... WEIL DAS LEBEN LEIBLICH LIEBT : 

 ®                                                     

 

 Typ D:

 LUNGE#DICKDARM

SYMBALLESTHAI-MASSAGE-RITUAL

LÄSST

 in den dafür adaptierten Formen der

KLASSISCHEN MASSAGE

SEGMENT-MASSAGE

MANUELLEN LYMPHDRAINAGE

FUSSREFLEXZONEN-MASSAGE

v.a. aber mit AKUPUNKT-MERIDIAN-MASSAGE 

 

durch PURIFICATIO der

DEPRESSIVEN VERSTIMMUNG

MIT IHREN GEWEBS-BELASTUNGEN

mittels sich in SAKRAL-EKSTASE ereignender 

DERMALER  SOPHROSYNE 

AUFERSTEHEN ZU

UR-VERTRAUENDER SPANNKRAFT

 

Depression, Sophrosyne und Ur-Vertrauen werden im Rahmen dieser SYMBALLESTHAI-Behandlung nicht bloß als mentale Größen verstanden, sondern als die geistig/seelischen Aspekte einer

 

BESTIMMTEN BEFINDLICHKEIT DER 

 

HAUT / SCHLEIMHÄUTE 

 

Die Berechtigung dieser ganzheitlichen Sicht scheint sich u.a. zu ergeben, wenn gesagt wird, etwa dass man sich 'in seiner Haut nicht wohl fühle', es 'zum aus der Haut fahren sei', eine zu 'dünne Haut' habe, etwas einem zu sehr 'unter die Haut gegangen sei' ... . 

Diese Hinweise zeigen wie sehr wir die Haut [bereits] 'psychosomatisch' verstehen. Allerdings reicht das -wie Condrau unter "Hauterkrankungen und Beziehungsstörungen" ausführt- nicht [B "Denn das Wort 'Psychosomatik enthält bereits sprachlich den Dualismus zwischen einer 'Psyche' und einem 'Soma' (Condreau Gion, Haut - Grenze zwischen Mensch und Welt?, 16, in: Haut ganzheitlich verstehen und heilen, hrsg. Gion Condrau, Wilfrid Dogs, Werner J. Meinhold, Karl F. Haug Vlg. Heidelberg 1997, 9-21)]

 

Ein ganzheitliches Verständnis der Haut hingegen artikuliert das 'Sowohl/Als auch' eines leiblichen Organs: "Sie ist Grenz- und Kontaktorgan, Ausdrucks- und Eindrucksorgan, sie ist Atmungs- und Sinnesorgan und dient der Thermoregulation. Als Ausdrucksorgan nehmen wir sie wahr im Erröten, Erblassen, Schwitzen, in der Gänsehaut als Ausdruck der Scham, der Angst, der Erregung; als Eindrucksorgan spielen für den Beschauer ästhetische Gesichtspunkte eine Rolle, ...; als Atmungs- und Sinnesorgan wird sie vor allem dann zum Problem, wenn diese Funktionen beeinträchtigt sind, was auch für die Wärmeregulation gilt." (Condreau Gion, Haut - Grenze zwischen Mensch und Welt?, 9, in: Haut ganzheitlich verstehen und heilen, hrsg. Gion Condrau, Wilfrid Dogs, Werner J. Meinhold, Karl F. Haug Vlg. Heidelberg 1997, 9-21)

 

Wird die Haut als 'Sowohl als Grenzorgan/ Als auch als Kontaktorgan' verstanden / und vor allem: erlebt, so kommt man zu existenziell-praktischen Fragen wie etwa WIE SEHR ABGRENZUNG ALS AUCH KONTAKT erfolgen sollen.

 

Nach  meiner SYMBALLESTHAI®-HYPOTHESE DIENT ES UNSERER LEBENDIGKEIT, 

WENN UNSERE HAUT SICH IN EINEM FLIESSGLEICHGEWICHT

VON SOWOHL 'ABGRENZUNG' ALS AUCH 'KONTAKT' BEFINDET 

Dass das eben -im eigentlichen Sinn des Wortes- nicht einfach ist, wird erkennbar, wenn man  -mit Eckert- die "Haut" bzw. "Schleimhaut" den Meridianen von Lunge bzw. Dickdarm (Eckert Achim, Das Tao der Akupressur und Akupunktur. Die Psychosomatik der Punkte, Karl F. Haug Verlag Stuttgart, 4.überarb. Aufl., ISBN 978-3-8304-7307-7, S.76 bzw. 85) zuordnet und diese vom Element Metall her versteht.

"Es scheint schwierig zu sein, die Kraft des Metalls zu leben. Einerseits ist das Wesen des Metalls die Konzentration, das Abschiednehmen, die Trauer und der Rückzug nach innen, der Rückzug aus der Welt, andererseits die Verbindung mit unserer Umgebung, die Verbindung mit der Lebensenergie, die Verbindung mit dem Himmel."

(Eckert Achim, Das heilende Tao. Die Lehre der fünf Elemente. Baiswissen für Qi Gong und Tai Ji, Akupunktur und Feng Shui, Verlag Hermann Bauer Freiburg im Breisgau, 9.Aufl. 2002, ISBN 3-7626-869-5, S.96) 

Es sei denn, dass man fähig wird, "Abschied zu nehmen ohne aufzugeben, ohne das Vertrauen zu verlieren. So wird der Rückzug aus der Welt ein Rückzug in die wesentliche Welt."

(Eckert Achim, Das heilende Tao. Die Lehre der fünf Elemente. Baiswissen für Qi Gong und Tai Ji, Akupunktur und Feng Shui, Verlag Hermann Bauer Freiburg im Breisgau, 9.Aufl. 2002, ISBN 3-7626-869-5, S.97) 

Vom Namen SYMBALLESTHAI her hat die damit bezeichnete Behandlungs-Techné zumindest die programmatische Vorgabe Oben Angesprochenes umzusetzen.

Hilfreich dafür scheint eine 

 Eine Mutter kommt mit ihrer Tochter zum Psychiater.

"Sie müssen meiner Tochter helfen, sie bildet sich nämlich ein, ein Huhn zu sein."

"Seit wann denn?"

"Seit drei Jahren", sagt die Mutter sorgenvoll.

"Und da kommen sie erst jetzt?"

"Wir haben doch die Eier so nötig gebraucht."

[https://www.therapie.de/psyche/info/ratgeber/humor/]

"Die Depression ist das Geländer des führungslosen Menschen, sie ist nicht nur sein Elend, sondern das Gegenstück zur Entfaltung seiner Energie. Die Begriffe Projekt, Motivation und Kommunikation sind die beherrschenden Werte unserer Kultur. Sie sind die Losungen der Epoche. Nun ist die Depression eine Pathologie der Zeit (der Depressive hat keine Zukunft) und der Motivation (der Depressive hat keine Energie, seine Bewegungen sind verlangsamt, seine Sprache ist schleppend). Der Depressive hat Mühe, Projekte zu formulieren, ihm fehlen die Energie und die Motivation dazu. Mit seiner Gehemmtheit, Impulsivität oder Zwanghaftigkeit kommuniziert er schlecht mit sich selbst und mit anderen. Mit den mangelnden Projekten, der mangelnden Motivation, der mangelnden Kommunikation ist der Depressive das genaue Negativ zu den Normen unserer Sozialisation. Wir sollten uns über den explosiven Gebrauch der Begriffe Depression und Sucht in der psychiatrischen wie in der Alltagssprache nicht wundern, denn Verantwortung übernimmt man, und die Pathologien, die sie mit sich bringt, werden behandelt. Der unzulängliche und der zwanghafte Mensch sind die beiden Gesichter dieses Janus."(Ehrenberg  Alain, Das erschöpfte Selbst. Depression und Gesellschaft in der Gegenwart, Campus Vlg. Frankfurt/New York, 2.Aufl. 2015, ISBN: 978-3-593-50110-9, S.307) 

Dementsprechend lautet die Aufgabe einer Purificatio einer als Mangel-Erkrankung charakterisierten Depressio: Sich lösen von dem in unserer Kultur als normativ Angesetzten, allerdings aber nur in so weit als sie aus übertriebenen Ich-Anforderungen, die eben nicht dem Selbst entsprechen, stammen. Was sich auf diese Weise zeigen soll, sind die eigentlichen Bedürfnisse des Selbst.

 

 Allerdings: zöge man aus der Betonung von 'Lunge' und 'Dickdarm' für die Behandlung der 'Hilflosigkeits'-Depression die Forderung an Lunge und Dickdarm, sie mögen eben als Austauschorgane funktionieren, so überforderte man sie

(denn: Lunge z.B. ist auf Atemhilfsmuskulatur angewiesen)

Ruhetonus der Atemhilfsmuskulatur / des Zwerchfells: Wenn -etwa bei der am Beginn einer Symballesthai-Behandlung erfolgenden Palpation- Muskel-hyper bzw. hypotonie festgestellt wird, so  kann  dies als Hinweis genommen werden auf die Sinnhaftigkeit einer auf Serotonin-'Falschverteilung' Bezug nehmenden und damit depressive Tendenzen abfangenden Symballesthai-Behandlung des Typs D. 

Dies geschieht unter Beachtung folgender Einsicht: "Alle Muskeln haben einen gewissen Ruhetonus. Dieser Tonus charakterisiert im Allgemeinen eine Kraft, hier die Kraft, welche der Muskel einer von außen auf ihn einwirkenden Kraft entgegensetzt." (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Tonus: Abfr. 22.12.2021)

Setzen wir zunächst einmal bei der Beobachtung der Lungenatmung bzw. der Dickdarm-Peristaltik an. Die Lungenatmung kann flach sein, d.h., dass weder vollständig ein- bzw. vollständig ausgeatmet wird. Und auch beim Dickdarm kann sich eine Erschlaffung einstellen, die weder die Kotausscheidung  noch die etwa die für den Wasserhaushalt wesentliche Aufnahme von noch wertvollen Nahrungsbestandteilen zulässt. 

Es gibt also ein "Durcheinander"/"Diabolisches"

der weggebenden und aufnehmenden Funktionalität von LUNGE [58] als auch des DICKDARMS [59]:

Konkret heißt das: Bei der Lungen-Atmung fließen Ein- und Ausatmung ineinander und auch beim Dickdarm werden Aufnahme und Abgabe  vermischt.

Metaphorisch könnte man sagen, dass es in diesen Organen weder zu einem vollständigen "Ja" noch zu einem vollständigen "Nein" kommt.

Naheliegend wäre es nun, Lunge und Dickdarm zur 'Verantwortung ziehen' zu wollen. Dabei würde man allerdings übersehen, dass sowohl die Lunge als auch der Dickdarm von Außen- und Innenverhältnissen abhängige Größen sind. Neben den vielen Faktoren, die jeweils für das Funktionieren des einzelnen Organs zuständig sind, spielt für die Ausdehnung bzw. Zusammenpressung von Lunge und Dickdarm das Zwerchfell die entscheidende Rolle. 

FÜR DIE SYMBALLESTHAI-BEHANDLUNG BEDEUTET DIES  AUF 'DIABOLISCHES' INEINANDERFLIESSEN DER EIN-UND AUSATMUNG

SOWIE DER UNGENÜGENDEN DIFFERENZIERUNG ZWISCHEN SPEICHERUNG UND ABTRANSPORT IM DICKDARM

ZU ACHTEN ! 

 

MITTELS  DAFÜR GEEIGNETER MASSAGEGRIFFE IST DAHER ANZUSTREBEN

VOLLSTÄNDIGKEIT 

einerseits der EINATMUNG  bzw. der AUFNAHME des AUSZUSCHEIDENDEN

andererseits der AUSATMUNG bzw. der AUSSCHEIDUNG

Näherhin: Könnte es der Glaube, nicht nur verstanden als fides quae, sondern v.a. als fides qua, an die eigene, sich von Belastendem befreien wollende Willenskraft als auch an die, die Peristaltik anregende Wirksamkeit des Medikaments sein, also ein "Glaube" verstanden und praktiziert als "vielleicht der tollste Trick der Evolution" (siehe dazu den "Tagesspiegel", der in einem unter der Überschrift "Der Glaube ist vielleicht der tollste Trick der Evolution" sich findenden Bericht (x) von Müller-Lissner Adelheid [https://www.tagesspiegel.de/wissen/religion-und-naturwissenschaften-der-glaube-ist-vielleicht-der-tollste-trick-der-evolution/1638180.html;  Abfr. 10.1.2022]), der den korrupten Zöllner, der trotz vorhandener Skepsis Jesu Einladung annimmt, vom Baum heruntersteigen lässt?

 

Dementsprechend lautet die Hypothese: Flache Atmung bzw. inadäquate Peristaltik des Dickdarms ist u.a. auf eine Fehlsteuerung des Zwerchfells zurück zu führen.

 

Vielmehr könnte es jeweils

-so meine Hypothese für Typ D der Symballesthai-Behandlung-

durch eine 'dritte Instanz', die sich zwischen diesen beiden Körperräumen befindet,

also DURCH DAS ZWERCHFELL,

ZU JEWEILS 'GEGENGLEICHER' AKTIVIERUNG

VON LUNGE UND DICKDARM KOMMEN, 

DIE DEPRESSION BEWÄLTIGEN LÄSST

Mit dem Hinweis auf das Zwerchfell als das Da-Zwischen-Seiende (also das "inter-essierende") ist für Behandlungs-Typ D genannt der Kern des 

Unter den vielen Aufgaben, die das Zwerchfell erfüllt, 

ist die bekannteste, die Ermöglichung der Atmung. Ohne die Kontraktionsfähigkeit des Zwerchfells können wir nicht leben. 

Ferner hilft das Zwerchfell  durch seine Auf- und Ab-Bewegung, Flüssigkeiten im Körper zu mobilisieren. Dazu zählt die  Unterstützung des Blutkreislaufs und der Weitertransport der Lymphe. 

Durch ständige Bewegung mobilisiert das Zwerchfell alle Bauchorgane.

Außerdem hilft das Zwerchfell bei der Stabilisierung der Wirbelsäule, beim Heben beziehungsweise Tragen von Lasten. 

Das Zwerchfell ist ebenfalls ein wesentlicher Modulator der Stimme, weil es den Luftfluss entlang der Stimmbänder steuert. Eine flexibles Zwerchfell ist wichtig für die Betonung beim Sprechen. 

 

Dementsprechend kann formuliert werden: "Es klingt paradox, dass ein Zwerchfell einerseits stark und stabil sein muss, andererseits aber auch flexibel und nachgeben muss.

Ein optimales Spannungsverhältnis gewährleistet eine optimale Gesundheit." [22]

Da Massage mit Spannungsverhältnissen zu tun haben sollte, wäre also das Augenmerk auf eine Zwerchfellbehandlung zu legen.

 

 

 

 

"Die zentrale Steuerung des Zwerchfells erfolgt über das Atemzentrum im verlängerten Mark und in der Brücke. Von hier aus werden die motorischen Wurzelzellen des Nervus phrenicus im Halsmark willensunabhängig rhythmisch angeregt. Das Zwerchfell unterliegt damit teilweise einer autonomen Steuerung. Wie die übrige Skelettmuskulatur ist das Zwerchfell aber auch willkürlich beeinflussbar. Dies erfolgt über Nervenbahnen aus der Großhirnrinde, die beispielsweise das „Luftanhalten“ ermöglichen." Art. Zwerchfell in: wikipedia, Abfr. 9.11.21

"Die Kontraktion des Zwerchfells verdrängt die Organe des Oberbauchs ... nach unten. Durch eine Erschlaffung der Bauchmuskulatur und Vorwölbung der Bauchdecke wird den Organen jedoch der notwendige Raum bereitgestellt, sodass es bei normaler Atmung zu keinem Druckanstieg in der Bauchhöhle kommt." 

"Beim Ausatmen (Exspiration) entspannt sich das Zwerchfell. Durch die elastischen Fasern in der Lunge sowie die Oberflächenkräfte in den Lungenbläschen (Retraktionskräfte) zieht sich die Lunge zusammen und das Zwerchfell wieder in die Kuppelform zurück. Die Ausatmung vollzieht sich während der Atmung in Ruhe also ohne aktive Mitwirkung von Muskeln." Art. Zwerchfell in: wikipedia, Abfr.9.11.21

"Neben der Atemfunktion kann das Zwerchfell zusammen mit den Bauchmuskeln zum Druckaufbau in der Bauchhöhle eingesetzt werden, nämlich wenn sie sich gleichzeitig kontrahieren, die Vorwölbung des Bauches also unterbunden wird. Dies findet z. B. beim Stuhlgang oder bei Presswehen statt. Bei Ausatemtechniken wie der Atemstütze wirkt das Zwerchfell mit der übrigen Atemmuskulatur zusammen. Auf die Beteiligung des Zwerchfells beim Lachen wurde bereits im Abschnitt „Wortbedeutungen“ hingewiesen." (Art. Zwerchfell in: wikipedia, Abfr. 9.11.21)

"Infolge erhöhter Drücke in einer der beiden Körperhöhlen kann es zu Lageveränderungen des Zwerchfells kommen.

Ein erhöhter Druck in der Bauchhöhle führt zu einem Zwerchfellhochstand, zum Beispiel bei Lebervergrößerung, Milzvergrößerung, Magenüberladung, Tumoren oder Schwangerschaft. Ein Zwerchfelltiefstand kann durch eine obstruktive Lungenerkrankung oder einen Pleuraerguss entstehen. Bei diesen Lageveränderungen des Zwerchfells ist die Atmung eingeschränkt." (Art. Zwerchfell in: wikipedia, Abfr. 9.11.21)

"Beim Hyperventilationssyndrom kommt es aufgrund einer psychischen Störung zu einer Erhöhung der Kontraktionsfrequenz („Zwerchfellsneurose“)."(Art. Zwerchfell in: wikipedia, Abfr. 9.11.21)

 

Registerstudie

Vagus-Nerv-Stimulation lindert Depressionen langfristig

Eine elektrische Stimulation des Vagusnervs kann Patienten mit therapieresistenter Depression über fünf Jahre hinweg helfen. In einer Registerstudie sind damit im Vergleich zur üblichen Behandlung fast doppelt so viele Betroffene in Remission gelangt.

Von Thomas MüllerVeröffentlicht: 

https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Vagus-Nerv-Stimulation-lindert-Depressionen-langfristig-301420.html

 

Through practices unique to yoga—Ujjayi Breath, Prachardhana (a husky Bhastrika-type breath that stimulates the soft palate and the glandular and brain area above), breath control in Viparita Karani (Inverted-Action Pose), Matsyasana (Fish Pose), Agni Sara, and more—the vagus receives stimulation. As a result, a systematized, therapeutic approach to asana (rather than a typical fitness-type yoga workout) can provide ground for deep healing to begin. While Vinyasa Flow Yoga or Power Yoga can cause a rise in endorphins and an ensuing feeling of calm, and fit people have overall better vagal tone, it takes a skilled teacher to make such a practice a subtle exploration of energy. I’ve seen it done, but rarely.I can’t help but notice that the diagrams of the vagus nerve look remarkably like the anatomy of the chakras. And the fact that the vagus nerve produces an altruistic bliss state when activated is very interesting indeed.Our body naturally stimulates the vagus nerve with acts like coughing, sneezing, yawning, and bearing down for a bowel movement. Natural pranayama! But yoga can provide a direct boost for the parasympathetic nervous system, unlike any other form of medical treatment or “exercise.” When the vagus nerve is stimulated, the parasympathetic nervous system has its day—think rest and digest, the sweet buzz of well-being.When vagal tone is poor, organs function poorly: Our heart races and the lungs strain, and the liver, kidneys, and stomach can all suffer. Since vagus nerve stimulators are being used to treat seizures, depression, and Alzheimer’s, the importance of this nerve is apparent.

MLA 8th Edition (Modern Language Assoc.)
Beth Spindler. Yoga Therapy for Fear : Treating Anxiety, Depression and Rage with the Vagus Nerve and Other Techniques. Singing Dragon, 2018.

APA 7th Edition (American Psychological Assoc.)
Beth Spindler. (2018). Yoga Therapy for Fear : Treating Anxiety, Depression and Rage with the Vagus Nerve and Other Techniques. Singing Dragon.

Yoga therapy for fear : : treating anxiety, depression and rage with the vagus nerve and other techniques

Verantwortliche
Beth Spindler with Kat Heagberg, Kevin Richardson.
Ort / Verlag
London : : Singing Dragon,
Erscheinungsjahr
2018
Umfang / Format
1 online resource :, illustrations (black and white)
Standardnummern
ISBN: 0857013319
ISBN: 9780857013316

 

Beschreibung
Enthält: Unearthing fear -- Yoga therapy as social activism : evolution through healing our karmas -- Six months of living without fear -- Being okay with not being okay -- Viva la vagus! -- Issues in the tissues -- PTSD and how pat-a-cake can make you brave -- Fear and the creative process -- But I thought all yoga was therapeutic? -- Guts! Yoga and digestive health -- The breath with the creative process as a path toward fearlessness -- Heal the world by living courageously.
1. Unearthing Fear. 2. Yoga Therapy as Social Activism. 3. Six Months of Living without Fear. 4. Being Okay with Not Being Okay. 5. Viva la Vagus. 6. Issues in the Tissues. 7. PTSD and How Pat-a-cake Can Make You Brave. 8. Fear and the Creative Process. 9. But I Thought All Yoga was Therapeutic? 10. Guts! Yoga and Digestive Health. 11. The Breath with the Creative Process as a Path Toward Fearlessness. 12. Heal the World By Living Courageously.

 

näherhin indem sich ausbildet die salutogene Potenz

DERMALE  SOPHROSYNE

 

d.h. anstelle eines 'Sich-Einigelns' und 'vor der Welt Verschließens'

tritt ein 'mit allen Sinnen' sich in der Welt wahrnehmen können. 

Damit wird möglich

 

die auch in vermeintlich aussichtslosen Situationen

 

-in UR-VERTRAUENDER SPANNKRAFT-

 

das Lebensbejahende zu entdecken und anzugehen weiß  

 

[A][22] "Die folgenden Verbindungen stehen vor allem für die emotionale Komponente der Geruchswahrnehmung: Vom Bulbus olfactorius über die Stria lateralis kommt es zu einer Verbindung mit der Amygdala, dem lateralen Hypothalamus, anschließend dem basalen Vorderhirn und dem orbitofrontalen Cortex. Ebenso gibt es Projektionen über die Stria medialis zum Tuberculum olfactorium und weiter zum Septum. Dieser Schaltkreis ist vor allem für die Vermittlung des Gefühls zuständig, das wir empfinden, wenn wir einen Duft riechen. Besonders die Amygdala ist an der Vermittlung von Gefühlen beteiligt, das basale Vorderhirn und der orbitofrontale Cortex spielen bei motivationalen Funktionen eine Rolle. Informationen, welche mit Emotionen verknüpft sind, lassen sich besser lernen, da sie nicht nur explizit im semantischen Gedächtnis zu speichern sind, sondern mit dem emotionalen Hintergrund auch implizit über das episodische Gedächtnis abgelegt werden." (https://de.wikipedia.org/wiki/Olfaktorische_Wahrnehmung; Abfr. 7.3.18)

[1] Art. Depression, in wikipedia, Abfr. 19.11.20

[2] Borst Mathias M., Anatomische und physiologische Grundlagen, 3, in: Göhring Hannelore, Atemtherapie - Therapie mit dem Atem Georg Thieme Verlag, Stuttgart-New York 2001, ISBN: 3-13-124261-2, 1-13

 

[4] Riemann Fritz, Grundformen der Angst: eine tiefenpsychologische Studie, München 2002, 34.Aufl., 59-104

[5] Riemann Fritz, Grundformen der Angst: eine tiefenpsychologische Studie, München 2002, 34.Aufl. 83-84

[6] Riemann Fritz, Grundformen der Angst: eine tiefenpsychologische Studie, München 2002, 34.Aufl., 59

[7] Riemann Fritz, Grundformen der Angst: eine tiefenpsychologische Studie, München 2002, 34.Aufl.,, 60

[8] Schulz von Thun, Friedemann,  Miteinander reden 3. Das innere Team und situationsgerechte Kommunikation, Rowohlt Taschenbuch Vlg., Hamburg 15.Aufl., 2006, ISBN 3 499 60545 7, 16.

[9] Schulz von Thun, Friedemann,  Miteinander reden 3. Das innere Team und situationsgerechte Kommunikation, Rowohlt Taschenbuch Vlg., Hamburg 15.Aufl., 2006, ISBN 3 499 60545 7,

[9] Riemann Fritz, Grundformen der Angst: eine tiefenpsychologische Studie, München 2002, 34.Aufl., 84

[10] Polyakov Se, Acupuncture in the treatment of endogenous depressions, in: Soviet Neurology und Psychiatry 21 (1988), 36-44

[11] Schnyer Rosa N., Allen  John J. B., Akupunktur bei Depressionen. Das Krankheitsbild aus Sicht der Psychiatrie und TCM, Urban u. Fischer, München / Jena, ISBN 978-3-437-57720-8,  5-6

[12] Eckert Achim, Das Tao der Akupressur und Akupunktur. Die Psychosomatik der Punkte, Karl F. Haug Vlg. (Stuttgart), 3.Aufl. 2005, ISBN 978-3-8304-7307-7, S.323

[13] Eckert Achim, Das Tao der Akupressur und Akupunktur. Die Psychosomatik der Punkte, Karl F. Haug Vlg. (Stuttgart), 3.Aufl. 2005, ISBN 978-3-8304-7307-7, S.78

[14] Eckert Achim, Das Tao der Akupressur und Akupunktur. Die Psychosomatik der Punkte, Karl F. Haug Vlg. (Stuttgart), 3.Aufl. 2005, ISBN 978-3-8304-7307-7, S.81

[15] Eckert Achim, Das Tao der Akupressur und Akupunktur. Die Psychosomatik der Punkte, Karl F. Haug Vlg. (Stuttgart), 3.Aufl. 2005, ISBN 978-3-8304-7307-7, S.82

[16] Mandl Mike, Meridiane. Landkarten der Seele, Bacopa Vlg., 3.Aufl. 2020, 49

[17] Mandl Mike, Meridiane. Landkarten der Seele, Bacopa Vlg., 3.Aufl. 2020, 59-60

[18] Eckert Achim, Das Tao der Akupressur und Akupunktur. Die Psychosomatik der Punkte, Karl F. Haug Vlg. (Stuttgart), 3.Aufl. 2005, ISBN 978-3-8304-7307-7, S.110

[19] Schnyer Rosa N., Allen  John J. B., Akupunktur bei Depressionen. Das Krankheitsbild aus Sicht der Psychiatrie und TCM, Urban u. Fischer, München / Jena, ISBN 978-3-437-57720-8,  25

[20] vgl. wikipedia: Alain Ehrenberg, Abfr. 29.8.2021

[21] Yu-Lin Lian, Chun-Yan Chen, Michael Hammes, Bernard C. Kolster, Seirin-Bildatlas der Akupunktur. Darstellung der Akupunkturpunkte, hrsg. Hans P. Ogal u. Wolfram Stör, Könemann Vlg. 1999, ISBN 3-8290-2995-0, S.30

[22] zit. nach https://osteopathiepraxis-mueller.de/index.php/gesundheitsnews/zwerchfell (Abfr. 31.8.21)

[23] Schnyer Rosa N., Allen John B., Akupunktur bei Depressionen. Das Krankheitsbild aus Sicht der Psychiatrie und TCM, Urban u. Fischer, München - Jena 2007, ISBN 978-3-437-57720-8, 108

[24] Schnyer Rosa N., Allen John B., Akupunktur bei Depressionen. Das Krankheitsbild aus Sicht der Psychiatrie und TCM, Urban u. Fischer, München - Jena 2007, ISBN 978-3-437-57720-8, 54

[25] Schnyer Rosa N., Allen John B., Akupunktur bei Depressionen. Das Krankheitsbild aus Sicht der Psychiatrie und TCM, Urban u. Fischer, München - Jena 2007, ISBN 978-3-437-57720-8, 2

[26] Schnyer Rosa N., Allen John B., Akupunktur bei Depressionen. Das Krankheitsbild aus Sicht der Psychiatrie und TCM, Urban u. Fischer, München - Jena 2007, ISBN 978-3-437-57720-8, x

[28] Damasio Antonio, Im Anfang war das Gefühl. Der biologische Ursprung menschlicher Kultur, Siedler Vlg. München 2017, 155-156 (amerikan. Originalausgabe unter dem Titel: The strange Order of Things. Life, Feeling and the Making of Cultures)

[29] Schnyer Rosa N., Allen John B., Akupunktur bei Depressionen. Das Krankheitsbild aus Sicht der Psychiatrie und TCM, Urban u. Fischer, München - Jena 2007, ISBN 978-3-437-57720-8, S. 67

[30] Zur Behandlung von anderen Formen einer begrifflich weit gefassten Depression siehe die anderen Typen der Symballesthai-Massagen.

[31] Eckert Achim, Das heilende Tao. Die Lehre der fünf Elemente. Basiswissen für Qi Gong und Tai Ji, Akupunktur und Feng Shui, Vlg. Herman Bauer, Freiburg/Breisgau, 9.Aufl. 2002, ISBN 3-7626-869-5, S.100

[32]  Schnyer Rosa N., Allen John B., Akupunktur bei Depressionen. Das Krankheitsbild aus Sicht der Psychiatrie und TCM, Urban u. Fischer, München - Jena 2007, ISBN 978-3-437-57720-8, S.10.

[33] "Eine Episode einer Major Depression gemäß DSM-IV-Kriterien wird diagnostiziert, wenn mindestens fünf von neuen möglichen Symptomen innerhalb einer zweiwöchigen Zeitspanne vorliegen. Sie sind durch eine zu vorher deutlich abgrenzbare Veränderung der psychosozialen Leistungsfähigkeit gekennzeichnet. Als eines dieser Symptome muss entweder depressive Verstimmtheit oder der Verlust von Interesse bzw. Freude (Anhedonie) an allen oder fast allen Aktivitäten vorliegen. Zudem müssen diese Symptome, wie auch alle weiteren Begleitsymptome an fast jedem Tag die meiste Zeit des Tage anhalten. Begleitsymptome sind:

.) erheblicher Gewichtsverlust ohne Diät bzw. erhebliche Gewichtszunahme (mehr als 5% des Körpergewichts in einem Monat), verminderter bzw. vermehrter Appetit,

.)  Schlaflosigkeit bzw. vermehrtes Schlafbedürfnis,

.) beobachtbare psychomotorische Agitiertheit oder Verlangsamung

.) Ermattung oder Energielosigkeit, Gefühle der Wertlosigkeit,

.) übermäßige oder unangemessene Schuldgefühle,

.) verminderte Fähigkeit zu denken, sich zu konzentrieren oder Entscheidungen zu treffen,

.) immer wiederkehrende Gedanken an den Tod (nicht nur Angst vor dem Sterben) oder Suizidvorstellungen."(Schnyer Rosa N., Allen John B., Akupunktur bei Depressionen. Das Krankheitsbild aus Sicht der Psychiatrie und TCM, Urban u. Fischer, München - Jena 2007, ISBN 978-3-437-57720-8, S.10-11)

[34] Siehe etwa dazu die in Schnyer Rosa N., Allen John B., Akupunktur bei Depressionen. Das Krankheitsbild aus Sicht der Psychiatrie und TCM, Urban u. Fischer, München - Jena 2007, ISBN 978-3-437-57720-8, S.20-21 gebrachte tabellarische (2.3.) Übersicht zu: "Antidepressiva, Nebenwirkungen und Wirkungsmechanismen (Quellen: Diamond 1988, Kellner und Folks 1997, Maxmen und Ward 1995)"

[50] "Ehrenberg beschreibt die Veränderungen der seit Sigmund Freud bis heute verwendeten Krankheitsmodelle und Erklärungsansätze für das, was zu einer jeweiligen Zeit mit „Depression“ benannt wurde. Er zeigt dabei auf, wie die Veränderungen der Normen in der Gesellschaft und parallel dazu die Veränderungen in den Erklärungsansätzen und in den Diagnosestellungen für die „Depression“ sowie die mediale Verbreitung der zeitgenössischen Konzeptionen von Depression zu einer heutzutage verzeichneten Zunahme dessen führt, was aktuell unter depressiven Symptomen verstanden wird (in den westlichen Ländern). Dabei ist Ehrenbergs Aussage nicht, dass es eine feste Entität „Depression“ gibt, die aufgrund der heutigen sozialen Umstände und Normveränderungen per se zugenommen hat, sondern er möchte aufzeigen, wie sich die Definitionen und Erklärungsmodelle von Depression, die Praxen der Diagnosestellung, die Behandlungsansätze und deren Akteure (Psychiater, Allgemeinmediziner) über die Jahre verändert haben und wie daraus heute eine durch Psychiater und Hausärzte konstatierte Zunahme der Depression resultiert. Zu der Veränderung der Normen sagt Ehrenberg, dass an die Stelle von Gehorsam und Disziplin mit der allgemeinen Ausbreitung einer „Kultur der Autonomie“ Entscheidungsfähigkeit und persönliche Initiative getreten sind, so dass das Individuum heutzutage nicht mehr an seiner Disziplin und Regelbefolgung, sondern an Tatkraft und Handlungskompetenz gemessen wird." (https://de.wikipedia.org/wiki/Alain_Ehrenberg, Abfr. 2.1.2022)

Alain Ehrenberg, Das erschöpfte Selbst. Depression und Gesellschaft in der Gegenwart, Campus Vlg. Frankfurt/New York, 2.Aufl. 2015, ISBN: 978-3-593-50110-9   

[51] Ehrenberg Alain, Das erschöpfte Selbst. Depression und Gesellschaft in der Gegenwart, Campus Vlg. Frankfurt/New York, 2.Aufl. 2015, ISBN: 978-3-593-50110-9, S.25  

[52] Bosch Oliver G.,  Breitenstein Barbara, Biomarker in der Depressionsbehandlung: mehr als nur Worte?, 217,  in: Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie 63. Jahrgang, Heft 4, Oktober 2015, 217-233

[53] siehe dazu "Synapse" Wikipedia-Abfrage vom 5.2.2022; hilfreich ist dort auch die Skizze zum Aufbau einer chemischen Synapse bzw. die weiterführenden Hinweise zur elektrischen Synapse, so wie die unter "weitere Klassifikationen von Synapsen" angeführten Hinweise.

[54] In dem Kontext "Ich bin depressiv - Ich habe eine Depression" siehe die "Überlegungen zum epistemischen, experientiellen und therapeutischen Gehalt solcher Gegenüberstellung."(Scharfetter Christian, in Psychotherapie und Neurowissenschaften. Integration, Kritik, Zukunftsaussichten, hrsg. Böker Heinz, Seifritz Erich, Vlg. Hans Huber 2012, ISBN 978-3-456-85047-4, 128-132)

  

 

[54] siehe z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Serotonin#/media/Datei:5-HT_Neuron.svg).

[55] Das Geschehen zu betonen, impliziert, dass die Serotonin-Hypothese und die daran anschließende Therapie der Depression nicht im Sinne der Registrierung einer Abweichung bzw. der Anhebung auf einen Soll-Wert des Serotonin verstanden werden sollte. 

Vielmehr sollte berücksichtigt werden, dass -eben weil vom Serotonin  des lebenden Menschen die Rede ist-  es sich dabei um ein Auf-/Ab-, Umbau-Geschehen handelt, näherhin um das der "Biosynthese, Abbau und molekularen Wirkungen des Serotonins im synaptischen Spalt". [54] 

Und ein Zweites: man sollte berücksichtigen, dass für einen gesunden Schlaf-Wach-Rhythmus der Seratonin-Melatonin-Wechsel wesentlich ist.

Wenn man aber den Akzent nur auf die statisch-chemische Charakteristik legt (z.B. sich nur auf Substanzen wie 5-HT, Trp, 5-HTP, MAO) und nicht auch auf Serotoninrezeptoren (5-HTR), Serotonintransporter (SERT) und auch nicht auf die Frage, wie bzw. unter welchen Bedingungen Umwandlungsprozesse (etwa der von Trp zu 5-HTP) stattfinden, so trägt man dem Geschehnischarakter des Lebendigen nicht hinreichend Rechnung (bedingt wird dies durch die idealistische Annahme, dass es -unabhängig von je aktuellen Zeit- und  Raum-, aber auch unabhängig  von individueller bzw. sozialer Situation- ideale bzw. defizitäre Werte gäbe [= die Problematik, wenn im Tages-, Monats-, Jahres- Verlauf sich ändernde Werte etwa des Blutdrucks, von Hormonen etc., nur punktuell erhoben werden].

Das heißt freilich nicht, dass man nicht bestimmen sollte, was zu niedrige bzw. zu hohe Werte sind - aber solche Bestimmungen sollten als relationale Werte genommen werden, d.h. angeben, was ein bestimmter Wert an erwünschten bzw. unerwünschten Auswirkungen hat.

(Daher kann z.B. Huber mit Blick auf die vielfachen und überaus relevanten (Nachkommenschaft) Auswirkungen eines Östrogenmangelzustands formulieren: "Während keiner Phase des weiblichen Zyklus sollte das Östradiol unter den Erfahrungswert von 30 Pikogramm/Milliter Blutserum fallen. Findet sich bei wiederholten Hormonuntersuchungen ein derart niedriger Wert, so bestätigt dies den Verdacht auf einen Östrogenmangelzustand. ...

Bei dieser Gelegenheit sollte allerdings nochmals unterstrichen werden, dass die Befindlichkeit der Patientin der beste Hormonstatus ist. Hat eine Frau keinerlei Beschwerden, so ist es letztlich irrelevant, wie hoch der Hormonspiegel ist." [Huber Johannes, Hormon-Therapie. Wie Hormone unsere Gesundheit schützen, Heinrich Hugendübel Vlg., Kreuzlingen/München 2007, ISBN: 978-3-7205-5004-8, S.31])

[57] "Die zentrale Steuerung des Zwerchfells erfolgt über das Atemzentrum im verlängerten Mark und in der Brücke. Von hier aus werden die motorischen Wurzelzellen des Nervus phrenicus im Halsmark willensunabhängig rhythmisch angeregt. Das Zwerchfell unterliegt damit teilweise einer autonomen Steuerung. Wie die übrige Skelettmuskulatur ist das Zwerchfell aber auch willkürlich beeinflussbar. Dies erfolgt über Nervenbahnen aus der Großhirnrinde, die beispielsweise das „Luftanhalten“ ermöglichen." Art. Zwerchfell in: wikipedia, Abfr. 9.11.21

"Die Kontraktion des Zwerchfells verdrängt die Organe des Oberbauchs ... nach unten. Durch eine Erschlaffung der Bauchmuskulatur und Vorwölbung der Bauchdecke wird den Organen jedoch der notwendige Raum bereitgestellt, sodass es bei normaler Atmung zu keinem Druckanstieg in der Bauchhöhle kommt." 

"Beim Ausatmen (Exspiration) entspannt sich das Zwerchfell. Durch die elastischen Fasern in der Lunge sowie die Oberflächenkräfte in den Lungenbläschen (Retraktionskräfte) zieht sich die Lunge zusammen und das Zwerchfell wieder in die Kuppelform zurück. Die Ausatmung vollzieht sich während der Atmung in Ruhe also ohne aktive Mitwirkung von Muskeln." Art. Zwerchfell in: wikipedia, Abfr.9.11.21

"Neben der Atemfunktion kann das Zwerchfell zusammen mit den Bauchmuskeln zum Druckaufbau in der Bauchhöhle eingesetzt werden, nämlich wenn sie sich gleichzeitig kontrahieren, die Vorwölbung des Bauches also unterbunden wird. Dies findet z. B. beim Stuhlgang oder bei Presswehen statt. Bei Ausatemtechniken wie der Atemstütze wirkt das Zwerchfell mit der übrigen Atemmuskulatur zusammen. Auf die Beteiligung des Zwerchfells beim Lachen wurde bereits im Abschnitt „Wortbedeutungen“ hingewiesen." (Art. Zwerchfell in: wikipedia, Abfr. 9.11.21)

"Infolge erhöhter Drücke in einer der beiden Körperhöhlen kann es zu Lageveränderungen des Zwerchfells kommen.

Ein erhöhter Druck in der Bauchhöhle führt zu einem Zwerchfellhochstand, zum Beispiel bei Lebervergrößerung, Milzvergrößerung, Magenüberladung, Tumoren oder Schwangerschaft. Ein Zwerchfelltiefstand kann durch eine obstruktive Lungenerkrankung oder einen Pleuraerguss entstehen. Bei diesen Lageveränderungen des Zwerchfells ist die Atmung eingeschränkt." (Art. Zwerchfell in: wikipedia, Abfr. 9.11.21)

 

"Beim Hyperventilationssyndrom kommt es aufgrund einer psychischen Störung zu einer Erhöhung der Kontraktionsfrequenz („Zwerchfellsneurose“)."(Art. Zwerchfell in: wikipedia, Abfr. 9.11.21)

[58] Dass dieses "Durcheinander" relativ leicht eintreten kann, wird mitvollziehbar, wenn man bedenkt:

"Die elementare Funktion der Lungen ist die Atmung, d.h. der Gasaustausch zwischen Außenwelt und Organismus" und dass "zur Erfüllung dieser Aufgabe ein wohl koordiniertes Zusammenspiel zwischen der zentralen Steuerung durch das Nervensystem (Atemantrieb), der Atemmuskulatur wie dem Zwerchfell (Atempumpe) und dem Blutkreislauf (Transport von Sauerstoff und Kohlendioxid zwischen Gewebe und Lunge) erforderlich (ist)." [2]

[59] "Eine Störung im Dickdarm-Meridian kann zu Anhäufungen führen und das nicht nur in Form zurückgehaltenen Stuhlgangs oder fest sitzender Abfallprodukte in den Darmschlingen. Es akkumulieren sich Altlasten auf allen Ebenen. Diese Lasten belasten, kurz-, mittel- und langfristig. Ein gesunder Dickdarm-Meridian kann diese dem eigenen System nicht mehr dienlichen Misthaufen ohne Probleme wieder entsorgen. Er entsorgt mit der Ausscheidung, was keinen Wert mehr für uns hat. Er sagt Nein zum Restmüll des physischen, des emotionalen und des geistigen Verdauungsprozesses. Er sagt Nein, das brauche ich nicht mehr, weg damit. Er kann bewusst abschließen. Er ist die Instanz, die uns vor allem von überholten und für unsere aktuelle Lebenssituation nicht mehr gültigen Verhaltensmustern, Überzeugungen und Glaubenssätzen befreit. Der Dickdarm-Meridian ist der Meister des Loslassens.

Tut er das nicht, gären diese in den dunkelsten Ecken unseres Unterbewusstseins weiterhin unbekümmert vor sich und trüben mit ihren Abgasen unsere Wahrnehmung, unser Denken, unser Handeln: Wir lassen uns von längst der Vergangenheit angehörigen Exkrementen beeinflussen und verlieren dadurch bewussten und freien Handlungsspielraum. Trotzdem hält der Dickdarm-Meridian gerne daran fest, denn Festhalten ist ebenfalls eine seiner Kernkompetenzen. Bei einer Störung verliert er allerdings den Überblick, was es zu bewahren und was es los zu werden gilt. Er verwechselt Loslassen mit Festhalten und Festhalten mit Loslassen." [17]

[60] Siehe dazu Guttmann Giselher, Einführung in die Neuropsychologie, Vlg. Hans Huber, Bern, Stuttgart, Wien 1972, ISBN 3-456-30429-3, S 55-59.

[61] "Die Anzahl von Synapsen, die an einem einzigen Neuron enden, ist sehr groß. Alle postsynaptischen Potentiale, die von einem aktuellen Erregungsgeschehen ausgelöst werden, breiten sich über die Membran des Neurons aus und verändern dadurch das jeweilige Gesamterregungsniveau der Zelle. Aus der Fülle dieser kontinuierlich veränderlichen Potentiale, von denen jedes einzelne die als Analogprozess verschlüsselte Information eines Signals ist, das eben die Zelle erreicht hat, formt sich im Neuron als ´'integriertes' Endprodukt der gesamten eingelaufenen Informationen an der 'Ausgangsseite' wieder eine Antwort." (siehe dazu Guttmann Giselher, Einführung in die Neuropsychologie, Vlg. Hans Huber, Bern, Stuttgart, Wien 1972, ISBN 3-456-30429-3, S 58)

[62] Zum Verlauf dieses Diskurses ab der Mitte des 20. Jhdts. siehe dazu Ehrenberg Alain, Das erschöpfte Selbst. Depression und Gesellschaft in der Gegenwart, Campus Vlg., Frankfurt/ N.Y., 2. Aufl. 2015.

[63]  Die im obigem Zitat angesprochen Dimensionen werden mit einem begrifflichen Label versehen, eben dem der 'Depression'.

Also mit einem Begriff, dessen 'Erfolgs'-Geschichte (Ehrenberg zeigt auf, wie sich die Definitionen und Erklärungsmodelle von Depression, die Praxen der Diagnosestellung, die Behandlungsansätze und deren Akteure [Psychiater, Allgemeinmediziner] über die Jahre verändert haben und wie daraus heute eine durch Psychiater und Hausärzte konstatierte Zunahme der Depression resultiert) ab der zweiten Hälfte des 20. Jhdts. bzw. dessen im ausgehenden 20.Jahrhundert erfolgende 'Erosions'-Geschichte  Alain Ehrenberg in  „Das erschöpfte Selbst“ (Originaltitel: La Fatigue d’être soi – dépression et société [Die Müdigkeit, man selbst zu sein – Depression und Gesellschaft], Paris 1998; dt. 2004; ich zitiere aus: Alain Ehrenberg, Das erschöpfte Selbst. Depression und Gesellschaft in der Gegenwart, Campus Vlg. Frankfurt/New York, 2.Aufl. 2015, ISBN: 978-3-593-50110-9“ ) in mentalitätshistorischer (siehe Annales-Schule) Methodik analysiert. 

Er untersucht also nicht - wie Elisabeth Summer (Summer  Elisabeth,  Macht die Gesellschaft depressiv? Alain Ehrenbergs Theorie des »erschöpften Selbst« im Licht sozialwissenschaftlicher und therapeutischer Befunde [= Reflexive Sozialpsychologie, hrsg. von Heiner Keupp, Band 3] transcript Verlag, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-8376-1017-8, S.41) meint  "die historische Genese der heutigen Massenkrankheit Depression im Zusammenhang mit der gesellschaftlichen Veränderung der Individualität, ihrer öffentlichen Verarbeitung in den Medien und ihrer begrifflichen Reflexion in Psychologie, Psychotherapie und Psychiatrie."  Vielmehr "entwirft" Ehrenberg "eine umfassende soziologische Deutung der epidemischen Ausbreitung depressiver Krankheitsbilder in der Gegenwart". [50]

Der Hinweis, dass es sich um "Krankheitsbilder" handle, ist wesentlich, um ein Missverständnis der Ehrenberg'schen Studie aufzuklären: Ehrenberg's Analyse ist eben nicht getragen von der verbreiteten Annahme, dass es eine feste Entität „Depression“ gäbe: "Die Depression ist eine Krankheit, die sich außerordentlich gut für das Verständnis der zeitgenössischen Individualität eignet, das heißt der neuen Dilemmata, in denen sie steckt. In der Psychiatrie hat die Depression die Rolle eines vagen Sammelbegriffs, und das aus gutem Grund: die Psychiater können sie nach wie vor nicht definieren. Dass die Wahl auf diesen Begriff fiel, resultiert aus der Kombination von psychiatrieinternen Elementen und tief greifenden normativen Veränderungen in unserer Lebensweise." [51]  Dementsprechend ist Ehrenbergs Studie auch nicht - wie es Summer formuliert- als "neuer Erklärungsversuch für Depression"  (Summer  Elisabeth,  Macht die Gesellschaft depressiv? Alain Ehrenbergs Theorie des »erschöpften Selbst« im Licht sozialwissenschaftlicher und therapeutischer Befunde [= Reflexive Sozialpsychologie, hrsg. von Heiner Keupp, Band 3] transcript Verlag, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-8376-1017-8, S.39 ff.) zu sehen.

[64] "Die Depression ist das Geländer des führungslosen Menschen, sie ist nicht nur sein Elend, sondern das Gegenstück zur Entfaltung seiner Energie. Die Begriffe Projekt, Motivation und Kommunikation sind die beherrschenden Werte unserer Kultur. Sie sind die Losungen der Epoche. Nun ist die Depression eine Pathologie der Zeit (der Depressive hat keine Zukunft) und der Motivation (der Depressive hat keine Energie, seine Bewegungen sind verlangsamt, seine Sprache ist schleppend). Der Depressive hat Mühe, Projekte zu formulieren, ihm fehlen die Energie und die Motivation dazu. Mit seiner Gehemmtheit, Impulsivität oder Zwanghaftigkeit kommuniziert er schlecht mit sich selbst und mit anderen. Mit den mangelnden Projekten, der mangelnden Motivation, der mangelnden Kommunikation ist der Depressive das genaue Negativ zu den Normen unserer Sozialisation. Wir sollten uns über den explosiven Gebrauch der Begriffe Depression und Sucht in der psychiatrischen wie in der Alltagssprache nicht wundern, denn Verantwortung übernimmt man, und die Pathologien, die sie mit sich bringt, werden behandelt. Der unzulängliche und der zwanghafte Mensch sind die beiden Gesichter dieses Janus."

(Ehrenberg  Alain, Das erschöpfte Selbst. Depression und Gesellschaft in der Gegenwart, Campus Vlg. Frankfurt/New York, 2.Aufl. 2015, ISBN: 978-3-593-50110-9, S.307)

[65] Zum frontocingulären Geschehen siehe die Übersicht von Northoff Georg, Psychotherapie und Gehirnaktivität, in: Psychoneuroimmunologie und Psychotherapie, hrsg. Schubert Christian, Schattauer-Vlg., 2015 (2.Aufl.). ISBN 978-3-7945-3046-5, 23-24: im Abschnitt "Psychotherapie und Depression" bringt er zusammenfassend, dass mit psychotherapeutischen Verfahren "Veränderungen ... sowohl subcortical als auch cortical" (S.24) korrelieren: "Die 

[66] "Es kommt unter anderem im Zentralnervensystem, Darmnervensystem, Herz-Kreislauf-System und im Blut vor. Der Name dieses biogenen Amins leitet sich von seiner Wirkung auf den Blutdruck ab: Serotonin ist eine Komponente des Serums, die den Tonus (Spannung) der Blutgefäße reguliert und zur Blutgerinnung beiträgt. Es wirkt außerdem auf die Magen-Darm-Tätigkeit und die Signalübertragung im Zentralnervensystem." (siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Serotonin; Abfr. 22.12.2021).

https://en-m-wikipedia-org.translate.goog/wiki/Brodmann_area_25?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=sc

9.6.2022:

Die Brodmann-Area 25 ( BA25 ) ist die subgenuale Area , Area subgenualis oder subgenuale Cingulatea-Area in der Großhirnrinde des Gehirns und wird anhand ihrer zytoarchitektonischen Eigenschaften abgegrenzt.

Diese Region ist extrem reich an Serotonin-Transportern und gilt als Gouverneur für ein riesiges Netzwerk, das Bereiche wie den Hypothalamus und den Hirnstamm umfasst , die Veränderungen des Appetits und des Schlafs beeinflussen; die Amygdala und Insula , die die Stimmung und Angst beeinflussen; der Hippocampus , der eine wichtige Rolle bei der Gedächtnisbildung spielt; und einige Teile des frontalen Kortex , die für das Selbstwertgefühl verantwortlich sind. [3] Diese Region ist besonders an der normalen Verarbeitung von Traurigkeit beteiligt. [4] [5]

Beteiligung an DepressionenBearbeiten

 

Der subkallosale cinguläre Gyrus CG25, der aus BA25 sowie Teilen von BA24 und BA32 besteht, spielt vermutlich eine wichtige Rolle bei schweren Depressionen und war das Ziel der Tiefenhirnstimulation zur Behandlung der Störung. [6]

Eine Studie ergab, dass BA25 bei behandlungsresistenter Depression metabolisch überaktiv ist . [7] Eine andere Studie fand heraus, dass metabolische Hyperaktivität in diesem Bereich mit einem schlechten therapeutischen Ansprechen von Personen mit Major Depression auf kognitive Verhaltenstherapie und Venlafaxin verbunden ist . [8]

Im Jahr 2005 beschrieben Helen S. Mayberg und Mitarbeiter, wie sie eine Reihe von depressiven Menschen erfolgreich behandelten – Personen, die trotz jahrelanger Gesprächstherapie, Drogen und Elektrokrampftherapie praktisch katatonisch mit Depressionen waren – mit schrittmacherähnlichen Elektroden ( Tiefenhirnstimulation ) in Bereich 25. [9]

Eine kürzlich durchgeführte Studie ergab, dass die transkranielle Magnetstimulation klinisch wirksamer bei der Behandlung von Depressionen ist, wenn sie speziell auf den Brodmann-Bereich 46 ausgerichtet ist, da dieser Bereich eine intrinsische funktionelle Konnektivität (negative Korrelation) mit dem Bereich 25 aufweist. [10]

Eine andere kürzlich durchgeführte Studie hat herausgefunden, dass die Reaktionen von Bereich 25 auf traurige Reize durch Cortisol beeinflusst werden . [11] Dies deutet darauf hin, dass Depressionsbedingte Veränderungen der Aktivität in Bereich 25 auf eine Dysregulation der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse zurückzuführen sein könnten.

Anmerkungen und ReferenzenBearbeiten

  1. ^ subgen1ual area 25. Archiviert am 21. Januar 2007 auf der Wayback Machine braininfo.rprc.washington.edu, abgerufen am 18. November 2006.
  2. ^ Bereich 25 von Brodmann-1909. Archiviert am 21. Januar 2007 auf der Wayback Machine braininfo.rprc.washington.edu, abgerufen am 19. November 2006.
  3. ^  Faulty Circuits “, Scientific American , April 2010
  4. ^ Mayberg, HS; Liotti M; Brannan SK; McGinnis S.; Mahurin RK; Jerabek PA; et al. (Mai 1999). "Reziproke limbisch-kortikale Funktion und negative Stimmung: konvergierende PET-Befunde bei Depressionen und normaler Traurigkeit". Bin J Psychiatrie . 156 (5): 675–82. doi : 10.1176/ajp.156.5.675 (inaktiv am 28. Februar 2022). PMID  10327898 .
  5. ^ Phan, KL; Wette T; Taylor SF; Liberzon I (Juni 2002). "Funktionale Neuroanatomie von Emotionen: eine Metaanalyse von Studien zur Emotionsaktivierung in PET und fMRI". NeuroImage . 16 (2): 331–48. doi : 10.1006/nimg.2002.1087 . PMID 12030820 . S2CID 7150871 .   
  6. ^ Hamani C., Mayberg H., Stone S., Laxton A., Haber S., Lozano AM (15. Februar 2011). "Der subkallosale cinguläre Gyrus im Zusammenhang mit einer schweren Depression". Biologische Psychiatrie . 69 (4): 301–309. doi : 10.1016/j.biopsych.2010.09.034 . PMID 21145043 . S2CID 35458273 .   
  7. ^ Deep Brain Stimulation for Treatment-Resistant Depression neuron.org, 3. März 2005. Abgerufen am 18. November 2018.

"Wir wissen immer noch nicht, warum die Regulierung von Area 25 einen solchen Effekt hat", sagt Mayberg. "Das wollen wir als Nächstes erforschen. Klar ist jedenfalls, dass sie Depressionen auslöst, wenn sie überaktiv ist, und dass ihre Beruhigung Erleichterung verschafft." Diese Ergebnisse untermauern die Netzwerk-Theorie des Gehirns: Verstand und Leidenschaft, Denken und Fühlen sind offenbar in einem Kreislauf miteinander verbunden, nicht hierarchisch einander über- und untergeordnet." (Dobbs David, Strom an, Schwermut aus, 102, in: Psychotherapie heute. Seelische Erkrankungen und ihre Behandlung im 21. Jahrhundert, hrsg. Christiane Gelitz, Schattauer 2012, ISBN 978-3-7945-2867-7, S.95-103

  1. ^ Konarski JZ, Kennedy SH, Segal ZV, Lau MA, Bieling PJ, McIntyre RS, Mayberg HS (2009). "Prädiktoren des Nichtansprechens auf kognitive Verhaltenstherapie oder Venlafaxin unter Verwendung des Glukosestoffwechsels bei schweren depressiven Störungen" . J Psychiatry Neurosci . 34 (3): 175–80. PMC2674969 . PMID 19448846 .   
  2. ^ Lozano, Andrés M.; Peter Giacobbe; Clemens Hamani; Sakina J Rizvi; Sydney H. Kennedy; Theodore T. Kolivakis; Guy Debonnel; Abbas F. Sadikot; Raymond W. Lam; Andrew K. Howard; Magda Ilcewicz-Klimek; Christopher R. Honig; Helen S. Mayberg (2011-11-18). "Eine multizentrische Pilotstudie zur Tiefenhirnstimulation im subkallosalen Cingulum bei behandlungsresistenter Depression". Zeitschrift für Neurochirurgie . 116 (2): 315–22. doi : 10.3171/2011.10.JNS102122 . PMID 22098195 . S2CID 9778445 .   
  3. ^ Fuchs, MD; Buckner, RL; Weiß, MP; Greicius, MD; Pascual-Leone, A (2012). "Die Wirksamkeit von transkraniellen Magnetstimulationszielen für Depressionen hängt mit der intrinsischen funktionellen Konnektivität mit dem subgenualen Cingulum zusammen . " Biologische Psychiatrie . 72 (7): 595–603. doi : 10.1016/j.biopsych.2012.04.028 . PMC4120275 . PMID 22658708 .   
  4. ^ Südheimer, KD; Abelson JL; Taylor SF; Martis B; walisischer RC; WarnerC; et al. (April 2013). "Exogene Glukokortikoide verringern die durch Traurigkeit hervorgerufene subgenuale cinguläre Aktivität" . Neuropsychopharmakologie . 38 (5): 826–45. doi : 10.1038/npp.2012.249 . PMC3599059 . PMID 23303057 .   

 

 

 

 

[1] Eckert Achim, Das heilende Tao, 64

[667] "Sinkt der Östradiolspiegel trotz aller Fluktuation unter die Grenze von 30 Pikogramm/Milliliter Blutserum, so bekommt das die Frau manchmal sehr unangenehm zu spüren. ... Die betroffenen Frauen bekunden oft Angst, 'den Dingen nicht mehr gewachsen zu sein', 'die Pflichten, denen man nachkommen muss, nicht mehr zu schaffen'. Depressionen, Müdigkeit und Lustlosigkeit, oft verbunden mit Gelenkschmerzen und einer trockenen Haut, sind weitere unsichtbare, für die Frau jedoch sehr belastende Symptome eines schweren Östrogenmangels."[Huber Johannes, HormonTherapie. Wie Hormone unsere Gesundheit schützen, Heinrich Hugendubel Verlag., Kreuzlingen/München 2007, ISBN 978-3--7205-5004-8, S.29-30]  

"Die Aktivität der im Nebennierenmark gebildeten Katecholamine, Dopamin und Adrenalin, auch das Serotonin wird durch Östrogene mitbestimmt. Ein Östrogenmangel kann zu einem verstärkten Abbau dieser Neurotransmitter beitragen. Schwankungen des Östrogenspiegels haben zur Folge, dass sich auch die Konzentration der Neurotransmitter rasch ändert, was starke Stimmungsschwankungen, Angst und Spannungsgefühl sowie Reizbarkeit auslösen kann."

[Huber Johannes, HormonTherapie. Wie Hormone unsere Gesundheit schützen, Heinrich Hugendubel Verlag., Kreuzlingen/München 2007, ISBN 978-3--7205-5004-8, S. 129-130] 

"Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit und Leistungsminderung stehen auch (in einer direkten Verbindung mit) Progesteron. So weiß man, dass das Gelbkörperhormon in der Lutealphase, wenn die Konzentration hoch ist, das Elektroenzephalogramm verändert: Die Reaktionszeit wird verkürzt und die intellektuelle Leistung verbessert."(Huber Johannes, HormonTherapie. Wie Hormone unsere Gesundheit schützen, Heinrich Hugendubel Verlag., Kreuzlingen/München 2007, ISBN 978-3--7205-5004-8, S.130)

 

 

[668] Gleichzeitig wird damit das neuronale Korrelat des v.a über den Seh- und Hör-Sinn ausgelösten Affekts (verstanden als eine vorübergehende Gemütserregung oder Gefühlswallung) verändert.

Allerdings: nehmen wir einmal an, dass dieser Affekt -als er aktuell auftrat-  wichtig war, hat er doch über eine Ist-Situation, die als Beeinträchtigung charakterisierbar ist, informiert: man wurde eben "niedergeschlagen" ...; man kann sich zwar sagen, dass man vielleicht zu überempfindlich, dass die eigenen Erwartungen zu hoch waren, dass man zu 'leichtgläubig' war, etc., aber: dass man tatsächlich, also von außen her "niedergeschlagen" wurde oder realisieren musste, dass man die eigenen (beruflichen, privaten, persönlichen) Ideale nicht erreicht hat: das ist keine Einbildung ...

Dementsprechend empfindet man sich -insbes. wenn solche "Bedrückungen" wiederholt eintreten- als "schwach", als "Versager" etc. - und dieses Empfinden deckt sich wieder mit dem Serotonin-Re-uptake aus dem Synapsenspalt. (64)

 

Ein Problem würde allerdings entstehen, wenn es -über die aktuelle Affektuierung hinausgehend- zu einem dauerhaften (chronifizierten)  Reuptake von Serotonin und Noradrenalin kommt. Dies wird insoferne als Problem eingeschätzt, weil es den Betroffenen tatsächlich dazu bringt, dass er -salopp gesagt- "nichts mehr angehen mag".

Die Frage ist freilich (etwa wenn man mitberücksichtigt, dass SSRI-Medikation auch zu Hyperaktivität und Schlafstörungen [zu bedenken ist ja auch der Serotonin/Melatonin-Umwandlungsvorgang] führen kann), ob man damit nicht einen, durch vor allem über den Sehsinn ausgelösten Affekt (verstanden als eine vorübergehende Gemütserregung oder Gefühlswallung) anspricht.  

Im psychiatrisch/ psychologischen Gespräch wird dementsprechend Lust- und Freudlosigkeit, Antriebslosigkeit etc. konstatiert. Die Frage ist freilich, ob man damit nicht bloß die Symptomatik beschreibt  -eine Symptomatik, die einen bestimmten Stil der Verarbeitung je aktueller Affekte, die aber formale Gemeinsamkeiten aufweisen, meint. Das mag dann als 'leichte Beeindruckbarkeit' klassifiziert werden, könnte aber einem wiederholten Reuptake-Vorgang des Serotonins bzw. Noradrenalins entsprechen. Dieser könnte sich in der Veränderung der Struktur einer Synapse [60] [60] siehe dazu Spitzer Manfred, Neurobiologische Grundlagen psychotherapeutischer Prozesse, 53-72,  in: Psychotherapie und Neurowissenschaften. Integration, Kritik, Zukunftsaussichten, hrsg. von Pöker Heinz, Seifritz Erich, Vlg. Hans Huber 2012, 62: Hier wird in einer Skizze die Veränderung der Struktur einer Synapse aufgrund von Lernvorgängen einander gegenüberstellt: Durch Wachstums des Endkopfs sowie eines zusätzlichen Dorns wird die Kontaktfläche größer und auch der Kontakt 'besser'] ausgewirkt haben. Was also bei dem als depressiv Klassifizierten in der Veränderung der Synapsenstruktur beobachtbar ist, könnte die Folge von ähnlicher Affizierung sein. 

Allerdings reicht es - so meine Hypothese- nicht aus, die Wirksamkeit des Serotonins allein in den Nervenbahnen des Gehirns zu berücksichtigen.   Serotonin ist ja auch ein Gewebshormon, das in der Lunge und der  Darmschleimhaut gebildet wird. Serotonin hat unter anderem Einfluss auf die Stimmung, Schmerzwahrnehmung oder den Schlaf-Wach-Rhythmus. Die komplexe Wirkung auf die Psyche spiegelt sich zudem etwa in der Impulskontrolle oder bei der Entstehung von Depressionen wider. Weitere Wirkungen von Serotonin sind beispielsweise: Steigerung des Muskeltonus im Atemtrakt, Anregung der Peristaltik (Bewegungen von Hohlorganen z.B. des Darms) oder Beeinflussung des Tonus (Spannungszustand) der Blutgefäße.

Gleichzeitig wäre es zu einer Verstärkung jener neuronalen Bahnen gekommen, die durch das formal weitgehend idente Reizmuster affiziert wurden, während andere neuronale Bahnen 'unbenutzt' blieben.

 die durch äußere Anlässe oder innere psychische Vorgänge ausgelöst wird.

 

nach demselben Prinzip funktionieren wie das SEROTONIN an den Nervenendigungen bzw. im Synapsenspalt [53], wobei das GESCHEHEN [55] im Synapsenspalt [54] in Analogie gesehen wird zu dem des ZWERCHFELLS [57].

https://www.gesundheit.gv.at/lexikon/s/lexikon-serotonin#:~:text=Serotonin%20ist%20ein%20Gewebshormon%20und,den%20Schlaf%2DWach%2DRhythmus.