Was ist ein RITUAL ? Da der Begriff einerseits inflationär und andererseits noch immer bedeutungsgeladen verwendet wird, erscheint eine fachwissenschaftliche Abklärung erforderlich:

Sie setzt an bei der Hypothese, dass Rituale für die Bewältigung des Übergangs in eine neue Lebenssituation erforderlich sind:

EBEN WEIL DER BISHER ERFOLGREICHE LEBENSSTIL NUR MEHR TEILWEISE, ABER EBEN NICHT GÄNZLICH FÜR DIE NEUE SITUATION PASST !

(wie die nachfolgende Geschichte samt deren neurobiologischer Erklärung deutlich machen kann:)

 

Um 450.000€ wurde Hans K. von der Jugendmannschaft eines Regionalliga-Vereins gekauft. In diesem fiel er als Goalgetter auf, sodass sein nunmehriger Verein, der der  höchsten Spielklasse zugehört, hohe Erwartungen in ihn setzte. Dementsprechend groß war die Enttäuschung, dass er in seiner neuen Umgebung nicht die erwartete Leistung brachte.

Aber nicht nur der neue Verein des Jung-Stars, sondern auch er selbst konnte sich das nicht erklären; bei Leistungstests war er hoch qualifiziert und auch mental war alles in Ordnung ...

Vielleicht kann daher dem Verein bzw. dem Spieler selbst anhand der folgenden Thesen des Hirnforschers Gerald Hüther eine Hilfestellung geboten werden:

" ... ob Sie es nun schon erlebt haben oder nicht, und obwohl wir es uns immer wieder wünschen:

Viel Erfolg zählt zum Schlimmsten, was einem im Leben passieren kann. Wer immer wieder mit der gleichen Strategie erfolgreich vorankommt, der wird am Ende einem Rennpferd immer ähnlicher, einem Rennpferd, das sich selbst die Scheuklappen immer fester überzieht. Er sieht immer wenig von dem, was rechts und links von ihm passiert, merkt nicht wie sich die Rennstrecke allmählich verändert oder dass ihm jemand einen Knüppel in den Weg legt. Dann macht es platsch, und er liegt auf der Nase ..." (14)

"Wir ahnen, dass es so nicht weitergeht, ... dass unser Leben verändert werden muss, Nur wie? Immer wieder suchen wir unser Gehirn nach einer brauchbaren Verschaltung ab, und jedesmal bemerken wir, wie unsere Gedanken automatisch in die alten bequemen Bahnen der inzwischen unbrauchbar gewordenen Straßen unseres Denkens und Empfindens rutschen. So fest sitzt das alles. So tiefe Spuren haben wir, ahnungslos und vom Erfolg geblendet, in unser Gehirn eingegraben. Mit eigener Kraft kommen wir hier nur schwer wieder heraus." (14)

 

 

 

DEMNACH BRAUCHT ES 

RITUALE, 

die uns den bisherig erfolgreichen Verhaltensstil differenzieren lassen:

für die neue Situation eben nicht mehr Brauchbares ist zu "vergessen", aber das  

in GEÄNDERTER SITUATION/ANFORDERUNG WIEDER GUT ZURECHT KOMMEN LASSEN, 

 

INDEM UNS - IN (SAKRAL-) EKSTASE - DIE DAFÜR ERFORDERLICHEN SALUTOGENEN  POTENZEN ZU TEIL WERDEN,

WOBEI WIR ALS VORBEREITUNG DAFÜR RITUELLE REINIGUNG / PURIFICATIO BRAUCHEN.

 

RITUALE werden demnach verstanden

ALS UNS TRANSFORMIERENDE BRÜCKENBAUER

 

Denn so leicht ist es bekanntlich nicht z.B. aus einem schadenden Essgewohnheiten herauszukommen. So ist ja bekanntlich der ärztliche "Ratschlag, das Gewicht zu reduzieren, ... simpel, billig, allerdings sehr schwer in die Tat umzusetzen." (10)

Das weiß auch jeder Coach, der seinen Spielern verbal mitteilt (6), wie sie spielen sollen: dessen Anweisungen mögen durchaus richtig und zutreffend sein - erreicht wird aber nur der Kopf - und eben nicht das Potential leiblicher Ganzheit. (11)

 

Daher ist die Meinung zu hinterfragen, nach der sämtliche "Rituale ... Zeitverschwendung [sind] im Vergleich zu einem effizienten Tun.

Dieser Schein trügt.

Nehmen wir einen Sportler kurz vor dem entscheidenden Sprung oder entscheidenden Spiel unter die Lupe. Er führt ein seltsames Ritual aus: sich wiederholende Bewegungen, die zum Teil in die bevorstehenden Bewegungsabläufe einspielen, zum Teil aber wie unnütze Ticks wirken. Sobald wir auf die Energiebewegungen achten, die in letzteren zum Ausdruck kommen, verstehen wir ihren Sinn: sie dienen der Steigerung des Tonus und der Sammlung aller Kräfte für die bevorstehende Leistung." (1)

 

Eine derartige Sammlung aller Kräfte für die bevorstehende Leistung benötigen aber nicht nur Sportler, sondern

z.B. auch die Lehrerin, bevor sie in ihre Klasse geht; der Politiker vor seiner Rede im Nationalrat; der Aufsichtsrat vor einer entscheidenden Sitzung; der Angeklagte bevor er den Gerichtssaal betritt; die Studentin vor ihrem Rigorosum; der Bewerber vor seinem Aufnahmegespräch ...; und wohl auch Frauen in einer Gesellschaft, in der Männer noch immer als prinzipiell höherwertig eingeschätzt werden ...

 

Aber wie dazukommen, zu dieser Sammlung aller Kräfte für die Bewältigung einer schwierigen Aufgabe?

Früher wurde die  Entfaltung des eigenen Potentials in

 RITUELLER SALBUNG

zu unterstützen gesucht, näherhin in so ferne als 

"Die Salbung  ein seit der Zeit der altorientalischen Reiche belegtes religiöses Ritual 

  • der Heilung,
  • der Heiligung 
  • sowie der Übertragung und Legitimation politischer Macht ist" [3] 

 

Rituelle Salbung wurde praktiziert in Situationen des Übergangs von einer Lebensphase in eine andere: so etwa als ein König zum Kaiser  gesalbt wurde. Da brauchte es eben 

  • ein teilweises Ablegen der früheren Rolle, aber mit Beibehaltung des Wesentlichen der vorhandenen Identität
  • Ausstattung mit besonderen Talenten
  • Ankommen in der neuen Realität

wobei speziell darauf abgestimmte Salböle auf bestimmte Punkte/Areale des Leibs appliziert wurden.

 

Obiges prinzipiell aufgreifend, aber durch wissenschaftlich überprüfte Erkenntnisse aus der Traditionellen Europäischen Medizin von Unsinn bzw. Schädlichem befreit sowie wesentlich angereichert durch Erkenntnisse bzgl. der auf bestimmte Indikationen zugeschnittenen Salböle und -bzgl. der Anwendung auf bestimmte Punkte und Leib-Areale- durch solche aus Akupunkt-Meridian-Massage sowie Segment-Massage,

lässt sich formulieren: 

 SYMBALLESTHAI®-HYPOTHESE Ii :

 

 GANZHEITLICH LEIBLICHE VIRTUALITÄT

 

 ERGIBT SICH

 

durch ein drei-phasiges salbungs-ritual  

 

 

dies in Analogie zu den in den ABRAHAMITISCHEN RELIGIONEN,

ABER AUCH IN FRÜHEREN KULTEN beobachtbaren

MEHR-STUFIGEN BZW. MEHR-PHASIGEN HEILSWEGEN

 

(Siehe z.B. die kultischen Vollzüge am Rundtempel der griechischen Antike; den Kult des Asklepios in Epidauros; in der frühchristlichen Taufe im Ein- und Auftauchen bzw. im Verweilen am Boden der Tauf-Becken; sowie im Mandala [Sanskrit: „Kreis“;  ein Mandala i. ursprgl. Sinn des Wortes ist kreisrund und stets auf einen Mittelpunkt orientiert], das einen 'Feuer'-, 'Diamant'- und 'Sumpf'-Kreis kennt, sowie in Bildern Hildegards von Bingen, etc.)

DIESE PHASEN KÖNNTEN IHRE ARCHETYPIK AUS DEM GEBURTSERLEBEN BEKOMMEN HABEN:  "Den Arbeiten von Grofs und Richard Tarnas ist es zu verdanken, dass -biochronologisch- auf den wahrscheinlich ersten Archetypen aufmerksam gemacht wurde, auf die leibliche Geburt, die -ohne dass wir es wissen- existenzprägend das Programm unseres Großhirns beeinflusst ... (In psychoanalytischen Sitzungen) kamen Erlebnismuster zum Vorschein, die sich in ihrer Abfolge -wenn auch in verschlüsselter Weise- bei allen Probanden ähnelten: Aus einer anfänglichen ozeanischen Einheit mit der Mutter, geborgen in ihrem Inneren, führt der Prozeß zu einer plötzlichen Trennung, die mit einem extrem intensiv erlebten Kampf um Leben und Tod einherging. Dieses Urerlebnis schloss ein starkes Vernichtungsgefühl in sich: ein Laufen im Tunnel, voller Angst, das Ende des Tunnels nicht mehr zu erreichen und ersticken zu müssen ... . Meist folgte auf diesen vernichtenden Akt schlagartig eine Erlösung. Eine plötzliche unerwartete und alles durchdringende Befreiung, die in ihrem triumphalen Gefühl des Überlebens im ursprünglichen ozeanischen Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit im Schoße der Mutter erinnerte, bevor der Überlebenskampf begann. ... Diese perinatale Erlebnissequenz stellt den obersten Archetyp dar, der im bereits lernfähigen Gehirn des eben geborenen Kindes imprägniert bleibt und jenes Lebens- und Erkenntnisprogramm darstellt, das stets im Hintergrund laufen wird, egal was der eben geborene Mensch später denkt und tut. Der Geburtsvorgang bleibt als Dialektik dem menschlichen Bewusstsein erhalten ..." (2) 

       

Vielleicht -und wohl auch: hoffentlich- greifen wir -v.a. wenn wir uns in schwierigen Situationen befinden- auf den Geburtsarchetypus zurück bzw. wollen -insoferne es bei der Geburt schlussendlich gut 'lief'- eine Wiederholung der perinatalen Erlebnissequenz.

Dass 'es gut lief' hatten wir aber nur teils 'in der Hand'. Dementsprechend ist klar, "dass die sogenannten Übergangsriten -rites de passage-, die den Wechsel vom Nichtsein zum Sein in Schwangerschaft und Geburt, vom Kindsein zum Erwachsenenleben in den Initiationsriten, vom Alleinleben zur Gründung einer Familie in den Heiratszeremonien, vom Leben zum Totsein in den Bestattungsriten begleiten, Handlungen sind, in denen der Mensch die Angst und Unsicherheit vor dem Neuen, das auf ihn zukommt, kultisch zu überbrücken sucht." (9)

 

 

Auf  SYMBALLESTHAI-Massage bezogen heißt das,

dass die üblichen Massage-Techniken aus Klassischer-, Segment-, Fußreflexzonen-Massage sowie Manueller Lymphdrainage und v.a. aus Akupunkt-Meridian-Massage in eine (dem oben beschriebenen dreiphasigen Geburtsvorgang analoge) Reihenfolge gebracht werden,

sodass sie Ihnen ermöglichen:

"Riten sind ... schon von ihrem vormenschlichen Ursprung her Befreiungs- und Überbrückungshandlungen. Sie treten dort auf, wo das Lebewesen im Vollzug seiner artgemäßen Handlungsabläufe in eine Schwierigkeit hineinkommt und unsicher wird. Alois Hahn sieht vom Soziologischen her die zentrale und und ursprüngliche Funktion des Ritus auch im menschlichen Bereich in der 'Überbrückung einer Handlungshemmung'. So spricht er z.B. im Zusammenhang mit Grußzeremonien von einem 'Loch im Handlungsstrom', das es mit Hilfe kultureller Ritualisierungen, wie etwa dem Lüften des Hutes, das Friedfertigkeit anzeigt, zu überwinden gilt.(7)"(8)  

 

Clemens Sedmak sieht in Ritualen "Weisen der Welterzeugung" (12). 

In Analogie dazu wird man sagen können, dass das

SYMBALLESTHAI-SALBUNGS-RITUAL

sich versteht als eine WEISE DER LEIB-ERZEUGUNG .

Dass dies allerdings nicht konstruktivistisch missverstanden werden sollte, kann der Hinweis auf die Etymologie von Ritus (siehe dazu [4]) für das "recht Gezählte", für "Angemessenes" deutlich machen.(13) Das heißt, dass etwa die Bestimmung des Ostertermins "ritualis" sein sollte: die Feier auf Erden sollte den himmlischen (Mond-)Vorgängen 'angemessen', also 'recht gezählt' sein.

Insoferne wir uns aber sonst (leider) kaum um die Mikro-Makro-Kosmos-Relation bemühen stellt sich die

Frage nach unserer Orientierung der Weise der Leib-Erzeugung:

Naheliegend dafür ist es, uns zu orientieren an der Entelechie der bei Akupunkt-Meridian- sowie Segment- Massage angesprochenen Organe (also Lunge, Herz, Leber, Milz-Pankreas etc.)

 

 

Obige Beobachtungen und Hypothesen aufgreifend wurden -

da SYMBALLESTHAI-MASSAGE  vorgesehen ist für Menschen,

die ihre leiblichen Potentiale entfalten bzw. entfaltet bekommen wollen,

die üblichen MASSAGE-FORMEN der KLASSISCHEN-, der SEGMENT-, der FUSSREFLEXZONEN-, der AKUPUNKT-MERIDIAN-MASSAGE sowie der MANUELLEN LYMPHDRAINAGE so strukturiert, dass sie

 

 in den Phasen PURIFICATIO, EKSTASE, ANASTASE

so disponieren, das sich wirklichkeits-taugliche/-gestaltende LEIB-Qualität ergibt:

 

# PURIFICATIO DER

GEWEBS-VER- ...

- SPANNUNG BEI ÄNGSTLICHKEIT

- KLEBUNG BEI SCHAMHAFTIGKEIT

- KÜMMERUNG BEI (BRING-)SCHULD

- KRAMPFUNG BEI ISOLATIONISMUS

- QUELLUNG BEI ILLUSIONISMUS

- HÄRTUNG BEI ERFOLGSDRUCK

 


# LEIBLICHE RECREATIO IN SAKRALER EKSTASE

 

"Wenn wir wirklich

im gegenwärtigen Augenblick leben,

verschwinden unsere Sorgen und Nöte,

und wir entdecken das Leben

mit all seinen Wundern."

(Thich Nhât Hanh)

 

Für dieses "Leben im Hier und Jetzt" erfolgt im Rahmen der Symballesthai-Massage die

TALENTIERUNG MIT FOLGENDEN SALUTOGENEN RESSOURCEN :

 

OSSÄRE ACHTSAMKEIT

VASALE RESILIENZ

MUSKULÄRE AUTHENTIZITÄT

DERMALE SOPHROSYNE

SYNDEKTISCHE GELASSENHEIT

SANGUINALE HERZLICHKEIT


 

 

# LEIBLICHE  PERFORMANCE IN ANASTASE

             

         in GEWEBS -

 

ANSPANNENDER FURCHT

ELASTISCHER IMMUNITÄT

KRÄFTIGER EFFEKTIVITÄT

ENTFALTETER KOMMUNIKATIVÄT

STARKER INTEGRITÄT

EROTISCHER E.MOTIONALITÄT

 

 

"Du musst nicht kämpfen,

                       um zu siegen"

                             (Bernhard Moestl)


(1) Schellenbaum Peter, Nimm deine Couch und geh ! Heilung mit Spontanritualen, München 1994, 60-61.

Freilich steht die Schellenbaum'sche Bestimmung von "Ritual" in Spannung zu der These von Thomas Luckmann, (Phänomenologische Überlegungen zu Ritual und Symbol, 11, in: Rituale. Zugänge zu einem Phänomen, hrsg. v. Florian Uhl und Artur R. Boelderl, Parerga Verlag, Düsseldorf und Bonn 1999, 11-28), "dass die Grenzen der lebensweltlichen Erfahrung mit Hilfe von 'Symbolen' überschritten werden und dass Riten die Handlungsformen von Symbolen sind." (vielleicht löst sich diese Spannung durch den Hinweis, dass Luckmann von "Riten" spricht)

Insoferne als ich mich nicht am Substantiv "Symbol", sondern an symballesthai, also am Verb orientiere, liegt mir der Schellenbaum'sche Ansatz näher.

Von dieser Geschehens-Orientierung her wäre zu vermuten, dass der Ansatz von Clemens Sedmak, Rituale: Weisen der Welterzeugung (in: Rituale. Zugänge zu einem Phänomen, hrsg. v. Florian Uhl und Artur R. Boelderl, Parerga Verlag, Düsseldorf und Bonn 1999, 43-62) eher entspricht. 

(2) Huber Johannes, Geheimakte Leben, Frankfurt/Main 2000, 123-124; 127

(3) Art.  "Salbung" wikipedia Abfr. 1.12.18

(4) "Die Ausdrücke "Ritual" und "Ritus" stammen von dem lateinischen Wort "ritus" ab, das so viel wie "Sitte, Gebrauch" meint und vor allem in der Juristen- und in der Sakralsprache verwendet worden ist. Eine Handlung "rite" zu vollziehen meint demnach sie in der festgelegten Form auszuführen. ... Die etymologischen Wurzeln dieses Wortes sind nicht vollständig geklärt, es werden zwei Möglichkeiten in Betracht gezogen, die Ableitung vom Sanskritwort, das soviel bedeutet wie "die auf Gesetzmäßigkeit und Regelmäßigkeit beruhende, normale und deshalb richtige, natürliche und deshalb wiederum wahre Struktur des kosmischen, weltlichen, menschlichen, rituellen Geschehens", oder die Ableitung von ri (indogermanisch), woher auch das griechische Wort rheo stammt. Es bezeichnet dann etwa neutraler einen Verlauf, eine Handlungsabfolge." [Hödl Hans Gerald, Ritual (Kult, Opfer, Rituals, Zeremonie), 665, in: Handbuch der Religionswissenschaft. Religionen und ihre zentralen Themen, hrsg. v. Johann Figl, Innsbruck-Wien, Göttingen 2003, 664-689].

(5) "Die Inszenierung von Tod und Wiedergeburt findet nur deshalb statt, weil das Geburtserlebnis die Menschen dazu befähigt hat." (Huber Johannes, Geheimakte Leben, Frankfurt/Main 2000, 128)

(6) Solche Verbal-Mitteilungen stehen im Kontext von Handlungstheorien bzw. Sprachtheorien, die es in der Gegenwart im "Überfluss" (so Waldenfels Bernhard, Das leibliche Selbst. Vorlesungen zur Phänomenologie des Leibes, Hrsg. von Regula Giuliani / Waldenfels, Frankfurt am Main : Suhrkamp 6.Aufl., 110) gibt: "Vielfach gehen diese Handlungstheorien nach einem traditionellen Schema vor: es gibt eine naturalistische Basis, die ganz und gar cartesianisch aussieht. Wie schnell wird von "Reflexen" als von "mechanischen Bewegungen" gesprochen! Darüber wird dann ein konventioneller Überbau errichtet, so dass als das Spezifische des menschlichen Verhaltens die bewusste Intention oder die Regelbefolgung herausgestellt wird. Menschliches Verhalten erscheint so als geregeltes Verhalten, als intentional gerichtetes Verhalten oder - wenn man sich an Computermodellen orientiert - als programmiertes Verhalten. ... Die Frage ist nur, was denn dieses Verhalten selber ist, das da geregelt werden soll ... . (110-111)

(7) A. Hahn, Kultische und säkulare Riten und Zeremonien in soziologischer Sicht, 58, in: Hahn A. u.a. (Hgg.), Anthropologie des Kults, Freiburg-Basel-Wien 1977, 51-81

(8) Baudler Georg, Von der Überbrückungshandlung zum Eucharistischen Mahl, 66, in: Rituale. Zugänge zu einem Phänomen, hrsg. v. Florian Uhl und Artur R. Boelderl, Parerga Verlag, Düsseldorf und Bonn 1999, 65-79

(9) Baudler Georg, Von der Überbrückungshandlung zum Eucharistischen Mahl, 66, in: Rituale. Zugänge zu einem Phänomen, hrsg. v. Florian Uhl und Artur R. Boelderl, Parerga Verlag, Düsseldorf und Bonn 1999, 65-79

(10) siehe HTTP://WWW.DRHUBER.AT/3-7-6-WIE-KANN-ICH-MICH-VOR-KREBS-SCHUETZEN/; ABFR. 10.6.18

(11) In Analogie dazu die Beobachtung Baudler's, dass "Riten ... eine religiöse Tradition viel stärker prägen als religiös-metaphysische Lehrinhalte oder ethische Verhaltensweisen." (Baudler Georg, Von der Überbrückungshandlung zum Eucharistischen Mahl, 67, in: Rituale. Zugänge zu einem Phänomen, hrsg. v. Florian Uhl und Artur R. Boelderl, Parerga Verlag, Düsseldorf und Bonn 1999, 65-79)

(12) Sedmak Clemens, Rituale: Weisen der Welterzeugung, in: Rituale. Zugänge zu einem Phänomen, hrsg. v. Florian Uhl und Artur R. Boelderl, Parerga Verlag, Düsseldorf und Bonn 1999, 43-62

(13) Uhl Florian, Rituale - Aspekte eines interdisziplinären Diskurses in der Religionsphilosophie, 231, in: Rituale. Zugänge zu einem Phänomen, hrsg. v. Florian Uhl und Artur R. Boelderl, Parerga Verlag, Düsseldorf und Bonn 1999, 207-260

(14) Hüther Gerald, Biologie der Angst. Wie aus Streß Gefühle werden, 13.unv.Aufl. Vandenhoeck u. Ruprecht, 2016, 71-72

(18) Schellenbaum Peter,

 

Bilder:

 Pferd: https://cdn.pixabay.com/photo/2017/08/21/23/05/horse-2667254_960_720.jpg:  SONSTIGE EBENFALLS VON PIXABAY