sollte, was zu niedrige bzw. zu hohe Werte sind - aber solche Bestimmungen sollten als relationale Werte genommen werden, d.h. angeben, was ein bestimmter Wert an erwünschten bzw. unerwünschten Auswirkungen hat.

(Daher kann z.B. Huber mit Blick auf die vielfachen und überaus relevanten (Nachkommenschaft) Auswirkungen eines Östrogenmangelzustands formulieren: "Während keiner Phase des weiblichen Zyklus sollte das Östradiol unter den Erfahrungswert von 30 Pikogramm/Milliter Blutserum fallen. Findet sich bei wiederholten Hormonuntersuchungen ein derart niedriger Wert, so bestätigt dies den Verdacht auf einen Östrogenmangelzustand. ...

Bei dieser Gelegenheit sollte allerdings nochmals unterstrichen werden, dass die Befindlichkeit der Patientin der beste Hormonstatus ist. Hat eine Frau keinerlei Beschwerden, so ist es letztlich irrelevant, wie hoch der Hormonspiegel ist." [Huber Johannes, Hormon-Therapie. Wie Hormone unsere Gesundheit schützen, Heinrich Hugendübel Vlg., Kreuzlingen/München 2007, ISBN: 978-3-7205-5004-8, S.31])

[57] "Die zentrale Steuerung des Zwerchfells erfolgt über das Atemzentrum im verlängerten Mark und in der Brücke. Von hier aus werden die motorischen Wurzelzellen des Nervus phrenicus im Halsmark willensunabhängig rhythmisch angeregt. Das Zwerchfell unterliegt damit teilweise einer autonomen Steuerung. Wie die übrige Skelettmuskulatur ist das Zwerchfell aber auch willkürlich beeinflussbar. Dies erfolgt über Nervenbahnen aus der Großhirnrinde, die beispielsweise das „Luftanhalten“ ermöglichen." Art. Zwerchfell in: wikipedia, Abfr. 9.11.21

"Die Kontraktion des Zwerchfells verdrängt die Organe des Oberbauchs ... nach unten. Durch eine Erschlaffung der Bauchmuskulatur und Vorwölbung der Bauchdecke wird den Organen jedoch der notwendige Raum bereitgestellt, sodass es bei normaler Atmung zu keinem Druckanstieg in der Bauchhöhle kommt." 

"Beim Ausatmen (Exspiration) entspannt sich das Zwerchfell. Durch die elastischen Fasern in der Lunge sowie die Oberflächenkräfte in den Lungenbläschen (Retraktionskräfte) zieht sich die Lunge zusammen und das Zwerchfell wieder in die Kuppelform zurück. Die Ausatmung vollzieht sich während der Atmung in Ruhe also ohne aktive Mitwirkung von Muskeln." Art. Zwerchfell in: wikipedia, Abfr.9.11.21

"Neben der Atemfunktion kann das Zwerchfell zusammen mit den Bauchmuskeln zum Druckaufbau in der Bauchhöhle eingesetzt werden, nämlich wenn sie sich gleichzeitig kontrahieren, die Vorwölbung des Bauches also unterbunden wird. Dies findet z. B. beim Stuhlgang oder bei Presswehen statt. Bei Ausatemtechniken wie der Atemstütze wirkt das Zwerchfell mit der übrigen Atemmuskulatur zusammen. Auf die Beteiligung des Zwerchfells beim Lachen wurde bereits im Abschnitt „Wortbedeutungen“ hingewiesen." (Art. Zwerchfell in: wikipedia, Abfr. 9.11.21)

"Infolge erhöhter Drücke in einer der beiden Körperhöhlen kann es zu Lageveränderungen des Zwerchfells kommen.

Ein erhöhter Druck in der Bauchhöhle führt zu einem Zwerchfellhochstand, zum Beispiel bei Lebervergrößerung, Milzvergrößerung, Magenüberladung, Tumoren oder Schwangerschaft. Ein Zwerchfelltiefstand kann durch eine obstruktive Lungenerkrankung oder einen Pleuraerguss entstehen. Bei diesen Lageveränderungen des Zwerchfells ist die Atmung eingeschränkt." (Art. Zwerchfell in: wikipedia, Abfr. 9.11.21)

 

"Beim Hyperventilationssyndrom kommt es aufgrund einer psychischen Störung zu einer Erhöhung der Kontraktionsfrequenz („Zwerchfellsneurose“)."(Art. Zwerchfell in: wikipedia, Abfr. 9.11.21)

[58] Dass dieses "Durcheinander" relativ leicht eintreten kann, wird mitvollziehbar, wenn man bedenkt:

"Die elementare Funktion der Lungen ist die Atmung, d.h. der Gasaustausch zwischen Außenwelt und Organismus" und dass "zur Erfüllung dieser Aufgabe ein wohl koordiniertes Zusammenspiel zwischen der zentralen Steuerung durch das Nervensystem (Atemantrieb), der Atemmuskulatur wie dem Zwerchfell (Atempumpe) und dem Blutkreislauf (Transport von Sauerstoff und Kohlendioxid zwischen Gewebe und Lunge) erforderlich (ist)." [2]

[59] "Eine Störung im Dickdarm-Meridian kann zu Anhäufungen führen und das nicht nur in Form zurückgehaltenen Stuhlgangs oder fest sitzender Abfallprodukte in den Darmschlingen. Es akkumulieren sich Altlasten auf allen Ebenen. Diese Lasten belasten, kurz-, mittel- und langfristig. Ein gesunder Dickdarm-Meridian kann diese dem eigenen System nicht mehr dienlichen Misthaufen ohne Probleme wieder entsorgen. Er entsorgt mit der Ausscheidung, was keinen Wert mehr für uns hat. Er sagt Nein zum Restmüll des physischen, des emotionalen und des geistigen Verdauungsprozesses. Er sagt Nein, das brauche ich nicht mehr, weg damit. Er kann bewusst abschließen. Er ist die Instanz, die uns vor allem von überholten und für unsere aktuelle Lebenssituation nicht mehr gültigen Verhaltensmustern, Überzeugungen und Glaubenssätzen befreit. Der Dickdarm-Meridian ist der Meister des Loslassens.

Tut er das nicht, gären diese in den dunkelsten Ecken unseres Unterbewusstseins weiterhin unbekümmert vor sich und trüben mit ihren Abgasen unsere Wahrnehmung, unser Denken, unser Handeln: Wir lassen uns von längst der Vergangenheit angehörigen Exkrementen beeinflussen und verlieren dadurch bewussten und freien Handlungsspielraum. Trotzdem hält der Dickdarm-Meridian gerne daran fest, denn Festhalten ist ebenfalls eine seiner Kernkompetenzen. Bei einer Störung verliert er allerdings den Überblick, was es zu bewahren und was es los zu werden gilt. Er verwechselt Loslassen mit Festhalten und Festhalten mit Loslassen." [17]

[60] Siehe dazu Guttmann Giselher, Einführung in die Neuropsychologie, Vlg. Hans Huber, Bern, Stuttgart, Wien 1972, ISBN 3-456-30429-3, S 55-59.

[61] "Die Anzahl von Synapsen, die an einem einzigen Neuron enden, ist sehr groß. Alle postsynaptischen Potentiale, die von einem aktuellen Erregungsgeschehen ausgelöst werden, breiten sich über die Membran des Neurons aus und verändern dadurch das jeweilige Gesamterregungsniveau der Zelle. Aus der Fülle dieser kontinuierlich veränderlichen Potentiale, von denen jedes einzelne die als Analogprozess verschlüsselte Information eines Signals ist, das eben die Zelle erreicht hat, formt sich im Neuron als ´'integriertes' Endprodukt der gesamten eingelaufenen Informationen an der 'Ausgangsseite' wieder eine Antwort." (siehe dazu Guttmann Giselher, Einführung in die Neuropsychologie, Vlg. Hans Huber, Bern, Stuttgart, Wien 1972, ISBN 3-456-30429-3, S 58)

[62] Zum Verlauf dieses Diskurses ab der Mitte des 20. Jhdts. siehe dazu Ehrenberg Alain, Das erschöpfte Selbst. Depression und Gesellschaft in der Gegenwart, Campus Vlg., Frankfurt/ N.Y., 2. Aufl. 2015.

[63]  Die im obigem Zitat angesprochen Dimensionen werden mit einem begrifflichen Label versehen, eben dem der 'Depression'.

Also mit einem Begriff, dessen 'Erfolgs'-Geschichte (Ehrenberg zeigt auf, wie sich die Definitionen und Erklärungsmodelle von Depression, die Praxen der Diagnosestellung, die Behandlungsansätze und deren Akteure [Psychiater, Allgemeinmediziner] über die Jahre verändert haben und wie daraus heute eine durch Psychiater und Hausärzte konstatierte Zunahme der Depression resultiert) ab der zweiten Hälfte des 20. Jhdts. bzw. dessen im ausgehenden 20.Jahrhundert erfolgende 'Erosions'-Geschichte  Alain Ehrenberg in  „Das erschöpfte Selbst“ (Originaltitel: La Fatigue d’être soi – dépression et société [Die Müdigkeit, man selbst zu sein – Depression und Gesellschaft], Paris 1998; dt. 2004; ich zitiere aus: Alain Ehrenberg, Das erschöpfte Selbst. Depression und Gesellschaft in der Gegenwart, Campus Vlg. Frankfurt/New York, 2.Aufl. 2015, ISBN: 978-3-593-50110-9“ ) in mentalitätshistorischer (siehe Annales-Schule) Methodik analysiert. 

Er untersucht also nicht - wie Elisabeth Summer (Summer  Elisabeth,  Macht die Gesellschaft depressiv? Alain Ehrenbergs Theorie des »erschöpften Selbst« im Licht sozialwissenschaftlicher und therapeutischer Befunde [= Reflexive Sozialpsychologie, hrsg. von Heiner Keupp, Band 3] transcript Verlag, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-8376-1017-8, S.41) meint  "die historische Genese der heutigen Massenkrankheit Depression im Zusammenhang mit der gesellschaftlichen Veränderung der Individualität, ihrer öffentlichen Verarbeitung in den Medien und ihrer begrifflichen Reflexion in Psychologie, Psychotherapie und Psychiatrie."  Vielmehr "entwirft" Ehrenberg "eine umfassende soziologische Deutung der epidemischen Ausbreitung depressiver Krankheitsbilder in der Gegenwart". [50]

Der Hinweis, dass es sich um "Krankheitsbilder" handle, ist wesentlich, um ein Missverständnis der Ehrenberg'schen Studie aufzuklären: Ehrenberg's Analyse ist eben nicht getragen von der verbreiteten Annahme, dass es eine feste Entität „Depression“ gäbe: "Die Depression ist eine Krankheit, die sich außerordentlich gut für das Verständnis der zeitgenössischen Individualität eignet, das heißt der neuen Dilemmata, in denen sie steckt. In der Psychiatrie hat die Depression die Rolle eines vagen Sammelbegriffs, und das aus gutem Grund: die Psychiater können sie nach wie vor nicht definieren. Dass die Wahl auf diesen Begriff fiel, resultiert aus der Kombination von psychiatrieinternen Elementen und tief greifenden normativen Veränderungen in unserer Lebensweise." [51]  Dementsprechend ist Ehrenbergs Studie auch nicht - wie es Summer formuliert- als "neuer Erklärungsversuch für Depression"  (Summer  Elisabeth,  Macht die Gesellschaft depressiv? Alain Ehrenbergs Theorie des »erschöpften Selbst« im Licht sozialwissenschaftlicher und therapeutischer Befunde [= Reflexive Sozialpsychologie, hrsg. von Heiner Keupp, Band 3] transcript Verlag, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-8376-1017-8, S.39 ff.) zu sehen.

[64] "Die Depression ist das Geländer des führungslosen Menschen, sie ist nicht nur sein Elend, sondern das Gegenstück zur Entfaltung seiner Energie. Die Begriffe Projekt, Motivation und Kommunikation sind die beherrschenden Werte unserer Kultur. Sie sind die Losungen der Epoche. Nun ist die Depression eine Pathologie der Zeit (der Depressive hat keine Zukunft) und der Motivation (der Depressive hat keine Energie, seine Bewegungen sind verlangsamt, seine Sprache ist schleppend). Der Depressive hat Mühe, Projekte zu formulieren, ihm fehlen die Energie und die Motivation dazu. Mit seiner Gehemmtheit, Impulsivität oder Zwanghaftigkeit kommuniziert er schlecht mit sich selbst und mit anderen. Mit den mangelnden Projekten, der mangelnden Motivation, der mangelnden Kommunikation ist der Depressive das genaue Negativ zu den Normen unserer Sozialisation. Wir sollten uns über den explosiven Gebrauch der Begriffe Depression und Sucht in der psychiatrischen wie in der Alltagssprache nicht wundern, denn Verantwortung übernimmt man, und die Pathologien, die sie mit sich bringt, werden behandelt. Der unzulängliche und der zwanghafte Mensch sind die beiden Gesichter dieses Janus."

(Ehrenberg  Alain, Das erschöpfte Selbst. Depression und Gesellschaft in der Gegenwart, Campus Vlg. Frankfurt/New York, 2.Aufl. 2015, ISBN: 978-3-593-50110-9, S.307)

[65] Zum frontocingulären Geschehen siehe die Übersicht von Northoff Georg, Psychotherapie und Gehirnaktivität, in: Psychoneuroimmunologie und Psychotherapie, hrsg. Schubert Christian, Schattauer-Vlg., 2015 (2.Aufl.). ISBN 978-3-7945-3046-5, 23-24: im Abschnitt "Psychotherapie und Depression" bringt er zusammenfassend, dass mit psychotherapeutischen Verfahren "Veränderungen ... sowohl subcortical als auch cortical" (S.24) korrelieren: "Die 

 

https://en-m-wikipedia-org.translate.goog/wiki/Brodmann_area_25?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=sc

9.6.2022:

Die Brodmann-Area 25 ( BA25 ) ist die subgenuale Area , Area subgenualis oder subgenuale Cingulatea-Area in der Großhirnrinde des Gehirns und wird anhand ihrer zytoarchitektonischen Eigenschaften abgegrenzt.

Diese Region ist extrem reich an Serotonin-Transportern und gilt als Gouverneur für ein riesiges Netzwerk, das Bereiche wie den Hypothalamus und den Hirnstamm umfasst , die Veränderungen des Appetits und des Schlafs beeinflussen; die Amygdala und Insula , die die Stimmung und Angst beeinflussen; der Hippocampus , der eine wichtige Rolle bei der Gedächtnisbildung spielt; und einige Teile des frontalen Kortex , die für das Selbstwertgefühl verantwortlich sind. [3] Diese Region ist besonders an der normalen Verarbeitung von Traurigkeit beteiligt. [4] [5]

Beteiligung an DepressionenBearbeiten

 

Der subkallosale cinguläre Gyrus CG25, der aus BA25 sowie Teilen von BA24 und BA32 besteht, spielt vermutlich eine wichtige Rolle bei schweren Depressionen und war das Ziel der Tiefenhirnstimulation zur Behandlung der Störung. [6]

Eine Studie ergab, dass BA25 bei behandlungsresistenter Depression metabolisch überaktiv ist . [7] Eine andere Studie fand heraus, dass metabolische Hyperaktivität in diesem Bereich mit einem schlechten therapeutischen Ansprechen von Personen mit Major Depression auf kognitive Verhaltenstherapie und Venlafaxin verbunden ist . [8]

Im Jahr 2005 beschrieben Helen S. Mayberg und Mitarbeiter, wie sie eine Reihe von depressiven Menschen erfolgreich behandelten – Personen, die trotz jahrelanger Gesprächstherapie, Drogen und Elektrokrampftherapie praktisch katatonisch mit Depressionen waren – mit schrittmacherähnlichen Elektroden ( Tiefenhirnstimulation ) in Bereich 25. [9]

Eine kürzlich durchgeführte Studie ergab, dass die transkranielle Magnetstimulation klinisch wirksamer bei der Behandlung von Depressionen ist, wenn sie speziell auf den Brodmann-Bereich 46 ausgerichtet ist, da dieser Bereich eine intrinsische funktionelle Konnektivität (negative Korrelation) mit dem Bereich 25 aufweist. [10]

Eine andere kürzlich durchgeführte Studie hat herausgefunden, dass die Reaktionen von Bereich 25 auf traurige Reize durch Cortisol beeinflusst werden . [11] Dies deutet darauf hin, dass Depressionsbedingte Veränderungen der Aktivität in Bereich 25 auf eine Dysregulation der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse zurückzuführen sein könnten.

Anmerkungen und ReferenzenBearbeiten

  1. ^ subgen1ual area 25. Archiviert am 21. Januar 2007 auf der Wayback Machine braininfo.rprc.washington.edu, abgerufen am 18. November 2006.
  2. ^ Bereich 25 von Brodmann-1909. Archiviert am 21. Januar 2007 auf der Wayback Machine braininfo.rprc.washington.edu, abgerufen am 19. November 2006.
  3. ^  Faulty Circuits “, Scientific American , April 2010
  4. ^ Mayberg, HS; Liotti M; Brannan SK; McGinnis S.; Mahurin RK; Jerabek PA; et al. (Mai 1999). "Reziproke limbisch-kortikale Funktion und negative Stimmung: konvergierende PET-Befunde bei Depressionen und normaler Traurigkeit". Bin J Psychiatrie . 156 (5): 675–82. doi : 10.1176/ajp.156.5.675 (inaktiv am 28. Februar 2022). PMID  10327898 .
  5. ^ Phan, KL; Wette T; Taylor SF; Liberzon I (Juni 2002). "Funktionale Neuroanatomie von Emotionen: eine Metaanalyse von Studien zur Emotionsaktivierung in PET und fMRI". NeuroImage . 16 (2): 331–48. doi : 10.1006/nimg.2002.1087 . PMID 12030820 . S2CID 7150871 .   
  6. ^ Hamani C., Mayberg H., Stone S., Laxton A., Haber S., Lozano AM (15. Februar 2011). "Der subkallosale cinguläre Gyrus im Zusammenhang mit einer schweren Depression". Biologische Psychiatrie . 69 (4): 301–309. doi : 10.1016/j.biopsych.2010.09.034 . PMID 21145043 . S2CID 35458273 .   
  7. ^ Deep Brain Stimulation for Treatment-Resistant Depression neuron.org, 3. März 2005. Abgerufen am 18. November 2018.

"Wir wissen immer noch nicht, warum die Regulierung von Area 25 einen solchen Effekt hat", sagt Mayberg. "Das wollen wir als Nächstes erforschen. Klar ist jedenfalls, dass sie Depressionen auslöst, wenn sie überaktiv ist, und dass ihre Beruhigung Erleichterung verschafft." Diese Ergebnisse untermauern die Netzwerk-Theorie des Gehirns: Verstand und Leidenschaft, Denken und Fühlen sind offenbar in einem Kreislauf miteinander verbunden, nicht hierarchisch einander über- und untergeordnet." (Dobbs David, Strom an, Schwermut aus, 102, in: Psychotherapie heute. Seelische Erkrankungen und ihre Behandlung im 21. Jahrhundert, hrsg. Christiane Gelitz, Schattauer 2012, ISBN 978-3-7945-2867-7, S.95-103

  1. ^ Konarski JZ, Kennedy SH, Segal ZV, Lau MA, Bieling PJ, McIntyre RS, Mayberg HS (2009). "Prädiktoren des Nichtansprechens auf kognitive Verhaltenstherapie oder Venlafaxin unter Verwendung des Glukosestoffwechsels bei schweren depressiven Störungen" . J Psychiatry Neurosci . 34 (3): 175–80. PMC2674969 . PMID 19448846 .   
  2. ^ Lozano, Andrés M.; Peter Giacobbe; Clemens Hamani; Sakina J Rizvi; Sydney H. Kennedy; Theodore T. Kolivakis; Guy Debonnel; Abbas F. Sadikot; Raymond W. Lam; Andrew K. Howard; Magda Ilcewicz-Klimek; Christopher R. Honig; Helen S. Mayberg (2011-11-18). "Eine multizentrische Pilotstudie zur Tiefenhirnstimulation im subkallosalen Cingulum bei behandlungsresistenter Depression". Zeitschrift für Neurochirurgie . 116 (2): 315–22. doi : 10.3171/2011.10.JNS102122 . PMID 22098195 . S2CID 9778445 .   
  3. ^ Fuchs, MD; Buckner, RL; Weiß, MP; Greicius, MD; Pascual-Leone, A (2012). "Die Wirksamkeit von transkraniellen Magnetstimulationszielen für Depressionen hängt mit der intrinsischen funktionellen Konnektivität mit dem subgenualen Cingulum zusammen . " Biologische Psychiatrie . 72 (7): 595–603. doi : 10.1016/j.biopsych.2012.04.028 . PMC4120275 . PMID 22658708 .   
  4. ^ Südheimer, KD; Abelson JL; Taylor SF; Martis B; walisischer RC; WarnerC; et al. (April 2013). "Exogene Glukokortikoide verringern die durch Traurigkeit hervorgerufene subgenuale cinguläre Aktivität" . Neuropsychopharmakologie . 38 (5): 826–45. doi : 10.1038/npp.2012.249 . PMC3599059 . PMID 23303057 .